28. 06. 2018

Bundesfreiwilligendienst im SOS Kinderdorf Düsseldorf- wie ist das überhaupt?

Samira und Gregor

Ein Jahr Bundesfreiwilligendienst geht zu Ende, und jedes Jahr heißt es für uns Abschied nehmen von unseren jungen Kollegen und Kolleginnen, die allen schon sehr an Herz gewachsen sind. Bei uns Mitarbeitern und auch bei unseren Besuchern. Wir haben mal nachgefragt wie es für Gregor und Samira war – das Jahr beim SOS Kinderdorf Düsseldorf.

Hallo Gregor, dein Bundesfreiwilligendienst im SOS-Kinderdorf Düsseldorf ist jetzt bald um. Du hast uns in vielen, unterschiedlichen Aufgaben großartig unterstützt. Ob im Mehrgenerationen-haus Hell-Ga oder im Hausservice, in den Kitas oder in der Realschule, du hast überall mitgeholfen.

Warum hast du dich für einen Bundesfreiwilligendienst entschieden?

Ich habe mich für einen BFD entschieden, weil ich nicht wusste, in welche berufliche Richtung es für mich gehen soll. Außerdem wollte ich mich persönlich weiterentwickeln. Da einige meiner Freunde vor mir einen BFD absolviert hatten und damit sehr zufrieden waren, habe ich mich ebenfalls dafür entschieden.

Was war für dich eine besondere Erfahrung? Was hat dir besonders gut gefallen?

Ich habe sehr viele abwechslungsreiche Aufgaben übernommen. Die Betreuung im offenen Ganztag an der Realschule, die Unterstützung der Hausmeister, Essenlieferungen an die Kitas, Einkäufe erledigen usw.

Hast du dich persönlich verändert?

Ich bin in vielen Situationen sicherer und selbstbewusster geworden und es fällt mir viel leichter auf andere Menschen zuzugehen und Gespräche zu führen.

Wie wird dein weiterer beruflicher Werdegang aussehen?

Nach dem BFD werde ich eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel machen. Der BFD hat mir bei der Berufswahl sehr geholfen.

Hallo Samira, auch du hast dich für den Bundesfreiwilligendienst im SOS Kinderdorf Düsseldorf entschieden. Deine Aufgaben waren etwas andere wie bei Gregor, da es dein Wunsch war möglichst viel über soziale Arbeit kennenzulernen. Auch du warst uns eine wundervolle Unterstützung.

Warum hast du dich für einen Bundesfreiwilligendienst entschieden?

Ich wollte mir gerne innerhalb eines Jahres verschiedene Bereiche ansehen und mich ausprobieren. Dafür bin ich extra nach Düsseldorf gezogen. Ich habe über das Internet nach einer solchen Möglichkeit gesucht und bin so ins Mehrgenerationenhaus im SOS-Kinderdorf Düsseldorf gekommen.

Was war für dich eine besondere Erfahrung? Was hat dir besonders gut gefallen?

Die Arbeit an der Grundschule sowie die Hausaufgabenbetreuung hat mir am besten gefallen. Aber auch die zeit in den U3 Gruppen war wirklich sehr schön. Insgesamt war mein Jahr in jeden Fall jede Erfahrung wert.

Hast du dich persönlich verändert?

Da ich auch von zu Hause nach Düsseldorf weggezogen bin, habe ich gelernt alleine gut klarzukommen. Der BFD hat mich in meiner Berufswahl sicher gemacht, so dass ich mich jetzt auf mein Studium freue und dafür gut vorbereitet bin.

Wie wird dein weiterer beruflicher Werdegang aussehen?

Ich möchte gerne soziale Arbeit oder Grundschullehramt studieren. Mein BFD hat mir bei der Wahl der Studiengänge geholfen, da ich gemeinsam mit einer Schulsozialarbeiterin von SOS-Kinderdorf gearbeitet habe und mir diese Arbeit sehr viel Spaß gemacht hat. Außerdem konnte ich gut erkennen, welche sozialen Bereiche mir weniger lagen und mit welcher Altersgruppe ich in Zukunft arbeiten möchte.