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Internationaler Tag der Familie

14. Mai 2018

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SOS-Kinderdorf Niederrhein unterstützt gezielt Kinder, Jugendliche und Familien 

Schutz, Geborgenheit, Gemeinschaft, aneinander wachsen – ein Familienleben hat viele gute Seiten. Und die sollen alle Kinder erfahren dürfen. Dafür setzt sich die Kinderhilfsorganisation SOS-Kinderdorf am Niederrhein ein. Kinder, Jugendliche und Familien werden mit vielfältigen Angeboten in der Region unterstützt. Familie steht bei uns jeden Tag im Mittelpunkt – nicht nur am 15. Mai, dem Internationalen Tag der Familie. Denn wir haben ein klares Ziel: Alle Kinder, auch die mit besonderen Startbedingungen, sollen sich zu selbstbestimmten Persönlichkeiten entwickeln können und sich in der Gesellschaft aufgehoben fühlen.

Frühe Hilfen unterstützen Familien von Anfang an

Der SOS-Kinderdorf e.V. unterstützt Mütter und Väter von Beginn an in unterschiedlicher Weise bei ihren elterlichen Aufgaben. Beim SOS-Kinderdorf Niederrhein bieten wir zum Beispiel Frühen Hilfen, Frühförderangebote, Spielgruppen und Erziehungsberatung an. „Eltern finden es sehr hilfreich, dass sie in unseren Kitas, beim Elternberatungscafé oder bei den Spielgruppen, kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden, Kontakte zu anderen Familien knüpfen und ihr soziales Netzwerk erweitern können“, sagt Peter Schönrock, Einrichtungsleiter des SOS-Kinderdorfs Niederrhein. Durch Beratungsangebote und sozialpädagogische Hilfen, bei denen wir die Familien aktiv aufsuchen, unterstützen wir Eltern in ihrer jeweiligen Lebenssituation individuell. Dies hilft familienbezogene Probleme zu bewältigen. Wir stärken und erweitern die erzieherischen Fähigkeiten der Eltern, so dass sie ihren Kindern ein geborgenes Zuhause bieten können.

Tag der Familie fördert öffentliche Unterstützung von Familien

Der SOS-Kinderdorfverein legt großen Wert auf respektvolles menschliches Miteinander und Vielfalt. Offene Angebote, die wir zum Beispiel in unserem SOS-Kinderdorf-Zentrum „Kalkarer 10“ in Kleve anbieten, fördern die nachbarschaftliche Vernetzung. Alle Familien sind willkommen, unabhängig von ihrem kulturellen Hintergrund. Ganz im Einklang mit dem Gedanken, der die UN-Generalversammlung vor 24 Jahren dazu bewegte, den Internationalen Tag der Familie ins Leben zu rufen: Er soll die öffentliche Unterstützung von Familien fördern.

Familienleben im SOS-Kinderdorf

Manchmal geraten Familien in schwierige Situationen, bei denen Unterstützung und vorbeugende Hilfe nicht ausreicht: Kinder verlieren ihre Eltern oder diese können sie nicht angemessen versorgen. Seit über 60 Jahren ermöglicht es der deutsche SOS-Kinderdorf e.V. betroffenen Kindern, trotzdem Familienleben zu erfahren: in den SOS-Kinderdorffamilien. Herz und Seele jeder Familie ist die SOS-Kinderdorfmutter oder der SOS-Kinderdorfvater. Sie bieten bis zu sechs Kindern ein Zuhause voller Fürsorge und Zuneigung. SOS-Kinderdorfmütter und -väter sind pädagogisch so ausgebildet, dass sie den oft stark belasteten Jungen und Mädchen kompetent zur Seite stehen können. Unterstütz werden sie von unseren pädagogischen Fachkräften. 

„Das Leben in einer SOS-Kinderdorffamilie ähnelt dem in herkömmlichen Familien“, erklärt Schönrock. „Wir gestalten den Alltag gemeinsam, kochen, essen und spielen zusammen. Die Kinder machen Hausaufgaben, besuchen Freunde, gehen zum Sport oder gestalten ihre Freizeit anderweitig – und manchmal macht die ganze Familie einen Ausflug.“ Die betreuten Kinder gehen in Kindertagesstätten und auf Schulen in der Umgebung. Sie pflegen auch außerhalb des SOS-Kinderdorfes Freundschaften, viele sind im örtlichen Verein aktiv.

Damit bieten wir den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen einen geschützten Rahmen für gutes Aufwachsen: weil jeder eine Familie braucht. 

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