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Projekt: Everest

Hilfe für junge geflüchtete Menschen

Das Projekt EVEREST hilft geflüchteten jungen Menschen der Altersgruppe 17 bis 27 Jahre, ihren Einstieg ins Berufsleben zu finden, sie bei diesem beschwerlichen Weg zum Gipfel zu unterstützen und sie in die Gesellschaft zu integrieren.

In Kooperation mit der Berliner Stadtreinigung (BSR), Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH und der Charité CFM werden die EVEREST-TeilnehmerInnen praktisch und theoretisch auf verschiedene Berufe vorbereitet. Außerdem erhalten sie eine allgemeine und arbeitsweltbezogene Sprachförderung durch die Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Mitte.

In den zwölf bis 18 Monaten der Projektteilnahme durchlaufen die TeilnehmerInnen verschiedene Lernstationen. Zunächst können sie sich in den Bereichen Handwerk (Holz/Farbe), Hauswirtschaft (Küche, Restaurantservice, Reinigung), Büro (IT, Verwaltung), Gesundheit/Soziales (Pflege, Erziehung) sowie Garten- und Landschaftsbau (Zweigstelle Spandau/Gatow) beim SOS-Kinderdorf Berlin beruflich orientieren.

Individuelle Förderpläne und abwechslungsreiche Inhalte geben den jungen Menschen Raum, ihre eigenen Vorstellungen und ihre Kreativität in den Arbeitsalltag einfließen zu lassen. Die jungen Menschen erhalten enge sozialpädagogische Begleitung beispielsweise über Feedback-Gespräche, Gruppenstunden, Begleitung bei Behördengängen und Kennenlernen der westlichen Kultur. Über das Steigern von Sozialkompetenzen in gemeinsamen Gruppenaktivitäten und der arbeitsweltbezogenen Sprachförderung wird ein neuer Weg gelingender Integration beschritten.

Nach der Orientierungsphase im SOS-Kinderdorf Berlin stehen allen EVEREST-TeilnehmerInnen bei unseren Kooperationspartnern BSR, Vivantes und Charité CFM u.a. diese Berufsfelder offen:

  • Betriebsgastronomie (BSR)
  • Büro/Verwaltung (BSR)
  • IT/Technik (BSR)
  • Catering/Logistik (Vivantes, Charité CFM)
  • medizinische Versorgung / Pflege (Vivates)

Oberstes Ziel im Anschluss an die betriebliche Trainingsphase ist die Übernahme in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses oder ggf. ein duales Studium.

Für die Entwicklung weiterer Sprachkompetenzen findet während der gesamten Projektlaufzeit eine enge Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Mitte statt. Neben der Vertiefung sprachlicher Grundkenntnisse wird im Rahmen der betrieblichen Trainings ein Schwerpunkt auf das Erlernen der jeweiligen berufsbezogenen Fachsprache gelegt.

Anforderungen an BewerberInnen

  • zwischen 17 und 27 Jahre alt
  • gültige Arbeitserlaubnis
  • gültiger Aufenthaltstitel
  • Jugendhilfebedarf gem. §13.2 SGB VIII
  • Interesse an der Arbeit in einem der oben genannten Bereiche

Das Projekt EVEREST ist ein Modellprojekt der Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Wissenschaft, (Abt. Jugendberufshilfe und Migration/Integration) das überbezirklich von allen Jugendämtern gem. §13.2 SGB VIII von der o.g. Zielgruppe genutzt werden kann.
Zeitraum der Modellphase: 01.10.2016 – 30.09.2019

Der vorliegende Kooperationsvertrag wurde von folgenden Projektpartnern unterzeichnet:

  • Berliner Stadtreinigung (BSR)
  • Vivantes - Netzwerk für Gesundheit GmbH
  • Charité CFM
  • Volkshochschule Mitte
  • SOS-Kinderdorf Berlin

Dauer: 12-18 Monate
Abschluss: Übergang in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis, ggf. auch duales Studium möglich
Förderung: Berliner Jugendämter nach §13 Abs. 2 SGB VIII (KJHG)

Ihre Ansprechpartnerin

Ute Stübel
Koordinatorin EVEREST; Ausbildung und Qualifizierung

SOS-Kinderdorf Berlin
Oudenarder Str. 16
Aufgang C07, 4. Etage
13347 Berlin

Telefon: 030 330993-770
ute.stuebel@sos-kinderdorf.de

Nicole Bethke
Botschaft für Kinder; Bereichsleitung Ausbildung & Qualifizierung

Lehrter Straße 66
10557 Berlin

Tel. 030 330993 712
Nicole.bethke@sos-kinderdorf.de