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Aktuelles

Bei den Schatzsuchern sind noch zwei Plätze frei!

3. Januar 2022

Ein Gruppenangebot für Kinder, deren Eltern von Sucht oder psychischer Erkrankung betroffen sind

Miteinander essen, spielen, kreativ sein, gemeinsam Spaß haben oder auch traurig sein und Frust „ablassen“: Das bietet die Schatzsucher-Gruppe Kindern zwischen acht und zwölf Jahren, deren Eltern(teil) von Sucht oder psychischer Erkrankung betroffen sind.

Igel in Kinderhänden

Das kostenlose Angebot des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Caritasverbandes (SPDI) in Kooperation mit dem SOS-Familien- und Beratungszentrum Landsberg findet in 14-tägigem Abstand jeweils freitagsnachmittags von 13 bis 15 Uhr in den SPDI-Räumlichkeiten in der Lechstraße 2, statt. Die Kinder, die bei Bedarf direkt von der Schule abgeholt werden, essen gemeinsam zu Mittag. Danach ist Zeit zum Spielen, gemeinsam Sport machen – und Gelegenheit für Gespräche, wenn ihnen danach ist.

Was in der Gruppe besprochen wird, bleibt in der Gruppe

Dazu stehen Sozialpädagoge Christian Freitag und Pädagogin Jasmin Limpächer bereit – entweder in der Gruppe, oder auch in Einzelgesprächen, entweder ganz beiläufig beim Küchendienst oder einem Spaziergang oder ganz offen im Stuhlkreis. „Ziel ist, die eigenen Fähigkeiten und Ressourcen als Schätze zu entdecken und zu stärken – eben Schätze suchen“, erklärt Limpächer mit Verweis auf den Gruppennamen. „Bei all der Schwere der elterlichen Erkrankungen soll es hier für die Kinder leicht sein“, ergänzt Freitag. Dabei hilft auch die Gruppe: Kinder, die ähnliches erleben oder erlebt haben und die außerhalb der Familie stehen – das verbindet.

Es ist abgemacht, dass alles was besprochen wird in der Gruppe bleibt. „Außer wir sind sehr besorgt“, so Limpächer. In dem Fall würde jedoch eine gute und faire Möglichkeit gefunden, eine Lösung zu finden. Wichtig sei, den Kindern verlässliche, vertrauensvolle und tragfähige Beziehungsangebote zu machen. Die Kinder dürfen sich hier erproben und sich selbstwirksam erleben. Sie erarbeiten individuelle Möglichkeiten, Konflikte zu lösen und üben eine gelingende Kommunikation, mit der sie gestärkt in ihre Familien gehen können. Zudem vermitteln die beiden Pädagogen kindgerechte Informationen zu den Erkrankungen der Eltern.

Die Familie ist mit eingebunden

Die Eltern werden ebenfalls in den Prozess eingebunden: Vorab findet ein Gespräch mit ihnen statt, in dem sie Informationen zur Gruppe erhalten und über die familiäre Situation berichten können. In einem weiteren Gespräch lernt das Kind die Gruppenleitung kennen und entscheidet sich für einen „Schnuppernachmittag“ mit den Schatzsuchern. Nach Teilnahme an drei Schatzsuchertreffen entscheidet sich die Familie, ob das Kind regelmäßig teilnehmen möchte.

Infos und Anmeldung zu einem ersten Treffen unter Tel. 08191/911890