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Reitpädagogik

Ross & Racker – Reitpädagogik im SOS-Kinderdorf Harksheide

Es kommen zunehmend Kinder und Jugendliche zu uns, die mit unseren üblichen stationären Angeboten der Kinderdorffamilien oder Wohngruppen aufgrund ihrer Erfahrungen nicht mehr ausreichend erreichbar sind. Hier setzt unsere Pferdepädagogik mit einem Ansatz an.

 „Pferde machen eine Tür auf, die wir als Pädagogen oft nicht aufbekommen“, sagt Mona Pelz, Pferdepädagogin im SOS-Kinderdorf. Durch die Natürlichkeit der Sozialisation der Pferde, der klaren Körpersprache und Verhalten, spiegeln die Pferde das Verhalten der Kinder, ganz ohne zu werten. Beziehungsformen können von den Kindern und Jugendlichen neu erlebt, alte Muster verändert werden.

In der Arbeit mit den Pferden können die Kinder und Jugendlichen ihre Schutzhülle öffnen, entspannen und beginnen zu den Tieren eine Beziehung aufzubauen, die von Vertrauen und Respekt gekennzeichnet ist. Die Erfahrungen können durch die pädagogische Begleitung und Unterstützung dann in den Alltag integriert werden.

Gemeinsam mit ihren Kolleg*innen arbeitet sie mit Kindern und Jugendlichen aus dem Kinderdorf. Es kommen aber auch Kinder und Jugendliche durch Kooperationen, wie die mit der Tagesklinik des Kinderkrankenhauses  Wilhelmstift auf den Pferdehof nach Grande, einem Dorf nördlich von Hamburg, wo die Pferde des Kinderdorfes stehen.

Die Pferdearbeit im Kinderdorf ist eingebettet in die pädagogische Arbeit.

  • Der Ansatz der Pferdearbeit weicht vom Gruppenalltag ab und eröffnet dadurch neue Möglichkeiten sich selbst und die Umwelt wahrzunehmen
  • Zielgruppe: Kinder und Jugendliche von 6-18 Jahren
  • Die Pferdearbeit findet entweder auf dem Hof in Grande, oder im SOS-Kinderdorf statt
  • Es finden Gruppen- aber auch Einzelangebote statt
  • Die Trainingspferde werden sorgfältig ausgewählt. Sie müssen belastbar sein und mit dem Trubel der Kinder umgehen können
  • Die Kinder wählen beim ersten Besuch auf dem Hof ihr Trainingspferd selbst

„Sie suchen sich immer das heraus, das am dichtesten an ihrem Problem dran ist. Traurige Kinder zum Beispiel wählen oft Rapunzel. Sie ist eine ganz Ängstliche, die sich aber immer rotzfrech benimmt“, sagt Mona.

Die Übung ist eine Herausforderung für die Kinder. „Ein 300 Kilogramm schweres Pony als so kleiner Mensch zu bewegen, ist eine irre Aufgabe“, sagt Pelz. „Da bleibt wenig Verhandlungsmasse – du kannst nicht einfach befehlen, jetzt geh nach rechts.“ Sie haben die Möglichkeitsich selbst neu kennenzulernen und durch die enge Beziehung zu einem Pferd Fähigkeiten zu entwickeln, die ihnen auch in ihrem sozialen Interaktionen weiterhelfen. „Pferden ist es egal, ob man eine Markenjeans trägt – sie spiegeln den Menschen, so wie er ist, wertfrei, nicht berechnend und gänzlich unverstellt“, sagt Pelz.

Ihre Ansprechpartnerin

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Pferdepädagogin Frau Mona Pelz
SOS-Kinderdorf Harksheide
Ross und Racker
Rausdorfer Str.1           
22946 Grande

Tel.: 040 5897954-151
Fax: 040 5897954-150

Email: Mona.Pelz@sos-kinderdorf.de