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Und was wird hier gemacht?

11. Juli 2018

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Nachbarn, Kooperationspartner, viele Vertreter des Jugendamts und Kita-Eltern informierten sich beim Baustellenfests über das Bauvorhaben

Obwohl die offizielle Eröffnung erst in gut einem Jahr stattfinden soll, ist das Interesse am SOS-Kinderdorf Dortmund riesig. Nachbarn, Kooperationspartner, viele Vertreter des Jugendamts und Kita-Eltern informierten sich beim Besuch des Baustellenfests über das Bauvorhaben und das zukünftige Angebot des neuen Kinderdorfs in der Dortmunder Innenstadt.

Eine spannende Fragerunde mit vielen hilfreichen Antworten

Was ziehen hier für Kinder ein? Kann ich im Begegnungszentrum einen Bridge-Abend veranstalten? Wie stehen die Chancen für einen Kita-Platz? Jeder Besucher brachte sein eigenes Anliegen mit und die rund 30 SOS-Kinderdorfmitarbeiter bemühten sich, auf jede Frage einzugehen, Ängste zu nehmen und Beteiligungsmöglichkeiten zu eröffnen. Und während die Erwachsenen sich über Parkplatzproblematiken, Kita-Kriterien und andere Themen austauschten, machten sich die kleinen Besucher das Kinder-Programm zu Eigen. Ob auf der riesigen Baustellen-Hüpfburg, beim Bobby-Car-Parcours oder dem Torwandschießen, die Mädchen und Jungen kosteten das Angebot voll aus und hatten eine Menge Spaß dabei. Dass genau hier in einem Jahr ihre Kita eröffnen wird und sie ab dann jeden Tag in die Kronprinzenstraße kommen, konnten die Kleinen noch gar nicht erahnen. Denn im Moment sieht es tatsächlich auch noch nicht nach der lebendigen, bunten Kindertagesstätte aus, die es in gut einem Jahr sein wird.

Umbauarbeiten sind in vollem Gange

Noch stehen Container, Bauzäune und Gerüste auf dem Gelände. Sie sind ein Anzeichen dafür, dass die Umbauarbeiten in dem ehemaligen Verwaltungsgebäude in vollem Gang sind. Etage für Etage werden die Wände der ehemaligen Büros abgerissen, Räume zusammengelegt oder verkleinert. Wer das Erdgeschoss betritt, steht erst einmal in einem riesigen Raum. Der Teppich ist herausgerissen, nur einzelne Säulen sind noch als tragende Elemente vorhanden. Im nächsten Bauschritt werden hier wieder Wände eingezogen, ein Bewegungsraum wird gegenüber der zukünftigen Gruppenräume entstehen. Direkt neben der Kita wird nächsten Sommer ein Begegnungszentrum eröffnen. Hier können nicht nur Bridgeabende, sondern auch Diskussionsrunden, Familienbildungsangebote oder der gemeinsame Kaffee zwischendurch stattfinden. Es soll ein Ort der Beteiligung werden und ganz wichtig: Die Nachbarn sollen sich einbringen können mit ihren Ideen und ihrer Kreativität. Ein starres Konzept zur Nutzung wird es daher nicht geben.

Es ist ein langer Flur, der diesen Teil des Gebäudes nun mit dem Altbau verbindet. Rechts und links gehen weitere Büros ab, die jedoch erhalten bleiben für die Mitarbeitenden der SOS-Verwaltung. Sie bilden die Schnittstelle zwischen Kita und Begegnungszentrum auf der einen Seite und dem stationären Bereich auf der anderen Seite. Denn diejenigen, die hier leben, sollen auch Abstand haben können zum trubeligen Dasein in Kita und Begegnungszentrum. Dabei handelt es sich um insgesamt 13 Kinder: Sechs von ihnen werden Teil einer Kinderdorffamilie, sieben werden der Klärungsgruppe angehören. Ein Teil der Mädchen und Jungen lebt bereits mit ihren Erziehern im SOS-Kinderdorf, umziehen werden die ersten im Frühjahr 2019. Auch hier wird es dann ganz anders aussehen: Anstatt Bauschutt und Werkzeugen werden hier Spielzeug und Bücher herumliegen.

So wie draußen, wo gerade auf dem künftigen Außengelände die Gäste des Baustellenfests ein großes Puzzle lösen und farbenfrohe Luftballons schon als Wegweiser für die bunte Zukunft des alten Gebäudes dienen.

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Das SOS-Team stellte sich den Fragen der Besucher


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