21546_Unterricht_Panda_Pictures_88_fürPrint.jpg
Schulstation Theodor-Heuss-Schule

Wir begleiten und unterstützen Sie!

Die inhaltlichen Schwerpunkte unserer Arbeit in der Schulstation der Theodor-Heuss-Schule sind:

  • Förderung sozialer Kompetenzen/Gewaltprävention
  • Begleitung und Unterstützung beim Lernen
  • Unterstützung bei der Überwindung von Lern- und Verhaltensschwierigkeiten
  • Einbringen von sozialpädagogischen Sichtweisen
  • interkulturelle Öffnung der Schule
  • Eltern- und Familienarbeit/Stärkung der Erziehungsverantwortung
  • Öffnung in den Sozialraum

Mit diesen Angeboten setzen wir unsere Inhalte um:

Einzel- und Gruppenarbeit mit Kindern

Diese Form der Zusammenarbeit mit den SchülerInnen findet während der Unterrichtszeit statt (außer AG-Angebot und Treffen der Gesamtschülervertretung)

Begleitung von Klassen, Kleingruppen und einzelnen SchülerInnen in Kooperation mit den LehrerInnen:

  • verbindliche Zuordnung der SOS-PädagogInnen zu einer/zwei Klassen bzw. einem Jahrgang
  • Schwerpunkt ist die schulische Förderung, d. h. Umsetzung von Unterrichtsinhalten (Sprach-, Lern und Leseförderung, Unterstützung in den Hauptfächern) bis hin zur Berufsorientierung
  • weitere Angebote gibt es im Bereich Computer, Bildende Kunst, musikalische Früherziehung, Gartenarbeitsschule, Wahlpflicht Kunst/Theater und Ethik- 

Rhythmisierung an der Grundstufe (Berliner Bildungsprogramm):

  • Schwerpunkt in der Schulanfangsphase
  • Vermittlung kreativer Techniken, Sport- und Bewegungsangebote, Nutzung der Bibliothek, Computerangebote, Entspannung/Traumreisen, Spielangebote (vom Brettspiel zum Schwungtuch)

Außerunterrichtliche Zeit im 7. Jahrgang/Mittelstufe, verpflichtend:

  • Förderung sozialer Kompetenzen und schulischer Bildung
  • Angebot themenbezogener Projekte, Gruppenübungen sowie freie Auswahl und Nutzung der vorhandenen Räume und Materialien (Tanz, Bewegung, Gespräche, Spiele, Billard, Kicker, Bücher)

AG 

  • Sie orientieren sich an den Bedürfnissen und Wünschen der SchülerInnen mit dem Ziel der Beteiligung und Gestaltung
  • AG Lesezeit, Tanz-AG, AG Kochen, Mädchengruppe

Projekt- und Wandertage, Exkursionen, (Klassen-)Fahrten

  • Gestaltung und Beteiligung
  • Das Angebot reicht von der Initiative eines Belobigungsausfluges zu Ritter Sport (Schokolade selbst gemacht) über die Unterstützung eines Tagesausfluges in die Schorfheide einschl. Schiffshebewerk bis hin zum Theaterbesuch mit anschließenden Gespräch der SchauspielerInnen oder Teilnahme an der Fahrt der Streitschlichter.

Gesamtschülervertretung

  • KlassensprecherInnen der 4. – 6. Klasse
  • Themen: Toilettenprojekt (Gestaltung der Schultoiletten bis Umsetzung eigener Regeln), schulische Höhepunkte, Schulführungen (Einweihung der Mensa, Tag der offenen Tür), Beteiligung, Projekt Pünktlichkeit
Sozialpädagogische Beratung und Förderung

Die sozialpädagogische Arbeit orientiert sich am Bedarf der Kinder und umfasst sowohl die Prävention als auch die Intervention. Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Unterstützung der Kinder bei Konflikten in der Klasse/in der Schule oder in schwierigen familiären Situationen.
Einzelarbeit findet in Form von mehreren, meist vorher vereinbarten Terminen und unter Einbeziehung der Eltern statt. Die Unterstützung bei einer konstruktiven Konfliktbewältigung (Konflikt- und Mediationsgespräche) stellt einen sofortigen Handlungsbedarf dar. 

