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Aktuelles

Von der Vielfalt beeindruckt

18. Oktober 2021

Landrätin Silke Gorißen besucht SOS-Kinderdorf Niederrhein

Die Kreis Klever Landrätin Silke Gorißen hat jetzt das Familienforum Kermisdahl des SOS-Kinderdorf Niederrhein in der Klever Unterstadt besucht. Beim gemeinsamen Gespräch mit Einrichtungsleiter Peter Schönrock zeigte sich Gorißen von der Vielfalt und Praxisnähe der Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien in belasteten Lebenssituationen beeindruckt.

SOS-Einrichtungsleiter Peter Schönrock und Landrätin Silke Gorißen tauschen sich über sozialpolitische Themen im Kreis Kleve aus

SOS-Einrichtungsleiter Peter Schönrock und Landrätin Silke Gorißen tauschen sich über sozialpolitische Themen im Kreis Kleve aus.

Ein Glücksgriff für die Klever Unterstadt

„Dass die SOS-InKita von 6 bis 20 Uhr geöffnet hat und so berufstätigen Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht, ist hervorragend. Wir sind in ganz vielen Branchen und Sektoren dringend auf Arbeitskräfte angewiesen - ob in der Pflege, im Einzelhandel oder in der Wirtschaft“, so Gorißen. „Dass hier auch die beruflichen Aktivierungsangebote für Erziehende, das Familiencafé und die Pflegeschule an einem Ort angesiedelt sind und ineinandergreifen, ist für die sozialräumliche Entwicklung in der Klever Unterstadt ein Glücksgriff.“

Peter Schönrock erläuterte die beruflichen Bildungsangebote des Sozialträgers in Kleve und in der Wallfahrtsstadt Kevelaer. In Kevelaer betreibt SOS-Kinderdorf Niederrhein unter anderem die Mensa des Schulzentrums. „Wir bilden in Küche und Hauswirtschaft aus. Dabei haben unsere Auszubildenden, Umschülerinnen und Umschüler sowie unsere Teilnehmenden der Berufsvorbereitung häufig ein Handicap. Sei es durch Lernschwierigkeiten oder psychische Probleme. Wir nehmen uns mit unseren Anleiterinnen und Anleitern sowie mit unseren pädagogischen Fachkräften ganz viel Zeit, um die jungen Menschen arbeitsmarktnah auszubildenden.“ Schönrock weiter: „Wer es schafft, jeden Tag bis zu 750 gesunde und leckere Essen zu kochen und an der Theke den Schülerinnen und Schülern auszugeben, der ist nach der Ausbildung in Gastronomiebetrieben gern gesehen.“

Appell: Um Auszubildende in der Pflege kümmern

Bei dem Treffen appellierte SOS-Einrichtungsleiter Peter Schönrock zudem, dass sich Politik und Verwaltung um die Auszubildenden in der Pflege kümmern müssen. Die jüngst eingeführten Regelungen zur generalistischen Pflegeausbildung sehen vor, dass Auszubildende in der Pflegeassistenz mehrwöchige Praktika in der stationären Chirurgie absolvieren müssen. Es gibt jedoch in den Kliniken in der Region viel zu wenig Praktikaplätze. „Damit wird zum Beispiel Alleinerziehenden die Chance genommen, beruflich in der Pflege Fuß zu fassen“, so Schönrock. Landrätin Gorißen bekräftigt: „Ich finde den Appell nachvollziehbar. Wir brauchen händeringend jede Fachkraft in der Pflege.“