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Was hat es mit Ostern auf sich?

06. April 2022

Im Projekt „Schule macht Arbeit“, das junge Menschen auf den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 bzw. 10 vorbereitet, sind zahlreiche Teilnehmende aus Syrien und Afghanistan. Deutsche Sitten und Gebräuche sind ihnen zum Teil fremd, so dass es für die pädagogische Fachkraft auf der Hand lag, das Thema „Ostern“  im Rahmen einer sozialpädagogischen Einheit zu besprechen.

Was hat es mit Ostern auf sich?

Die Frage: „Was hat es mit Ostern auf sich?“ wurde im Kontext des Christentums erklärt, da die religiöse Mehrheit in Deutschland dem Christentum angehört. An Ostern wird die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Die 40-tägige Fastenzeit ist mit dem Osterfest beendet. Ostersonntag ist für die Christen der höchste Feiertag im Jahr und wird daher gebührend gefeiert.

Und was hat der Hase mit Ostern zu tun?

Um es vorweg zu nehmen: Das weiß keiner mehr so ganz genau! Was man allerdings weiß, ist, dass die erste schriftliche Erwähnung des Osterhasen aus dem Jahr 1682 stammt. Der Medizinprofessor Georg Franck von Franckenau warnt hier die Menschen vor einem zu hohen Eierverzehr.
Doch wie kommt jetzt der Hase ins Spiel? Es gibt zahlreiche Theorien darüber. So besagt zum Beispiel eine Theorie, dass der germanischen Frühlingsgöttin Ostara der Hase als heiliges Tier zugeordnet wurde. Der Hase findet sich aber auch in der Antike wieder. Hier galt er als Sinnbild für Leben und Wiedergeburt. Ab dem Späten Mittelalter wurden der Hase und das Ei zum Sinnbild für die Auferstehung Jesu Christi und bekam eine christliche Bedeutung. Welche Theorie nun stimmt, ist einerlei.
Fakt ist: Zu Ostern gibt es Süßes in Form von Osterhasen und Ostereiern. Und mit dieser süßen Tradition sind die Teilnehmenden aus dem Projekt in die Osterferien entlassen worden.