Die Eltern werden in den Prozess einbezogen durch Information, begleitende Gespräche/Beratung oder die Vermittlung zu anderen Angeboten.

Einzelfall- und Kleingruppenarbeit

  • für SchülerInnen mit Verhaltens- und Lernproblemen
  • Themen: Kommunikation und Konfliktbearbeitung/-bewältigung, Arbeits- und Lernverhalten, emotionale und soziale Verhaltensauffälligkeiten, Schuldistanz, Kinderschutz

Soziales Lernen/Demokratie lernen

  • klassenbezogen und in Kooperation mit der Klassenleitung, eine Wochenstunde  Unterrichtsprogramm
  • FAUSTLOS (Training zur Gewaltprävention)
  • Klassenrat (positive Peergruppenkultur)
  • Soziales Kompetenztraining
    • in Kooperation mit der SOS-Erziehungs- und Familienberatungsstelle
    • SchülerInnen der Schulanfangsphase bis Klasse 4, einschl. Elternarbeit
  • Krisen- und Konfliktmanagement
    • bei Bedarf während und außerhalb der Unterrichtszeit
    • Streitschlichtung, Intervention, Elternarbeit
    • Initiierung positiver gruppendynamischer Prozesse
Offene Arbeit

Sowohl im Gebäude der Grundstufe in der Siemensstraße als auch in der Mittelstufe in der Stephanstraße gibt es eine Mensa, in der die SchülerInnen jeden Tag zu Mittag essen können.

In der Grundstufe begleiten wir die Essenszeiten in der Mensa und sind AnsprechpartnerInnen bei der Organisation der Essensversorgung z. B. an Wandertagen mit Lunchpaketen. In der Mittelstufe haben wir ein offenes Angebot während des Mittagsbandes. Die Jugendlichen nutzen die Räume des sozialpädagogischen Bereiches für Gespräche, Spiele, Billard und Kicker, Tanz und Bewegung oder auch zum Lesen.Im Rahmen der Verlässlichen Halbtagsgrundschule haben die Kinder die Möglichkeit, vor Unterrichtsbeginn, 07:30 – 08:30 Uhr, und nach Unterrichtsende, bis 13:30 Uhr, das Betreuungsangebot in der Grundstufe wahrzunehmen. Es stehen zwei Räume mit unterschiedlichen Angeboten wie Kreativ- und Baumaterial, Bibliothek, Spiele, Jonglage zur Verfügung. Freies Spiel, Begegnung, Austausch und Gespräche stehen im Mittelpunkt dieser Zeit.

Eltern- und Familienarbeit

Die Einbeziehung der Eltern ist  ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit. Dies unterstützen wir mit folgenden Angeboten:- begleitende Elterngespräche und Beratungen einschl. Hausbesuche im Zusammenhang mit der Einzel- und Gruppenarbeit sowie Konfliktbearbeitung

  • Vermittlung zwischen Eltern und Schule sowie gemeinsame Gespräche und Elternversammlungen
  • muttersprachliche Angebote (türkisch)
  • Elternkurs zur Vermittlung positiver Erziehungsstrategien (Triple P)
  • Vermittlung zu anderen (Hilfs-)Angeboten (HA-Hilfe, Freizeitangebote, Sozialberatung, Erziehungs- und Familienberatung)
  • Zusammenarbeit in Gremien und bei schulischen Höhepunkten
Aktuelle Projekte

Pippi Langstrumpf
Leseprojekt zu dem gleichnamigen Buch von Astrid Lindgren mit Kindern der Schulanfangsphase (Leseförderung)

