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Aktuelles

Ehrenamtliche sind Helden der Gesellschaft

5. Dezember 2019

Kindern helfen SOS-Kinderdorf

5. Dezember: Internationaler Tag des Ehrenamtes 

Ohne die ehrenamtlichen Helfer könnte das SOS-Familienzentrum Dulsberg von SOS-Kinderdorf Hamburg viele seiner Angebote nicht realisieren: Die Ehrenamtlichen backen beispielsweise Kuchen im Familiencafé „Krümel“, sortieren Spielzeug- und Kleiderspenden in Kinderkleiderladen „Klecks“, lesen Geschichten sowie Märchen vor oder helfen Kindern bei den Hausaufgaben. Mehr als ein Drittel der Hamburger ist ehrenamtlich tätig, dies zeigt eine Befragung* mit einer Stichprobe von 300 Personen aus Hamburg.

Egal ob in der Nachbarschaftshilfe, in der Sozialarbeit oder beim Technischen Hilfswerk: Laut der Umfrage zählt für Ehrenamtliche vor allem der Wunsch Menschen zu helfen. Dazu kommt bei nahezu allen (97 Prozent der Befragten) die Freude an der ehrenamtlichen Tätigkeit. Dafür spendet jeder Zweite zwei und mehr Stunden seiner Zeit wöchentlich. Die Hamburger engagieren sich an erster Stelle im Sportverein, dort ist fast jeder Vierte der Ehrenamtlichen aktiv.

[---Image_alt---] Diagramm Ehrenamtsbefragung

Das ehrenamtliche Engagement nimmt mit zunehmendem Alter eher ab. Am häufigsten engagieren sich mit 40 Prozent der Befragten die unter 40-Jährigen. Die älteren Befragten spenden dagegen viel häufiger an gemeinnützige Organisationen. Auch das eigene Familienleben hat Einfluss auf das Ehrenamt: Personen mit Kindern sind tendenziell eher weniger engagiert.

Auch bei den Geschlechtern zeigen sich Unterschiede: Ehrenamtliches Engagement ist tendenziell eher männlich. So sind von den befragten Hamburgern 41 Prozent der Männer und ein Drittel (31 Prozent) der Frauen ehrenamtlich aktiv. Dabei engagieren sich Männer vor allem in Sportvereinen, Frauen dagegen eher in der Sozialarbeit, in Schulen oder in der Kirche.

„Ehrenamt ist extrem wichtig“, sagt Torsten Rebbe, Leiter SOS-Kinderdorf Hamburg. „Weil wir eben nicht alles mit Geld regeln können. Und auch der Staat kann nicht alles versorgen.“ Derzeit engagieren sich bei SOS-Kinderdorf Hamburg acht Ehrenamtliche. Für Rebbe ist der Stellenwert von Ehrenamt hoch: „Es ist schön, mit Menschen etwas gemeinsam zu machen und es ist wichtig zu helfen. Weil es die Gemeinschaft, die Gesellschaft reicher macht.“ Sein Appell: „Jeder ist gefordert, sein Umfeld positiv zu gestalten und etwas dazu beizutragen. Das können nicht immer nur die anderen machen. Die Gemeinschaft sind wir, also jeder einzelne.“

* Online-Panel-Befragung zum ehrenamtlichen Engagement in Hamburg sowie in den angrenzenden Landkreisen: Durchgeführt pro bono von Toluna und Faktenkontor für das SOS-Kinderdorf Hamburg. Zielgruppe: Deutschsprachige Bevölkerung ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Hamburg sowie angrenzenden Landkreisen (Pinneberg, Segeberg, Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Lüneburg, Harburg, Stade), gewichtet nach Alter, Geschlecht und Region.

Zielgruppengröße: N = 300, Befragungszeitraum: August 2019 Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet.