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Unsere Highlights

Unser Newsletter im Dezember

Sehr geehrte Freunde und Förderer von SOS-Kinderdorf Augsburg,

kürzlich fand in unserem Familienzentrum im Hochfeld ein Herbstfest statt. Es war eine gelungene Veranstaltung. Die Kinder konnten sich austoben und beim Tierquiz mitmachen. Unsere Küche steuerte, unterstützt von den ehrenamtlich Engagierten, leckere Häppchen bei. Am Lagerfeuer brannten wir Stockbrot.

Wenn man die glücklichen Kinder und die entspannten Eltern beim Plausch sah, dann hat sich der organisatorische Aufwand gelohnt. Und es hat sich wieder einmal gezeigt: Es braucht gar nicht so viel Brimborium, um ein paar nette Stunden miteinander zu verbringen.

Zum Jahresende möchte ich mich für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung ganz herzlich bedanken. Bleiben Sie uns gewogen, damit wir auch weiterhin Familien in schwierigen Situationen tatkräftig unterstützen können.

Mit den besten Wünschen zu Weihnachten und fürs neue Jahr

Sonja Schöpf
Einrichtungsleitung


Viel Lob fürs Ferienprogramm

Mit seinem vielfältigen Ferienprogramm gibt sich SOS jedes Jahr viel Mühe. Umso schöner, wenn es so gut angenommen wird. „Wir kommen gerne wieder, die Kinder waren begeistert. Wir finden euer Engagement toll. Endlich Angebote die auch bezahlbar sind“, sagte Andrea Eisele, die vier Kinder seit Jahren bei SOS anmeldet. Anna Bess ist noch aus einem anderen Grund dankbar: „Die Betreuungszeiten sind gut, da kann ich tatsächlich in die Arbeit“. Die rund sechswöchigen Sommerferien stellen insbesondere berufstätige Eltern vor große Probleme.

Das Lob ist für Angelika Christl, Bereichsleiterin von SOS-Kinderdorf im Hochfeld, Verpflichtung und Auftrag zugleich, auch im kommenden Sommer wieder ein tolles Programm auf die Beine zustellen. „Wir werden uns für die Kinder auch im nächsten Jahr wieder was einfallen lassen.“ Traditionell kommen die Projekttage zu Länderthemen wie zu Afrika sehr gut an. Auch die Medienscouts sind sehr gefragt.

Kita bei SOS-Kinderdorf

Beim Ferienprogramm wird gebastelt und gemalt. Daneben stehen auch kleinere Ausflüge auf dem Programm.


Krümelkiste ausgelastet – Erweiterung scheitert an Räumlichkeiten

Neues Schuljahr, alte Situation: Die Krümelkiste, die Kinderkrippe von SOS-Kinderdorf im Hochfeld, ist weiterhin ausgebucht. „Wir könnten doppelt so viele Kinder aufnehmen“, sagt die Leiterin Nina Klages. Aufgrund der hohen Nachfrage wäre eine Erweiterung der Kita denkbar. „Wir finden aber keine Räumlichkeiten in der Nähe unserer Krippe“, bedauert die gelernte Erzieherin. Die vor sechs Jahren eröffnete Krümelkiste bietet 24 Krippenplätze, verteilt auf zwei Gruppen. Die Kinder werden von insgesamt sieben Stammkräften plus zwei Auszubildenden betreut.

Krippe SOS-Kinderdorf Augsburg


SOS stellt sich vor: Ambulante Hilfen

„...dann ist schon viel erreicht“

SOS? Da denkt jeder zunächst an Kinderdörfer. Dort leben Kinder und Jugendliche in Ersatzfamilien, wenn es zuhause nicht mehr geht. Neben diesem stationären Angebot sind die ambulanten Hilfen eine wichtige Säule. SOS-Kinderdorf Augsburg, das seit 1990 Erziehungsbeistandschaften und sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) anbietet, hat die Bedeutung früh erkannt.

Die sechs Fachkräfte betreuen rund 50 Familien im Jahr. Sie tragen eine große Verantwortung, gerade wenn es um den Schutz der Kinder geht. Daneben zählen Verschuldung, Obdachlosigkeit, Drogen, Gewalt und Verwahrlosung zu den Problemfeldern. Da sind Geduld, Einfühlungsvermögen und Durchsetzungskraft gleichermaßen gefordert.

Es geht darum, Strategien zu erarbeiten, wie die Familie Probleme lösen kann. Kurzum: Hilfe zur Selbsthilfe. „Bei der Familienhilfe sind wir richtig gut, aber auch extrem gefordert“, berichtet Dietmar Kraft, Bereichsleiter Ambulante Hilfen.

Besondere Familiensituationen werden im Team besprochen. So können sich die Fachkräfte ihre Herangehensweise hinterfragen. Der Austausch hilft ihnen auch dabei, Abstand zu gewinnen. In Anbetracht der Tragweite der Probleme sind schnelle Lösungen meist unrealistisch. Kraft: „Wenn die Kinder gut versorgt sind, einen Hortplatz gefunden haben oder einfach mehr Frieden in die Familie eingekehrt, dann kann schon viel erreicht sein.“

Ambulante Hilfen SOS-Kinderdorf Augsburg

Sonja Cestonaro betreut seit Jahren Familien, die ohne fachliche Hilfe nicht mehr zurecht kommen. Ihre Aufgaben sind vielfältig, wie zum Beispiel den Alltag der Klienten zu strukturieren.


Ein stolzes Jubiläum

Carmen Frauenholz ist seit nunmehr 25 Jahren bei SOS-Kinderdorf Augsburg tätig. Damit ist die Sozialpädagogin und Familientherapeutinnen die dienstälteste Mitarbeiterin. Sie fing in der Jugendwohngemeinschaft an, wechselte dann zum Innerbetreuten Wohnen. 1999 baute sie Schneewittchen, die Beratungsstelle bei Essstörungen von SOS-Kinderdorf Augsburg, mit auf – und blieb dabei. Dieses Jahr feierte Schneewittchen das 20-jährige Bestehen. „SOS ist ein toller Träger, ich stehe nach wie vor voll dahinter“, sagt Carmen Frauenholz.

Carmen Frauenholz SOS-Kinderdorf Augsburg

Carmen Frauenholz berät bei Schneewittchen, der Beratungsstelle bei Essstörungen von SOS-Kinderdorf Augsburg.