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17. März 2021

Das Berliner Frühjahr und der Sommer hatten es sehr gut gemeint mit der Gruppe „Soziales Kompetenztraining“ im SOS-Kinderdorf Berlin. Das Wetter war überwiegend  warm und schön, sodass sich die Gruppe der 7-12jährigen Kinder, die fast alle mit ihren Familien vor dem Bürgerkrieg in Syrien geflohen waren, im Hof und Garten des Kinderdorfes treffen konnte. In Zeiten von Corona war das ein echtes Geschenk, denn so konnten die Spiele und Aktivitäten etwas freier und ungezwungener durchgeführt werden.

Draußen spielen macht Spaß

Am Anfang war die Gruppe sehr unterschiedlich aufgestellt. Einige Jungen waren sehr unruhig und hatten eine geringe Aufmerksamkeitsspanne. In der Schule waren  sie aus diesen Gründen immer wieder angeeckt. Andere waren genau das Gegenteil, sie brachten kaum einen Satz über die Lippen und waren sehr zurückhaltend. Diese beiden Gruppen anzunähern und unter einen Hut zu bekommen, bedeutete für die Gruppenleiterin Shena und Gruppenleiter Shabo eine besondere Herausforderung. „Das war manchmal wie Flöhe hüten, weil anfangs jeder seine eigene Idee hatte und sie durchbringen wollte“, fasst Shena zusammen.

Routine schafft Vertrauen

Ein immer gleicher Ablauf der Treffen war die beste Grundlage für das Zusammenwachsen der Gruppe. Anfangs berichtete jedes Kind eine gute und eine schlechte Sache, die es in der vergangenen Woche erlebt hatte. Schon hier gab es viele Anknüpfungspunkte für Gespräche und Austausch. Anschließend wechselten sich Bewegungsspiele, bei denen sich die Kinder auspowern konnten, und ruhige Konzentrationsübungen ab. Dabei wurden die Kinder angeregt, selbst Spielideen mitzubringen und sich miteinander auf gemeinsame Regeln zu einigen.

Alle Flöhe unter einem Hut

Am Ende des Sommers war klar: Die kleinen Flöhe waren unter einem Hut. Die vorher sehr ruhigen Jungen hatten im Wechselspiel mit den anderen mehr Selbstvertrauen gewonnen und trauten sich nun, auch mal die Spielregeln zu bestimmen. Und die früheren Wortführer hatten gelernt, dass es auch spannendsein kann, sich auf andere einzulassen. Herzlichen Dank an die Stiftung Hardegen, welche die Förderung der Kinder im „Sozialen Kompetenztraining“ großzügig unterstützt hat.