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Aktuelles

Wir bauen um!

12. November 2020

SOS-Kinderdorf-Zentrum nutzt November-Lockdown für Renovierung

Im kommenden Jahr wird das Stadtteil- und Familienzentrum des SOS-Kinderdorfes Bremen zehn Jahre alt. Zu diesem besonderen Anlass sind umfangreiche Umbaumaßnahmen geplant, die aufgrund des November-Lockdowns nun teilweise vorgezogen werden. Sachspenden werden deshalb aktuell nicht angenommen, Veranstaltungen fallen aus und auch der Secondhandladen „Klamöttchen“ bleibt vorest geschlossen.

Den sozialen Mittagstisch gibt es aber weiterhin. Dieser wird montags bis freitags zwischen 11.30 und 13.00 Uhr als to go Variante angeboten.

Das SOS-Kinderdorf Bremen nutzt den Lockdown zum Umbau.

Das SOS-Kinderdorf Bremen nutzt den Lockdown zum Umbau.

Hintergrundinformationen

Am 1. Juli 2011 wurde das SOS-Kinderdorf-Zentrum offiziell eröffnet. Im Gebäude der ehemaligen Stadtteilbibliothek hat seitdem die Geschäftsstelle des SOS-Kinderdorfes Bremen ihren Sitz. Bekannt ist aber vor allem das Stadtteil- und Familienzentrum. Die vielfältigen Angebote richten sich in erster Linie an Familien mit Kindern bis zu sechs Jahren, willkommen ist hier aber jeder.

„Als SOS-Kinderdorf stehen bei uns natürlich Kinder im Vordergrund“, so Lars Becker, Leiter des SOS-Kinderdorfes Bremen. Familien frühzeitig zu unterstützen sei das Ziel aller Aktivitäten im Stadtteil- und Familienzentrum. Neben dem offenen Café umfassen die vielfältigen Angebote zum Beispiel Eltern-Kind-Gruppen, Bilderbuchkinos und Kreativangebote. Mütter und Väter haben zusätzlich die Möglichkeit sich individuell beraten zu lassen und so frühzeitig und unkompliziert kompetente Hilfe zu erhalten.

Eine Renovierung zum 10-jährigen

Pünktlich zum zehnjährigen Bestehen hatte das SOS-Kinderdorf einen Umbau geplant. „Unser Zentrum wurde in den letzten Jahren intensiv genutzt, da bleibt es nicht aus, dass irgendwann eine Renovierung erforderlich ist“, erzählt Lars Becker. Auch habe man im Laufe der Zeit festgestellt, dass derzeit nicht alle Räume ideal genutzt werden können. Im Bewegungsraum, in dem unter anderem die Eltern-Kind-Gruppen stattfinden, nehmen die Turnmatten einen großen Teil des Raumes ein, weil es dafür keinen Lagerort gibt. Die Anzahl möglicher Kursteilnehmer ist dadurch eingeschränkt. Auch der Secondhandladen, in dem Kinderkleidung und Zubehör zu niedrigen Preisen verkauft wird, ist inzwischen viel zu beengt für das umfangreiche Angebot. Die Größe des Verkaufsraums wird nun verdoppelt.

Willkommen zu Hause

„Die kleinen und großen Gäste sollen sich zukünftig bei uns noch mehr wie zu Hause fühlen“, berichtet Silke Starmans. Die Sozialpädagogin leitet das Stadtteil- und Familienzentrum seit August dieses Jahres. Auch wenn sie das Zentrum bisher nur aus Corona-Zeiten kennt, so weiß sie von ihren Mitarbeiterinnen und den Gästen, wie beliebt das offene Haus war. „Vor allem die Spielecke wird von den Kindern sehr vermisst“.

Als sich abzeichnete, dass es im November wieder zu Kontaktbeschränkungen kommen würde, beschloss das Team kurzfristig, einen Teil der geplanten Umbaumaßnahmen vorzuziehen. „Wir machen so das Beste aus dieser Zeit“, ist sich Silke Starmans sicher. Der Bewegungs- und Kreativraum, der Beratungsraum sowie der Secondhandladen werden im November erneuert. Mal werden komplette Wände eingerissen, mal nur Kleinigkeiten verändert, die das Zentrum zukünftig für die Gäste noch gemütlicher machen sollen. Auch wird es ein ganz neues Angebot geben. Anknüpfend an die Vergangenheit als Stadtteilbibliothek wird es zukünftig neben dem Bewegungsraum eine Bücherkammer geben. Hier werden kleine und große Bücherfreunde gebrauchte Bücher finden, die sie gegen eine Spende mit nach Hause nehmen können. „Wer ein Buch mitnimmt und uns dafür eine Spende da lässt, der finanziert damit zum Beispiel unsere Bastelmaterialien“, erklärt Silke Starmans.

Sie können uns gerne mit einer Spende unterstützen

Wer die Umgestaltung des SOS-Kinderdorf-Zentrums unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende bei der Sparkasse tun (IBAN DE73290501010001045160, Stichwort Umbau). „Das SOS-Kinderdorf-Zentrum ist aus der Neustadt nicht mehr wegzudenken und leistet einen wichtigen Beitrag für Familien in unserem kinderreichen Stadtteil“, ist sich Lars Becker sicher. Das vielfältige Angebot der letzten Jahre war nur dank zahlreicher ehrenamtlicher Helfer und durch die finanzielle Unterstützung von Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen möglich. Damit dies auch so bleibt, bitten wir um Spenden.