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Kameradschaft und „Das Boot“ helfen der „kleinen Bayern“

10. Dezember 2018

Militärischer Berater der neuen Serie und seine Kameraden sammeln Spenden für ein neues Spielgerät im SOS-Kinderdorf in Dießen

Anlass zu einem außergewöhnlichen Spendenaufruf war die Nachricht, dass die“ kleine Bayern“, das heißgeliebte Spielschiff im SOS-Kinderdorf Dießen, aus Sicherheitsgründen abgetakelt werden müsse. Diese Nachricht entdeckte Bernhard Schülein vom Freundeskreis der Fregatte Bayern und der Ubootkameradschaft München in der Tageszeitung. Sofort liefen die Drähte zu seinen maritimen Kameraden heiß: Informiert wurde Jürgen Weber, Geschäftsführer vom Verband Deutscher Ubootfahrer und Vorsitzender der Ubootkameradschaft München. Dieser holte noch den Vorsitzenden der Marinekameradschaft München, Josef Motl, mit „ins Boot“.

Beim Treffen der süddeutschen Ubootfahrer und bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier der Marinekameradschaften München und Simbach sowie der Ubootkameradschaft München baten die Herren um Unterstützung und sammelten rund 500 Euro für das SOS-Kinderdorf Ammersee-Lech in Dießen ein. Und Jürgen Weber hatte noch ein besonderes „Zuckerl“ parat: Denn er war als Fregattenkapitän a.D. militärischer Berater der aktuellen Neuverfilmung „Das Boot“. Bei einer Filmvorführung der ersten beiden Folgen der Serie im Kino von Bavaria Fiction spendeten die geladenen Mitglieder der Marine- und Ubootkameradschaften weitere 280 Euro. Und es stehe sogar eine weitere Filmvorführung an, bei der er ebenfalls um Spenden bitten wird, verriet Jürgen Weber Christoph Rublack vom SOS-Kinderdorf, der die kleine, handgefertigte Schatztruhe mit dem Geld dankbar annahm. Diese brachten die drei Herren persönlich beim SOS-Kinderdorf Ammersee-Lech vorbei und informierten sich vor Ort über den Zustand der kleinen Bayern.

Spendenübergabe

Christoph Rublack (von links) erhält dankend die wertvolle Schatztruhe von Jürgen Weber, Bernhard Schülein und Josef Motl, zur Unterstützung für ein neues Spielgerät.