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Kein Kind sollte sein Zuhause fürchten

Es sind die Kleinen, die wir schützen müssen

Immer mehr Kinder in Hamburg sind zu Hause offenbar nicht sicher. Misshandlungen oder Vernachlässigungen von Kindern haben laut der jüngsten Zahlen des Statistikamts Nord erheblich zugenommen. Die Corona-Pandemie hat zu dieser traurigen Entwicklung einen erheblichen Teil beigetragen.  
„Wir spüren die Ängste und den Druck in unseren betreuten Familien. Oftmals geben die Eltern ihre negativen Gedanken und Gefühle ungefiltert in ihre Familie und an die Kinder weiter“, sagt Torsten Rebbe, Einrichtungsleiter SOS-Kinderdorf Hamburg. „Aber nicht nur das: Die derzeitige Ausnahmesituation und die fehlende Unterstützung aus dem sozialen Umfeld kann zu Gewalt in Familien führen. Oft sind es Eltern, die es selbst nie anders erfahren haben, als Konflikte mit Gewalt zu lösen.  

Die „SOS-Familienhelfer“ leisten unbürokratische und schnelle Krisenhilfe

Mit Hilfe von Spenden unterstützen sie beim Kleiderkauf, füllen leere Kühlschränke, besorgen Spielzeuge und Bücher für Kinder, ebenso wie fehlende Möbel oder offene Zahnarztrechnungen. Und sie schauen genau hin, wie es den Kindern geht. Torsten Rebbe weiß: „Für diese Kinder und deren Familien sind wir uneingeschränkt da. Wir müssen gewaltfrei durch Krisen kommen. Gemeinsam.“

Sie wollen direkt helfen und speziell für diese Aktion spenden? 

Nutzen sie dafür bitte folgendes Konto:

  • Hamburger Sparkasse
  • IBAN  DE87200505501233120763
  • BIC  HASPDEHHXXX
  • Verwendungszweck: „Gewalt an Kindern verhindern“



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So können Sie helfen!

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SOS-Kinderdorf Hamburg unterstützt trotz Corona-Krise weiterhin gefährdete Familien

Auch wenn die Umstände für die Familienbetreuer der ambulanten Hilfen durch drohende Corona-Infektionen gefährlich und schwierig sind. „Nur so können wir Schlimmeres verhindern! Der Bedarf ist so groß wie noch nie“, mahnt Rebbe. „Deshalb brauchen wir jetzt dringend die Hilfe aller Hamburgerinnen und Hamburger, um auf die wachsende Not in den Familien reagieren zu können. Wir erleben leider derzeit, dass es für alle möglichen Anspruchsgruppen Lobbyisten gibt – für Gastronomen und Hoteliers, für den Handel, für die Kirchen, die Industrie und vieles mehr, nur nicht für die Kinder. Die Belange der Familien werden durch die Politik in der Corona-Krise vernachlässigt. Sie haben schlicht und einfach zu wenig Stimme, die sich für sie erhebt.“ Die Kinder- und Jugendhilfe ist gerade in einer Pandemie systemrelevant – doch wird sie nicht entsprechend unterstützt. „Wir sind in der Not, weil unsere Familien immer mehr in Not geraten. Bitte helfen Sie uns.“

Wichtige Säulen des SOS-Kinderdorfs Hamburg sind neben den ambulanten Hilfen und den beiden Wohngruppen das SOS-Familienzentrum in Dulsberg und das neue SOS-Kinderdorf, das derzeit gebaut wird und ab 2021 hilfsbedürftigen Kindern eine neue Familie bietet.

So erreichen Sie uns

Ambulante Hilfen Eidelstedt
SOS-Kinderdorf Hamburg

Eidelstedter Platz 1
22523 Hamburg

Telefon: 040 468963-44
Fax: 040 468963-45

Ambulante Hilfen Eimsbüttel
SOS-Kinderdorf Hamburg

Osterstraße 134
20255 Hamburg

Telefon: 040 36036191-0
Fax: 040 36036191-20

Ambulante Hilfen Hamburg-Nord & Wandsbek-Kern
SOS-Kinderdorf Hamburg

Straßburger Straße 19
22049 Hamburg

Telefon: 040 69207650-30
Fax: 040 69207650-39