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Wohngruppe
Unsere Highlights

Flüchtlingsarbeit trägt Früchte

Sehr geehrte Freunde, Förderer und Partner von SOS-Kinderdorf Augsburg,

es ist ein mühsamer Weg zurück zu einer neuen Normalität in Zeiten von Corona – mit erfreulichen Lichtblicken: Im Familienzentrum haben bereits die ersten Kurse begonnen. Unser beliebtes Ferienprogramm wird stattfinden – zwar in abgespeckter Form, aber immerhin. Und in die Kinderkrippe Krümelkiste dürfen wieder täglich alle Kinder kommen.

Die Öffnungszeiten mussten eingeschränkt und das gemeinsame Frühstück gestrichen werden. Die beiden Gruppen in der Krümelkiste sind räumlich zu trennen. Der vergleichweise schon recht normale Kitabetrieb stellt für viele Eltern eine enorme Entlastung dar. Wie schwer Familien die Hochphase von Corona getroffen hat, zeigt sich interessanterweise erst jetzt nach der schrittweisen Öffnung.

Trotz der Ansteckungsgefahr absolvierten die Ambulanten Hilfen sogar mehr Hausbesuche als sonst. Corona hin oder her: Das Kindeswohl duldet nun mal keinen Aufschub. Dieser selbstlose Einsatz verdeutlicht Ihnen einmal mehr, wie ernst wir unseren Auftrag nehmen. Wir sind für Familien da, auch und erst recht in Krisenzeiten.

30. November 2018

Seit zehn Jahren betreut SOS-Kinderdorf in Augsburg junge Flüchtlinge. Angelika Christl, Bereichsleitung Hochfeld, hat in dieser Zeit viel erlebt: Flüchtlinge, die weder schreiben noch lesen konnten; die sich beim ersten Anblick von Schnee in ihrem Leben vor Schreck nicht aus der Wohnung trauten; vom Krieg und von der Flucht traumatisierte Jugendliche, die wieder lernen mussten, anderen zu vertrauen.

Drei Mitarbeiter kümmern sich bei SOS um die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (umF). „Obwohl die jungen Männer zumeist aus patriarchalischen Gesellschaften stammen, gab es nie Probleme mit den Mitarbeiterinnen.“ Angelika Christl ist immer wieder überrascht ist, wie schnell sich die jungen Männer, die ja aus ganz anderen Kulturen stammen, zurechtfinden. „Sie sind sehr dankbar, da kommt viel zurück.“ Es mache Spaß, mit ihnen zu arbeiten, ihre Entwicklung zu fördern.

Die Arbeit trägt Früchte: Mit der Betreuung, die derzeit für maximal eineinhalb Jahre vom Jugendamt bewilligt wird, kommen die Flüchtlinge dem Ziel, auf eigenen Füßen zu stehen, in aller Regel einen großen Schritt näher. Angelika Christl: „Die meisten verlassen uns als Steuerzahler.“ Auch nicht das schlechteste Zeichen für gelungene Integration.

Angelika Christl, hier zusammen mit dem pädagogischen Mitarbeiter Andreas Knopp

Angelika Christl, hier zusammen mit dem pädagogischen Mitarbeiter Andreas Knopp, kümmert sich seit zehn Jahren um Flüchtlinge.

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