Das Buch „Leseprojekt“ bildet die Arbeitsgrundlage dieser Leseförderung. Jedes Kapitel beginnt mit einer Illustration und schließt mit Aufgaben und Übungen, die das Textverständnis sichern. Lückentexte, Bilder- und Wörterrätsel, problemorientierte Fragestellungen, Mal- und Rechenaufgaben sowie andere spielerische Übungen unterstützen dabei den lebendigen Leseförderunterricht. Es werden sowohl sprachliche, mathematische als auch inhaltliche Aspekte (z. B. ein Leben ohne Eltern, Leben im Kinderdorf) thematisiert. Es wird also nicht nur gelesen, sondern es gibt Raum und Zeit, um Fragen zu beantworten, über die Familie zu sprechen, sich auszutauschen über Vertrauen, Ängste, was man in der Freizeit machen kann oder den Stellenwert von Freunden. Zum Abschluss des Projektes wird natürlich gemeinsam der Film geschaut.

AG Lesezeit
Am Dienstag nach der Schule treffen sich sechs SchülerInnen der 4. – 6. Klassen, um sich mit ihrem gemeinsamen Hobby Bücher zu beschäftigen. Im Mittelpunkt steht die Freude an Büchern, am Lesen, an Sprache und so die Gruppe auch eine Buchbinderin besuchen und ein eigenes Buch herstellen.  Zu Beginn der AG stellten die Kinder ihre Lieblingsbücher vor, es wurde einander vorgelesen, sie besuchten einen Buchladen und jede/r suchte sich aus der Vielfalt ein interessantes Buch aus. Dieses lasen sie zu Hause, stellten es den anderen Kindern in der AG vor und gestalteten Werbeplakate für ihr Buch, um andere Kinder zum Ausleihen zu animieren. 

Wahlpflicht Kunst – Theaterprojekt im 7. Jahrgang
Wir begleiteten den Wahlpflichtkurs Theater mit einem Theaterprojekt zum Thema Glück. Den Abschluss bildeten Aufführungen in der Schule vor Publikum. Die Jugendlichen setzten sich kreativ mit dem Thema auseinander und erhielten Einblicke in verschiedene theaterpädagogische Methoden. Fantasie und Mut, sich selbst und andere wahrnehmen, sich in der Gruppe darstellen und gleichzeitig einfügen müssen, eigene Interessen vertreten, gemeinsam auf der Bühne stehen etc. waren wichtige Erfahrungen – ein Unterricht, der allen viel Spaß gemacht hat.

Theaterbesuch: „Ayla, Alis Tochter“ im Atze Musiktheater (8. Jahrgang)
Die spannende und authentische Inszenierung thematisiert das Zusammenleben von Türken und Deutschen. Das Stück geht am Beispiel der 15jährigen Ayla besonders der Frage nach, ob Türken Deutsche heiraten dürfen und welche Problematik diese interkulturelle Beziehung mit sich bringt. Fragen, die auch die Jugendlichen haben und oft gibt es leider nur eine Antwort: Geht nicht. Auf liebevolle Art werden gängige Vorurteile sowohl über Türken als auch über Deutsche parodiert und sorgen für heitere Momente. Um für die SchülerInnen den Theaterbesuch zu einer besonderen Veranstaltung zu machen, wurde eine Abendvorstellung gewählt. Nach dem Theaterbesuch kamen die SchauspielerInnen in die Schule kamen, um das Stück zu besprechen – ein besonderes Highlight für die Jugendlichen.

Ihre Ansprechpartnerin

Anika Chouaya
Koordinatorin Theodor-Heuss-Schule

SOS-Kinderdorf Berlin
Siemensstraße 20
10551 Berlin

Telefon: 030 394941-30*
anika.chouaya@sos-kinderdorf.de

* Unser Telefon ist besetzt:
Mo – Fr: 07:30 – 13:30 Uhr