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Was bringt das Jahr 2023?

29. Dezember 2022

Worüber sich die Menschen in der Metropolregion Hamburg sorgen & worauf sie hoffen

Sieben von zehn Hamburger/-innen (71 Prozent) glauben, dass auch im kommenden Jahr die Lebenshaltungskosten weiter steigen werden. Ebenfalls weiterhin bedrohlich wirkt der Ukraine-Krieg auf über die Hälfte der Befragten (56 Prozent). Jede/-r Dritte (28 Prozent) sorgt sich um sein Einkommen und geht davon aus, dass es sinken wird. Das ergibt eine Toluna-Umfrage des SOS-Kinderdorfes Hamburg.
Torsten Rebbe, Leiter von SOS-Kinderdorf Hamburg, sagt: „Wir wünschen gerade Familien Zuversicht für das kommende Jahr. Dazu gehören starke Eltern. Uns ist es wichtig, dort zu helfen, wo Unterstützung fehlt.“ Neben den Sorgen zeigte die Umfrage auch, dass es auch den optimistischen Blick in die Zukunft gibt. Vier von zehn Befragten (44 Prozent) gehen davon aus, dass im Jahr 2023 Covid-19 als „nicht mehr so bedrohlich“ wahrgenommen wird. Außerdem erhoffen sich fast genauso viele (40 Prozent) eine staatliche Unterstützung bei den Energie- und Gaskosten. Jede/-r Dritte (35 Prozent) geht davon aus, dass mehr für den Umweltschutz getan wird.
Wie sieht es mit den persönlichen Erwartungen aus, welche Vorsätze haben die Menschen in der Metropolregion Hamburg für das kommende Jahr? Fast die Hälfte (43 Prozent) möchte mehr sparen. Zeit mit der Familie ist fast genauso wichtig (41 Prozent). Und auch die gesunde Ernährung steht im Mittelpunkt (39 Prozent).
Bei SOS-Kinderdorf Hamburg wurden bereits die Weichen für das kommende Jahr gestellt. „Wir wollen weiterhin an den Familien dran sein und für sie da sein“, bekräftigt Rebbe. Dazu gehören auch das Anpassen und Erweitern der Angebote. So sind für das neue Jahr ein Treff für Alleinerziehende und der Start eines „TEOLEO“-Kurses geplant. Rebbe weiter: „Dazu kommen kurzfristige Aktionen und Angebote für Familien. Je nachdem, was gerade benötigt wird.“ Damit 2023 ein gutes Jahr wird.

Über die Umfrage:

Für die Umfrage „Zukunftsängste und Hoffnungen“ wurden 300 deutschsprachige Bürger ab 18 Jahren aus Hamburg oder den umliegenden Landkreisen befragt. Die Umfrage wurde im September von Toluna und Faktenkontor für das SOS Kinderdorf Hamburg durchgeführt.