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Aktuelles

Rückblick: Festival der Kinderrechte

Zum Schutz der Gemeinschaft bleiben alle Bereiche des SOS-Kinderdorfs Lausitz derzeit  geschlossen. Sämtliche Klienten-/Kunden/-Besucherkontakte sind bis auf weiteres ausgesetzt. Sie können uns gerne per Telefon oder Email erreichen. Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!

5. Dezember 2019

Aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Im November feierte die UN-Kinderrechtskonvention ihr 30-jähriges Jubiläum, doch gibt es weiterhin Handlungsbedarf. SOS-Kinderdorf setzt sich seit langem für die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein. Die SOS-Botschaft für Kinder in Berlin dient dabei als geschützter Ort, wo sie sich aktiv für ihre Belange engagieren können.

Unter dem Motto "Dein Recht auf Gesundheit" lud SOS-Kinderdorf nun zum ersten Familien-Festival der Kinderrechte in eben diese Botschaft für Kinder in Berlin ein. Die Kinder und Jugendliche zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig und kreativ das Thema Kinderrechte umgesetzt werden kann. Zuhören, diskutieren, Meinung bilden – beteiligt sein: In Workshops und Aktionen zu Tanz, Kunst, Literatur und Bau konnten sich alle Besucherinnen und Besucher aktiv einbringen.

Moderatorin Sarah Richmond und Vertreter des Kinder- und Jugendrats von SOS-Kinderdorf führten gemeinsam durch das Programm. 

Besonderes Highlight war das Kicken mit dem Blindenfußballer Mulgheta Russom. Die Jugendlichen zeigten sich schwer beeindruckt von seiner Leistung, nachdem sie selber mit verbundenen Augen “Blindenfußball” ausprobieren durften: 

„Ich kann es immer noch nicht fassen, wie jemand so sicher geht, rennt und Bälle kickt – obwohl er nichts sieht. Ich hatte die Augenbinde auf und fühlte mich völlig hilflos. Das Training war viel zu kurz – ich hätte gerne noch länger mit ihm trainiert. Echt faszinierend!“

Jugendlicher nach dem Fußballspiel


Im weiteren Programm war viel geboten: vom Bauworkshop mit Lego zum Thema „Build the change – Baue deine Schule der Zukunft” über Songs zum Thema „Kinderrechte“ von Florian Müller bis hin zur Filmvorstellung von „Grau ist keine Farbe“, ein Film über das Thema psychische Erkrankungen bei Jugendlichen.