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Aktuelles

Weltkindertag: Was Hamburgern für Kinder wichtig ist

20. September 2020

Umfrage zum Kinderglück in Hamburg

Für acht von zehn befragten Hamburgern ist das Aufwachsen in einer gewaltfreien Umgebung – zum Beispiel auf der Straße oder in der Schule – der wichtigste Punkt für das Glück von Kindern. Auch entscheidend für das Kinderglück sind Gesundheit (79 Prozent) und die gemeinsame Zeit mit der Familie (75 Prozent). Das ergibt die Umfrage von Toluna und Faktenkontor für SOS-Kinderdorf Hamburg*.

Was ist wichtig für ein glückliches Aufwachsen von Kindern? 

Torsten Rebbe

Tosten Rebbe, Leiter SOS-Kinderdorf Hamburg sagt: „Aus meiner Sicht ist nicht die Größe des Geldbeutels ent-scheidend – die Eltern können das Kinderglück am meisten fördern. Und zwar Eltern, die die Unterstützung haben, um ihren Job als Eltern gut machen zu können.“ Für Rebbe ist klar: „Eltern wissen, wie Erziehung und Beziehung zum Kind geht. Sie wissen intuitiv, was wichtig ist. Was die Gesundheit ihrer Kinder stärkt und was sie schwächt. Die Gesellschaft muss die Eltern entlasten und Familien im Alltag und bei der Erziehung unterstützen.“ Dazu gehört zum einen Sicherheit, genug Zeit für das Familienleben neben der Arbeit zu haben. Auch die Jobsicherheit wie in Zeit der Corona-Pandemie ist ein wichtiger Faktor. Eltern können sich über Netzwerke unterstützen und sich Hilfe holen. Gerade in Hamburg gibt es zahlreiche Initiativen und Angebote für Eltern.

Top Ten – Was für Hamburger die Kinder der Hansestadt glücklich macht:

1. Gewaltfreie Umgebung (82 Prozent)
2. Gesundheit (79%)
3. Zeit mit der Familie verbringen (75 Prozent)
4. Genügend passende Kindergärten und Schulen (65 Prozent)
5. Bewegung in der Natur (65 Prozent)
6. Gesunde Ernährung (65 Prozent)
7. Guter Freundeskreis (63 Prozent)
8. Fördermaßnahmen für hilfsbedürftige Kinder (62 Prozent)
9. Viel Bewegung, zum Beispiel sportliche Aktivitäten (58 Prozent)
10. Individuelle Förderung an Kindergärten und Schulen (53 Prozent)
 

Kinder brauchen zum Aufwachsen sichere Orte

„Natürlich wollen Eltern nicht, dass ihr Kind Zeuge ständiger Gewalt wird oder in einer Gegend aufwächst, wo sie es nicht alleine zur Schule gehen lassen können“, sagt Rebbe. „In Hamburg gibt es wenige Ort oder gar ganze Stadtteile, die für Kinder komplett ungeeignet sind.“ Dennoch ist der Wohnungsmarkt angespannt und Geringverdiener machen Abstriche bei der Wohnungssuche. So zeigte die Umfrage: 88 Prozent der Menschen in eher gutsituierten Stadtteilen halten eine gewaltfreie Umgebung – zum Beispiel in der Schule oder auf der Straße – für wichtig, damit Kinder glücklich sind. In Stadtteilen mit eher geringen finanziellen Mitteln sind es nur 78 Prozent.

Gut zu wissen

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SOS-Kinderdorf Hamburg setzt sich seit vielen Jahren mit verschiedenen Angeboten für die Familien und besonders die Kinder in Hamburg ein. Vor über fünf Jahren eröffnete das Familienzentrum in Dulsberg seine Türen. „Wir möchten die Menschen zusammenbringen und vernetzen“, erklärt Rebbe das Konzept dahinter. So können sich Kinder und Eltern im Familiencafé „Krümel“ treffen, miteinander spielen und austauschen. Rebbe betont: „Es ist ganz einfach und unkompliziert Beratung und Hilfe zu bekommen. Ein erster Schritt ist beispiel-weise unsere Familienberatung.“ Daneben gibt es noch weitere Möglichkeiten wie die Entwicklungspsychologische Beratung oder die ELTERN-AG. „Uns sind die Präventionsangebote wichtig, so können wir die Eltern erreichen und stärken. Unser Ziel ist es, Familienleben einfacher zu machen und auch lebens- und liebenswerter“, sagt Rebbe. „Unter Umständen können wir verhindern, dass sich in einer Familie für das Kind nachteilige Kommunikations- und Verhaltensweisen einschleifen oder sogar Schlimmeres passiert.“
Kindern und Jugendlichen, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen können, möchte SOS-Kinderdorf Hamburg zukünftig ein Zuhause bieten – denn in Hamburg fehlen für sie die Plätze. In dem „Hafen für Familien“, der am Straßburger Platz gebaut wird, werden ab Sommer 2021 mehrere Kinderdorffamilien ein neues Zuhause finden. Neben den Wohnungen für die Kinderdorffamilien wird es ein neues SOS-Familienzentrum Dulsberg geben. Zu diesem öffentlichen Bereich gehören ein Familiencafé, ein Kinderkleiderladen sowie mehrere Kursräume. Hier wollen wir einen Ort der Begegnung und Unterstützung schaffen.

So können Sie unsere Arbeit unterstützen

Wer die Arbeit von SOS-Kinderdorf Hamburg unterstützen möchte, kann unter folgender Bankverbindung spenden:

  • SOS-Kinderdorf Hamburg
  • Hamburger Sparkasse
  • IBAN: DE87 2005 0550 1233 1207 63
  • BIC: HASPDEHHXXX

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