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Das Geraer Notinsel-Netz ist weiter gewachsen

4. Januar 2018

Hände

Seit Anfang November gibt es in Gera ein Netz an sogenannten „Notinseln“. Sie bieten Schutz, wenn Kinder sich bedroht fühlen. Das SOS-Kinderdorf Gera ist Standort-Partner und setzt das Projekt gemeinsam mit der Wohnungsbaugenossenschaft (GWB) Elstertal um. 

Schon kurz nach dem Start mit neun Partnern, fanden sich weitere Interessenten, die mit ihren Ladengeschäften „Notinseln“ werden wollen, zum Beispiel die Bäckerei Laudenbach mit allen 15 Filialen. „Ich freue mich über das Engagement unserer Mitarbeiter, dieses Projekt voranzutreiben“, erklärt GWB-Geschäftsführerin Martina Schramm. Ihre Mitarbeiter Nadine Herz und Thomas Burghold haben viele Einzelhändler gewinnen können. „Wir sind stolz, dass sich in Gera so viele Unterstützer finden“, sagt Katrin Berthold, Einrichtungsleiterin des SOS-Kinderdorfes Gera. „Im nächsten Schritt werden wir auf verschiedenen Wegen die ‚Notinsel‘ den Kindern und Eltern näherbringen.“ Es geht vor allem um den kleinen Kummer, der in einem Notinsel-Geschäft gelöst werden soll. Wenn ein Kind sich verlaufen hat, den Bus verpasst hat oder das Handy verloren ist, finde es dort Hilfe. 

Die Stiftung Hänsel + Gretel ist Initiator und seit 2002 bundesweiter Träger für das Angebot in vielen deutschen Städten.


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SOS-Kinderdorf Gera

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