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Aktuelles

Familienhebamme gesucht!

24. August 2020

Familienhebamme für das SOS-Familienzentrum Dulsberg

Durch das vielfältige Angebot des SOS-Familienzentrums kommen Eltern, alleinerziehende Mütter, schwangere Frauen uvm. in die Begegnungsstätte, um Unterstützung und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dank einer ausgesprochen großzügigen Privatspende von unserer Unterstützerin Frau Mertens, wird für uns noch in diesem Jahr ein langersehnter Wunsch wahr: Wir werden unsere bestehenden Angebote um eine Familienhebamme erweitern.

Die Familienhebamme wird mit ihrer Arbeit mit werdenden bzw. jungen Eltern eine Lücke in dem Angebot des SOS-Familienzentrums Dulsberg schließen. Sie richtet sich explizit an Familien jeglicher Herkunft und Religion und fördert den Gedanken der Integration beim SOS-Kinderdorf Hamburg. Zielgruppe sind vor allem Familien, die durch gesundheitliche, medizinische oder psychosoziale Belastungen gefährdet sind.

Die Familienhebamme hat die Gesundheit von Mutter und Kind im Blick sowie die Einbettung der Familie in ein soziales Netz mit Hilfe niedrigschwelliger Angebote. Überdies hat sie die Gesundheitsförderung und Prävention zum Ziel. Der Schutz des Kindeswohls steht in der Arbeit der Familienhebamme, wie in allen unseren Angeboten, immer an oberster Stelle. Durch Netzwerkarbeit und mögliche Kooperationen sollen Probleme und Schwierigkeiten möglichst schnell erkannt und behoben werden.

Die Familienhebamme ist eine staatlich examinierte Hebamme, die nach Möglichkeit Erfahrung in der Arbeit mit Kindern mit Behinderung hat.Neben den allgemeinen Leistungen einer Hebamme wie Schwangerenbetreuung, Geburtsvorbereitung, Geburtsbegleitung, Wochenbettbetreuung und Stillberatung liegt der Schwerpunkt der Arbeit der Familienhebamme auf der psychosozialen und medizinischen Betreuung von Eltern mit Kindern bis zum vollendeten 1. Lebensjahr.Bei Bedarf ist es möglich, dass sie eine Überleitung in ein anderes z.B. stationäres Angebot des SOS-Kinderdorf e.V. fördert, sodass dem Kind und seiner Familie schnell und adäquat geholfen werden kann.

Torsten Rebbe, Einrichtungsleiter von SOS-Kinderdorf Hamburg:

„Mit der Familienhebamme werden wir Eltern nun schon vor der Geburt erreichen. Das ist großartig. Wenn der präventive Gedanke ist, Familien von Beginn an helfend zur Seite zu stehen, dann geht es fast nicht mehr früher. So kann in der Regel mit wenig Intervention und kleineren Hilfestellungen sehr viel erreicht werden. Und im besten Fall bringen wir so ein kleines Leben schon früh auf die richtige Bahn, ohne dass erst Schlimmeres passieren muss.“

Einrichtungsleitung

Torsten Rebbe

Torsten Rebbe