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Berufsausbildung im Kombimodell

Bereitet den Weg in einen Ausbildungsbetrieb

Vorrangiges Ziel der Berufsausbildung im Kombi-Modell ist, Auszubildenden, die aufgrund einer Lernbeeinträchtigung oder sozialer Benachteiligung besondere Hilfe benötigen, die Aufnahme, Fortsetzung sowie den erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung zu ermöglichen.

Diese Form der Berufsausbildung ist in zwei Ausbildungsabschnitte unterteilt. Im ersten Ausbildungsabschnitt (max. 12 Monate) befinden sich die Auszubildenden im SOS-Kinderdorf Lippe und werden dort fachpraktisch sowie fachtheoretisch durch unsere AusbilderInnen und Lehrkräfte unterwiesen. Neben der Vermittlung berufsspezifischer Fähig- und Fertigkeiten werden vor allem berufsrelevante Werte und Regeln verstärkt trainiert und gefördert (Pünktlichkeit, Umgang mit Hierarchien, eigenverantwortliches Handeln, Verbindlichkeit, etc.).

Spätestens ab dem zweiten Ausbildungsjahr findet die Ausbildung vorrangig in Betrieben der freien Wirtschaft statt. Die Auszubildenden haben – gemeinsam mit den SOS-Mitarbeitenden  – vorab einen geeigneten Ausbildungsbetrieb akquiriert. Bis zum Ende der Ausbildung verbleibt der junge Mensch im Betrieb und wird bedarfsorientiert durch die SozialpädagogInnen und Lehrkräfte des SOS-Kinderdorf Lippe unterstützt, um Ausbildungsabbrüchen entgegen zu wirken.

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