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Aktuelles

Ab ins kühle Nass

5. Juli 2021

Wenn am frühen Morgen schon Badesachen, Handtücher und Sonnenschutz in großen, bunten Taschen eingepackt im Flur stehen und 40 Mädchen und Jungen aus dem SOS-Kinderdorf in Kleve-Materborn der Abfahrt entgegenfiebern, muss etwas Besonders auf dem Tagesprogramm stehen. Die Betreiber des neuen Aquaparks am Wisseler See hatten die Kinder und Jugendlichen jetzt kurzerhand eingeladen, um als Erste die Kletter- und Hangelgeräte im Wasser zu nutzen. Voraussetzung: nur wer schwimmen kann, eine Schwimmweste trägt und aufmerksam der Sicherheitsunterweisung zuhört, darf den Wasserabenteuer-Spielplatz mit acht großen und elf kleinen Elementen erklimmen und sich sportlich im kühlen Nass ausprobieren.

Der Aquapark verspricht tolle Erlebnisse im Wasser

„Gerade Kinder und Jugendliche konnten in den letzten Monaten kaum raus, die Schwimmbäder waren geschlossen, es fehlt ihnen einfach an tollen Erlebnissen“, so Stuart Clough, der mit seinem Geschäftspartner Lennart Kühl die Firma „Uferlos 51°“ in der Corona-Zeit gegründet hat und jetzt den Aquapark am Wisseler See auf Breitengrad 51 betreibt. Der 52-Jährige ist an der Nordseeküste Englands aufgewachsen, hat auf Fuerteventura und in der Schweiz gelebt und wohnt seit einigen Jahren in Haldern bei Rees. Er betont: „Wir wollen einfach, dass die Kinder und Jugendlichen hier bei uns einen schönen Tag verbringen können.“

[---Image_alt---] 67600_Stuart Clough und Lennart Kühl haben die Mädchen und Jungen aus dem SOS-Kinderdorf Niederrhein nach Wissel eingeladen_C_KWißen (2).JPEG

(von links nach rechts): Stuart Clough (52) und Lennart Kühl (31) haben als Betreiber des neuen Auqaparks am Wisseler See die Kinder aus dem SOS-Kinderdorf Niederrhein in Kleve-Materborn eingeladen, damit sie nach den Corona-Lockdown-Zeiten einen schönen Tag mit viel Spaß am und auf dem Wasser verbringen können.



Lennart Kühl, gelernter Sport- und Fitnesskaufmann sowie studierter Sportfachwirt, ist in Kalkar zur Schule gegangen und lebt jetzt in Kleve. Der 31-Jährige erklärt: „Stuart und ich haben einen Großteil der Corona-Zeit im Home Office verbringen müssen. Das ist für uns, die immer am und mit dem Wasser gearbeitet haben, schon eine merkwürdige Zeit gewesen. Da kam uns kurzerhand die Idee mit den Attraktionen für den Wisseler See. Bis vor kurzem waren wir selbst für den Hersteller der Anlagen tätig und haben viel Erfahrung mit Konzeption, Aufbau und Betrieb.“ Neben dem Aquapark gibt es auch einen Verleih von 11 Tretbooten und 22 Stand-Up-Paddling-Boards. Natürlich laden auch das Naturfreibad mit Wasserrutsche, der Spielplatz und die Liegewiesen zum Verweilen in Wissel ein.

Ein schöner Tag für Groß und Klein

Den Mädchen und Jungen aus dem Kinderdorf hat der Tag am See auf jeden Fall großen Spaß gemacht. „Besonders das Schleudern im Halbkreis war klasse“, berichtet ein älterer Junge. Eine Jugendliche ergänzt: „Über die schwebende Planke zu balancieren, das fand ich toll.“ Und ein jüngeres Mädchen sagt: „Wir waren bestimmt schon 20 Mal auf der Wasserrutsche. Da gehen wir gleich wieder hin.“
Für Sozialpädagogin Corinna Bially ist klar: „Wir kommen auf jeden Fall noch mal mit unserer Gruppe vorbei. Unsere großen 11- und 13-jährigen Jungs, aber auch unsere Kita-Kinder, haben nach den vielen Lockdown-Zeiten dem Ausflug sehr entgegengefiebert. Wir wären auch bei Regen und kalten Temperaturen hergekommen. So sehr haben sich alle gefreut.“ Ihre Kollegin Marion Kissien hat sich selbst in die Fluten gestürzt, um den Aquapark auszuprobieren: „Das kostet schon ganz viel Muskelkraft, sich an den Seilen hoch zu hangeln. Aber dann bei Hitze von drei Metern Höhe ins kühle Nass zu springen, ist großartig.“
Und hinterher gemeinsam bei einer entspannten Tretbootfahrt die warme Sonne und den leichten Wellengang zu genießen, darüber freuen sich alle aus dem SOS-Kinderdorf – klein und groß.