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„Musik verbindet uns alle“

23. November 2023

Mehr als 120 Frauen aus verschiedenen Ländern feierten im November beim ersten Internationalen Frauentanzfest, zu dem die SOS-Familien- und Beratungszentren in Berg am Laim und Riem in den „Kopfbau“ der Riemer Flughafentribüne in der Messestadt-Ost eingeladen hatten.
Willkommen geheißen wurden die Frauen mit einem Begrüßungsgetränk, dann durften sie sich einen Platz an einem der wunderschön dekorierten Tische aussuchen. Eine große Auswahl gab es beim Buffet, das mit allerlei schmackhaften süßen und herzhaften Köstlichkeiten aus aller Welt bestückt war. 
Nach der Stärkung am Buffet ging es auf die Tanzfläche. Ausgelassen und fröhlich tanzten die Frauen zu der stimmungsvollen Musik aus verschiedenen Kulturen, die von zwei DJ-Frauen aufgelegt wurde. Es wurde getanzt und – wer wollte – auch dazu gesungen. Zum Mittanzen gab es außerdem den „Tanz des Lebens“, den die Leiterin des Familienzentrums Berg am Laim Monika Stullich anleitete und den nahezu alle Frauen mittanzten. „Es war berührend, diese große Gemeinschaft zu spüren“, freute sich die Tanzpädagogin.
Zudem gab es die Möglichkeit, sich in einer ruhigen Ecke allein oder mit Freundinnen fotografieren zu lassen, damit auf der Tanzfläche weiterhin ungestört gefeiert werden konnte. Zum Abschluss bekamen die Frauen noch das Internationale Kochbuch geschenkt, das Mitarbeitende im SOS-Kinderdorf München mit Rezepten aus aller Welt zusammengestellt hatten.
„Wir hätten nicht gedacht, dass so viele Nationalitäten gemeinsam so viel Spaß haben können“, sagte eine Mutter nach der äußerst gelungenen Veranstaltung. Gefeiert haben unter anderem türkische, kurdische, irakische, afghanische, bosnische, polnische, kroatische, somalische, sierra-leonische, syrische, deutsche, tunesische, südafrikanische, marokkanische, algerische und ukrainische Frauen im Alter von Anfang 20 bis über 70 Jahre. „Alle Kulturen wurden respektiert, wertgeschätzt und bejubelt“, sagte Houda Falfoul, die unter anderem für das Angebot Elterntalk zuständig ist und die die Veranstaltung federführend für die Einrichtungen im Münchner Osten organisiert hatte.
„Ich habe meine Sorgen vergessen“, schwärmte eine Besucherin zum Abschluss. „Wir sind so dankbar, dass es Euch gibt“, sagte eine andere. Eine Mutter meinte: „Ich habe durch die Einladung wieder Kraft bekommen und meine Kinder waren sehr glücklich, als ich mich schick gemacht habe.“ „Musik verbindet uns alle, es war wie eine kleine Reise woanders hin“, schwärmte eine der Frauen.
 „Wir haben gespürt, dass die Frauen die Arbeit, die dahintersteckte, sehr schätzten und froh darüber waren, dass wir so eine Veranstaltung anbieten konnten“, sagte Houda Falfoul. Auch das Team habe sich sehr gefreut über die vielen großartigen und rührenden Momente auf dem Fest. „Es gab viele lachende, tanzende und glückliche Gesichter trotz oft schwieriger Schicksale.“