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Hafen für Familien

Fragen und Antworten

Warum bauen wir den Hafen für Familien?

In Hamburg fehlen viele stationäre Plätze für Kinder und Jugendliche, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen können. Wir sind der Meinung: Kinder sollten dort leben, wo sie auch bisher ihre Freunde, Schule oder Sportverein haben. Mit dem neuen Haus können wir Kindern eine gute Startchance geben. In den drei neuen Kinderdorffamilien werden bis zu 18 Hamburger Kinder und Jugendliche familienähnlich betreut und können ein geborgenes Zuhause finden. Auch wollen wir Geschwisterkindern die Möglichkeit geben, gemeinsam in einer SOS-Kinderdorffamilie aufzuwachsen.

Fragen und Antworten zum „Hafen für Familien“

Was genau ist geplant?

In dem Neubau „Hafen für Familien“ sollen drei Wohnungen für Kinderdorffamilien und ein Familienzentrum mit Café, Kinderkleiderladen sowie Beratungs- und Kursräumen entstehen.

Im SOS-Familienzentrum können sich Eltern vernetzen und Beratung für Erziehungsfragen und Familienthemen finden. Zum Klönen und Austausch bildet das geplante Café einen schönen Treffpunkt. Es wird einen preisgünstigen Mittagstisch sowie einen Kinder-Secondhandladen zum Stöbern geben. Im „Hafen für Familien“ wird es mehr Platz für Kurse und andere Angebote für Kinder und Eltern und rund um das Thema Aufwachsen der Kleinsten vorhanden sein. Ebenfalls sind für die beliebten Kurse der Musik-Kinder-Dulsberg mehr Platz sowie passendere Räume geplant.

In dem nichtöffentlichen Gebäudeteil wird es drei Wohneinheiten mit SOS-Kinderdorffamilien geben. Derzeit gibt es in Hamburg nicht genügend Betreuungsplätze für Kinder, die aus verschiedenen Gründen nicht mit ihren Eltern zusammenleben können und trotzdem in ihrem gewohnten städtischen Umfeld bleiben wollen.

Was hat es mit dem Namen „Hafen für Familien“ auf sich?

Der „Hafen für Familien“ soll sowohl eine Anlaufstelle für die Familien im Stadtteil sein als auch ein Anker für Kinder und Jugendliche.

Wie ist die Idee für das städtische SOS-Kinderdorf entstanden?

Da immer mehr Menschen in Städten leben, ist SOS-Kinderdorf mit den städtischen Kinderdörfern einfach dort aktiv, wo wir gebraucht werden – SOS-Kinderdorf orientiert sich am Sozialraum

Wir sind der Meinung, dass es gut ist, Kinder dort unterzubringen, wo sie auch bisher ihre Freunde, Schule oder Sportverein haben

Der erste Schritt Richtung „Hafen für Familien“ war das Familienzentrum in der Elsässer Straße als „Dorfplatz für Familien“. Allerdings bisher ohne die Möglichkeit, Kindern und Jugendlichen langfristig ein neues Zuhause zu geben. Mit dem „Hafen für Familien“ können wir zukünftig in Hamburg alle Hilfen aus einer Hand anbieten: Dazu gehören die Übergänge zwischen den verschiedenen Hilfeformen – von offenen Angeboten wie Café und Kinderkursen bis hin zum Aufwachsen in einer Kinderdorffamilie. SOS-Kinderdorf Hamburg bietet eine starke Gemeinschaft, mit der wir hilfesuchenden Menschen, verlässliche und konstante Beziehungen bieten können.

Wofür brauchen wir ein SOS-Kinderdorf in der Stadt? SOS-Kinderdorf Hamburg bietet doch Ambulante Hilfen an, damit die Kinder in den Familien bleiben können.

Leider können aus verschiedenen Gründe nicht alle Kinder in ihren Herkunftsfamilien bleiben. Es ist uns wichtig, auch diesen Kindern ein Zuhause zu bieten. Eine familienähnliche Unterbringung wie in einer SOS-Kinderdorffamilie ist besonders für die jüngeren Kinder wichtig.In Hamburg gibt es derzeit nicht genügend Betreuungsplätze für Kinder, die nicht bei ihren Eltern leben können.

Für wen ist das Familienzentrum im „Hafen für Familien“?

Das Familienzentrum soll ein Ort der Begegnung, Bildung und Hilfestellung für alle Familien des Stadtteils Dulsberg und der Umgebung sein. Mit unserer Arbeit möchten wir die Familien vor Ort erreichen. Unser Ziel: Werdende Eltern, junge Familien, Eltern älterer Kinder, Schwangere, Alleinerziehende und Kinder unterstützen und stärken.

