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Projekttag bei „Get Started“ zum Thema Müll

13. Februar 2019

Get-Started-Teilnehmenden im Kompostwerk in Detmold

Bei der Besichtigung  lernen die Get-Started-Teilnehmenden und SOS-Mitarbeiter Bernhard Dreifürst die Abläufe im Kompostwerk in Detmold kennen

Welche Müllarten gibt es? Was kann ich tun, um Müll zu vermeiden? Diese und weitere Fragen wurden mit den Teilnehmenden aus dem Projekt "Get Started" vom SOS-Kinderdorf Lippe im Vorfeld des Besuchs im Kompostwerk in Detmold unter fachkundiger Anleitung der Mitarbeitenden beantwortet. "Get started" unterstützt junge Menschen mit Fluchterfahrung bei der beruflichen Orientierung und beim Kennenlernen ihres Aufnahmelandes. Im Rahmen eines Projektages rund um das Thema Müll hatten die Teilnehmenden nun beim Besuch des Kompostwerks Gelegenheit, an Ort und Stelle Einblicke in die Abfallentsorgung  und das System der Mülltrennung in Deutschland zu bekommen.

Vor der Führung durch das Kompostwerk erhielten die Teilnehmenden ein Informationsblatt zu den in Deutschland gängigen Mülltonnen und -arten. Nach einem Kurzfilm über das Kompostwerk ging es für die Gruppe dann zur Besichtigung. Trotz des teilweise extremen Gestanks waren die Teilnehmenden sehr wissbegierig und stellten interessiert Fragen.

Übersicht über Abfallentsorgung und Mülltrennung in Deutschland

Im Rahmen des Projekttages  bekommen die Teilnehmenden eine Übersicht über Abfallentsorgung und Mülltrennung in Deutschland

Zurück in der Einrichtung schilderten die Teilnehmenden ihre Eindrücke. Als Überleitung zum Thema Plastikmüll vermittelte SOS-Mitarbeiter Bernhard Dreifürst den Teilnehmenden zunächst einige Grundlagen über das Stoffgemisch Erdöl. In Form eines Tafelbildes wurden die Entstehung und die Nutzung von Erdöl verdeutlicht. Neben der Wärmegewinnung und dem Einsatz von Erdöl für die Mobilität dient es u. a. auch zur Herstellung von Plastik. Nach dem gemeinsamen Lesen eines Artikels über „Einen Tag ohne Plastik“, ging die Gruppe anschließend mehreren Frage nach: „Wo finden wir überall Plastik? Welche Umweltschäden werden durch Plastikartikel verursacht? Was kann jeder Einzelne tun, um Plastikmüll zu vermeiden?“

Gemeinsam wurden Alternativen zum Gebrauch von Plastik aufgezählt und die Teilnehmenden waren überrascht, welche Möglichkeiten der Müllvermeidung sie selbst in der Hand haben. Sie schlugen vor, Plastikmüll nur in dafür vorgesehene Behälter zu entsorgen, bewusster darauf achten, dass Produkte nicht eingeschweißt sind und als Einkaufstaschen Jutebeutel oder Rucksäcke zu nutzen. Um das Gelernte weiter zu vertiefen wurde den Teilnehmenden ein Informationsblatt mit weiteren Adressen und Informationsquellen zu den Themen Mülltrennung und Müllvermeidung ausgehändigt.