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Weihnachten im SOS-Kinderdorf
Kinderwünsche

Schenken macht Freude

Weihnachten oder der nächste Geburtstag steht vor der Tür und Sie fragen sich, was Sie Ihren Kindern schenken sollen?

Über den Sinn des Schenkens

Schenken soll Spaß machen, der schenkenden und der beschenkten Person! Das bedeutet, Sie geben etwas - eine Idee, eine Wahl, eine Vorliebe von sich preis und Sie glauben, es könnte der beschenkten Person Freude machen. Ist diese Person ein Kind, haben Sie vielleicht noch weitere Ideen, wie das Geschenk sein soll:  pädagogisch wertvoll, förderlich für die Entwicklung und den Geschmack der Zeit treffen. Oder, Sie wollen dem Kind eine bleibende Erinnerung schenken, etwas von persönlichem oder materiellem Wert. Ein Erb-Schmuckstück vielleicht, einen leuchtenden Globus oder Ihren Satz Landkarten aus aller Welt.

Schenken ist verbunden mit inneren Bildern, die wir uns von dem beschenkten Kind machen: Was es mag, wofür es sich interessiert, was es gerne tut. Wissen Sie das oder können Sie das in Erfahrung bringen? Mögen Sie, was das Kind mag? Oder mögen Sie ganz etwas anderes? Denn das Schenken hat auch was mit Ihren Vorlieben zu tun oder mit Ihrer Vorstellung, was ein Kind besitzen sollte. Vielleicht hätten Sie sich als Kind eine Eisenbahn gewünscht und erfüllen sich dies nachträglich am Enkelkind? Wenn Sie dann zusammen damit spielen, haben Sie auch beide was davon und das Kind hat eine bleibende Erinnerung an Sie als Spielenden.

Altersgerechte Geschenke

Pädagogisch wertvoll würde ich alles bezeichnen, womit dieses Kind tatsächlich etwas anfangen kann. Wird es benutzt, bedeutet es dem Kind etwas? Das hängt auch vom Alter und Temperament des Kindes ab. Mit einem Jahr haben Kinder noch keinen Begriff von eigenem Besitz, sie brauchen aber gewohnte Dinge um sich und haben auch Lieblingsspielsachen.  Mit ca. zwei Jahren packen Kinder gerne aus und entdecken. Da ist die Verpackung wichtiger als das Geschenk darin. Außerdem benutzen sie gerne „echte“ Gebrauchsgegenstände, um die Tätigkeiten der Erwachsenen nachzuahmen. Kinder-Staubsauger, Kinder-Bügelbretter könnten Sie sich also sparen.

Die Materialauswahl ist für manche Menschen wichtig, das ist auch ok – Stichwort: Holz statt Plastik oder langlebige Dinge statt kurzem Vergnügen. Generell sind für Kinder Spielzeuge sinnvoll, die sie vielfältig nutzen können: Kartons, Kissen, Decken, Tücher sind vielseitig einsetzbar, aber das fertige Prinzessinnenzelt wird nicht mal eben zum Raumschiff beim Rollenspiel.

Warum nicht Zeit verschenken?

Wir leben in einer Konsumwelt, damit müssen auch die Kinder umgehen lernen. Sie werden sich Dinge wünschen, die andere Kinder haben oder gerade modern sind. Wenn wir selbst so kaufen, können wir es den Kindern schlecht verwehren. Sie sollten aber zwischen lang gehegten Herzenswünschen und kurze Strohfeuer unterscheiden können und dem Kind erklären, warum es etwas nicht bekommt. Es kann Ihre Entscheidung dann nachvollziehen und akzeptieren, vor allem wenn Sie mit gutem Beispiel vorangehen.

Zeit zu verschenken, halte ich für eine sehr gute Sache und passt für viele Gelegenheiten: sei es einen Gutschein für den gemeinsamen Besuch des Schwimmbads, eine Rückenmassage, ein Wandbild im Kinderzimmer, Film gucken, Kekse backen oder ein Lagerfeuer mit Stockbrot.

Tipps und Tricks von unserer Expertin

Ulrike Glingener,

Ulrike Glingener ist Dipl.-Sozialpädagogin in der Frühberatungsstelle Süd des SOS-Kinderdorf Bremen und ist dort seit über 20 Jahren beschäftigt.

Sie hat Erfahrungen in der Erziehungsberatung und Familienhilfe, im Familienkrisendienst, als PEKIP®-Gruppenleiterin für Eltern-Baby/Kind-Gruppen. Ulrike Glingener ist zudem SPIN® Video-Home-Trainerin und in der entwicklungspsychologischen Beratung tätig.

So erreichen Sie uns

Frühberatungsstelle Süd
Niedersachsendamm 20a
28201 Bremen

Ansprechpartner:
Ulrike Glingener, Astrid Schwarz, Hildegard Wältermann, Fethiye Töngel, Petra Hock, Ruby Ebel

Telefon: 0421-5971270

fruehberatung.kd-bremen@sos-kinderdorf.de

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