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„Das schöne Leben. Was Alleinerziehenden und ihren Kindern zum Leben bleibt.“

28. März 2019

Erstausstrahlung beim Fachtag in Kevelaer

Wie es ist mit wenig Geld sein Leben am Niederrhein zu bestreiten, berichten drei alleinerziehende Mütter und ihre Kinder im Dokumentarfilm „Das schöne Leben. Was Alleinerziehenden und ihren Kindern zum Leben bleibt.“ Die Familien wurden von Filmemacher Thomas Binn im Auftrag des SOS-Kinderdorfs Niederrhein in ihrem Alltag begleitet.

Jeder Cent wird bei Julia umgedreht, bevor er in Lebensmittel, Kleidung oder Schuhe für ihre einjährige Tochter Emily investiert wird. Nadine hat es gleich doppelt schwer getroffen. Erst erkrankte die Mutter von vier Kindern an Krebs, dann verlor sie ihre Arbeitsstelle. Yvonne hat nach einer Qualifizierung zur Alltagsbegleiterin eine Teilzeitstelle in der Pflege gefunden. Die Anschaffung des Autos war eine sehr große Belastung – doch ohne geht es in der ländlichen Region nicht, wenn man arbeiten will.

Der Film wurde jetzt erstmalig beim Fachtag „Wege aus der Armutsfalle – Hilfen vor Ort für Kinder und Alleinerziehende“ in Kevelaer, den das SOS-Kinderdorf Niederrhein gemeinsam mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Kreisgruppe Kleve veranstaltet hat, einem Fachpublikum präsentiert. 


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