Bei uns haben Kinder die Möglichkeit in verschiedenen für sie gestalten Bereichen zu spielen und zum Beispiel unsere Musikkurse zu besuchen. Eltern und werdende Eltern können sich im Familienzentrum in gemütlicher Atmosphäre im Familiencafé treffen, sich austauschen und sich vernetzen. Dazu gehören auch das Beratungsangebot und die vielfältigen Angebote rund um das Thema Kind und Familienleben. Unterstützung bei Kleidung bietet der Kinderkleiderladen, in dem es gut erhaltene gebrauchte Kinderkleidung zu günstigen Preisen gibt.

Werden noch Spenden für den Bau des ersten SOS-Kinderdorfs in Hamburg benötigt?

Mit Ihrem Beitrag sorgen Sie dafür, dass wir den „Hafen für Familien“ realisieren können. 
Ein Bauvorhaben dieser Größenordnung ist für SOS-Kinderdorf ein großer Kraftakt. Beteiligen Sie sich an den Realisierungskosten und schaffen Sie damit Wohn- und Lebensraum in einem Stadtteil, der ein haltgebendes soziales Umfeld dringend benötigt. Mit Ihrem Beitrag sorgen Sie dafür, dass wir den „Hafen für Familien realisieren“ können. 
Hier können Sie für das SOS-Kinderdorf Hamburg spenden.

Wofür werden Spenden für das Familienzentrum im „Hafen für Familien“ benötigt?

Nur mit Hilfe von Spendern sind beispielsweise die kostenfreien bzw. kostengünstigen Musikkurse für Kinder, Hausaufgabenhilfe, Ferienprogramm und weitere Angebote dauerhaft möglich. Auch Cafébetrieb und der Kinderkleiderladen benötigen finanzielle Unterstützung.

Wie sieht der Zeitplan aus? Wann ist alles fertig? Wie lange dauert die Bauzeit?

Mit dem Abriss des Gemeindehauses wurde im Februar 2019 begonnen. Der Baubeginn ist im Frühsommer 2019 geplant. Das Familienzentrum und die Wohnungen für die Kinderdorffamilien sollen Anfang 2021 bezogen werden.

Braucht Dulsberg ein neues Familienzentrum?

Unsere voll belegten Kurse und die Wartelisten zeigen, dass es einen großen Bedarf an Angeboten zur Förderung von Kindern gibt. Im derzeitigen Familienzentrum stoßen wir zur Zeit an unsere räumlichen Grenzen. Aufgrund von Platzmangel können wir unser Kursangebot nicht mehr erweitern. Im „Hafen für Familien“ möchten wir unser Programm gerne ausbauen. So freuen wir uns u.a. durch einen größeren Bewegungsraum im Neubau auf die Erweiterung unseres Bewegungsangebotes für Kinder. Bisher nicht realisierbare Kurse können wir durch den Platzgewinn dann anbieten. Zudem werden wir mehr Raum für unsere unterschiedlichen Beratungsangebote zur Verfügung haben.

Das zukünftige Café wird durch die Raumgröße mehr Rückzugsmöglichkeiten und größeres Austauschpotential bieten. SOS-Kinderdorf Hamburg wird auch weiterhin mit verschiedenen Trägern im Stadtteil kooperieren bzw. seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellen (zum Beispiel für einen Integrationskurs Deutsch).

Wo kann ich mich bewerben, wenn ich an einer Stelle als SOS-Kinderdorfmutter interessiert bin?
Wie kann ich mich beteiligen?

Aktuell suchen wir neben Kinderdorfmüttern und -vätern auch freiwillig engagierte Menschen, die uns bei den täglichen Angeboten und Aufgaben unterstützen.

Hier erfahren Sie mehr zum ehrenamtlichen Engagement.

Im Interview: Einrichtungsleiter Torsten Rebbe

Ihre Ansprechpartnerin für den "Hafen für Familie"

Annika Bach SOS-Kinderdorf Hamburg

Annika Bach
Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Elsässerstr. 27a
22049 Hamburg

Telefon: 040 69207650-17
Fax: 040/ 69 20 76 50 - 19

annika.bach@sos-kinderdorf.de

So können Sie für den Hafen für Familien spenden

Spenden Sie hier für den Neubau des SOS-Kinderdorfs Hamburg, indem Sie im abschließenden Freitextfeld „Hafen für Familien“ vermerken. Das Freitextfeld finden Sie in Schritt 3 des Spendenprozesses. Ob monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich – auch ein kleiner Beitrag ist für uns sehr wertvoll, um den „Hafen für Familien“ wachsen zu lassen.

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