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Fachkraft im Gastgewerbe (Reha)

Perspektiven schaffen

Nicht jeder Jugendliche bringt ein Optimum an Vorausetzungen für den Berufsstart mit. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, für diese jungen Menschen Perspektiven zu schaffen. Seit vielen Jahren finden in unserer Einrichtung auch Jugendliche mit Lernbehinderungen den Weg ins Berufsleben. Trotz ihrer Einschränkungen sind sie in der Lage zu lernen und qualifizierte Tätigkeiten zu übernehmen, da wir mit berufstherapeutischen Ansätzen und individueller Förderung Unterstützung leisten.

Auch wenn diese Jugendlichen in den meisten Bereichen durchaus auf dem Niveau ihrer Kollegen ohne Reha-Betreuung arbeiten können und dies auch tun, so bedarf es doch einiger spezifischer Maßnahmen. Der Ausbildungsbereich Gastgewerbe hat spezielle, besonders kleine Reha-Klassen für diese Zielgruppe eingerichtet. Ausbilder, Sozialpädagogen sowie Förderlehrer stehen den Auszubildenden in enger Kooperation miteinander zur Seite. Zur individuellen Orientierung gehört gleichermaßen die Wahl eines adäquaten Praktikumsbetriebes, der sich hinreichend auf den Praktikanten einstellt. Es besteht hier auch die Möglichkeit, das Praktikum, falls notwendig, zu verkürzen.

Ein zusätzliches Angebot unterbreiten wir Jugendlichen, deren besonderes Interesse der Küche und dem Kochen gilt. Da im Rahmen einer Reha-Ausbildung der Beruf des Kochs nicht existiert, können sie sich bei uns zur Fachkraft im Gastgewerbe mit Schwerpunkt Küche qualifizieren. Hierbei handelt es sich um eine theoriereduzierte Variante.

Für die Auszubildenden besteht nach Abschluss des zweiten Ausbildungsjahres die Möglichkeit einer Fachkraftprüfung, mit deren Bestehen sie einen gänzlich anerkannten und vollwertigen Berufsabschluss ihr eigen nennen können.

Reha-Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe
Dauer: 
2 Jahre
Berufsschule: Englisch, Fachfranzösisch, Wirtschafts- und Sozialkunde, Warenwirtschaft, Arbeiten im Service, Arbeiten in der Küche
Förderung: durch das Arbeits- oder Jugendamt

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