Zum Warenkorb 0

Zum Warenkorb hinzugefügt:

Schutzgebühr:

Zum Warenkorb
Aktuelles

Gute Nachrichten für 14 junge Berufsanfänger

30. März 2020

Die Freude ist groß bei insgesamt 14 jungen Männern, die zum 1. April 2020 im bewährten Projekt SISA (SIcher abfahren, SAuber ankommen) ihre Arbeitsverträge als Straßen- und Grünflächenreiniger bzw. Müllwerker bei der Berliner Stadtreinigung (BSR) erhalten. Damit ebnen die Kooperationspartner BSR, SOS-Kinderdorf Berlin und Zukunftsbau GmbH den jungen Menschen bereits zum siebten Mal in Folge den Weg in eine sichere berufliche Zukunft. 

Für viele Jugendliche ist der Start ins Berufsleben nicht so einfach

„Einen gelungenen Start ins Berufsleben, das wünschen sich so gut wie alle Jugendlichen. Für viele ist der Anfang aber nicht einfach, da sie aufgrund schwieriger Familienverhältnisse oder negativer Schulerfahrungen große Hürden überwinden müssen. Mit SISA haben wir, gemeinsam mit den anderen Kooperationspartnern, ein erfolgreiches Instrument in der Hand, diese Hürden zu bewältigen. Den Erfolg der jungen Leute zu sehen und wie sie sich darüber freuen, das macht uns alle stolz“, umreißt Kirsten Spiewack, Einrichtungsleiterin des SOS-Kinderdorf Berlin den Hintergrund des Projekts.

Zu den Teilnehmern gehören auch Jugendliche mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung, beispielsweise aus Polen, Serbien, Gambia oder Syrien. Während des Projektes erhielten sie die Möglichkeit, den Führerschein Klasse B zu erwerben. Die theoretische Prüfung haben mittlerweile alle bestanden, auch dank des zusätzlichen Deutschunterrichts. Nun geht es in die Fahrpraxis. Zwei Teilnehmer haben bereits eigene Kinder und meisterten die Herausforderung, Familie und Arbeit unter einen Hut zu bekommen. Jetzt freuen sie sich, dass sie mit der Beschäftigung bei der BSR ihren jungen Familien zukünftig eine stabile Grundlage geben können.

Der erste Arbeitsvertrag

14 junge Erwachsene erhalten ab 1. April 2020 einen befristeten Arbeitsvertrag bei der BSR, mit der Chance auf Entfristung. Virginia Scharkowsky, BSR Unternehmenspartnerin bei SISA gibt den jungen Erwachsenen mit auf den Weg: „Allen Teilnehmern möchte ich sagen: Sie sind herzlich willkommen in der großen BSR-Familie. Und nun können Sie Ihren Teil dazu beitragen, dass unsere Stadt ‚läuft‘. Wir werden Sie auch weiterhin gut unterstützen, wenn Sie Hilfe brauchen.“

„Mehr davon, kann man nur sagen, wenn wir die gelungene SISA-Kooperation zwischen Wirtschaftsunternehmen und berufsorientierenden Akteuren sehen.  SISA hilft Jugendlichen eine echte Perspektive für die Zukunft zu geben“, ist Lutz Mania, Geschäftsführer des  JobCenter Mitte überzeugt.

Gemeinsam helfen wir jungen Menschen beim Einstieg ins die Arbeitswelt

"Gemeinsam stellen wir uns der nicht kleiner werdenden gesellschaftlichen Herausforderung, jungen Menschen auf ihrem Weg in die Arbeitswelt und ihre persönliche Selbstständigkeit zu fördern, zu stärken und in allen Belangen zu unterstützen. Das Engagement im Projekt wirkt gegen Benachteiligungen und ermöglicht eine gerechtere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Für die SISA-Absolventen öffnet sich heute eine Tür in die Zukunft“, fasst Jan Steinhagen, Leitung Jugendberufshilfe, Bezirksamt Mitte von Berlin, das Ziel des Projekts zusammen.

„Mit SISA haben wir gemeinsam mit der BSR und dem SOS-Kinderdorf Berlin ein Projekt etabliert, das allen Beteiligten hilft. Den Teilnehmenden, weil sie hier die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben bekommen. Und der BSR, weil sie durch die gut vorbereiteten Berufseinsteiger den wichtigen Nachwuchs sichern kann. Schön, dass wir mit unseren berufsorientierenden Maßnahmen einen wichtigen Teil dazu beitragen können“, erläutert Dieter Baumhoff, Geschäftsführer der Zukunftsbau GmbH.

Über 90 Jugendliche konnten sich bereits qualifizieren

Über 90 Jugendliche haben mit SISA seit 2014 die Chance erhalten, sich für eine Tätigkeit bei der BSR zu qualifizieren. Nicole Bethke, Bereichsleiterin Ausbildung und Qualifizierung im SOS-Kinderdorf Berlin hält dazu fest: „Ein Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt und damit die Aussicht auf Unabhängigkeit, war für die Teilenehmenden anfangs ein Ziel, das in scheinbar unerreichbarer Ferne lag. In der mehrmonatigen Orientierungszeit direkt bei der BSR, im SOS-Kinderdorf Berlin und bei Zukunftsbau haben alle gemerkt, welche Möglichkeit sie damit haben, aber auch, dass sie selbst etwas dafür tun müssen. Dazu haben wir sie befähigt und darüber freuen wir uns alle sehr.“