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Aktuelles

20 Jahre MiniMax – zusammenhalten, trösten, helfen

7. Oktober 2021

Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Gäste der Stadt Landsberg und von SOS-Kinderdorf feierten das 20jährige Bestehen des Familientreffpunkts MiniMax

Landsberg, Oktober 2021 – „Das Jubiläum, das wir mit einem Jahr Verspätung begehen dürfen, erfüllt mich mit Freude und Stolz!“, erklärte Elke Wimpelberg, Bereichsleiterin der Interdisziplinären Frühförderstelle und Frühen Hilfen von SOS-Kinderdorf Ammersee-Lech und verantwortlich für den Familientreffpunkt MiniMax, in einer Feststunde vor kleinem Publikum. Der Familientreffpunkt, der im September 2000 mit einer Spielgruppe, Kinderbetreuung sowie einem Elterncafé, mithilfe einer halbtags angestellten Mitarbeiterin sowie zwei Ehrenamtlichen, seine Türen öffnete, sei sofort „der Renner“ gewesen. „Heute ist er aus dem Gemeinwesen der Stadt nicht mehr wegzudenken“, so Wimpelberg. Kindermusikgruppen, Fachvorträge für Eltern, ein Basarraum, Babysitter-Kurse, Spielgruppen, Kinderkino, Standortpartner von „Elterntalk“ und vieles mehr schmückt das bunte Angebot. Bunt auch deswegen, weil sich der Familientreffpunkt der Integration verschrieben hat. Dazu tragen auch die seit 2007, zunächst durch eine Spende der „Aktion Mensch“ ins Leben gerufenen, später durch den Träger selber und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) finanzierten, kostenlosen und niederschwelligen Deutschkurse für Frauen mit Kinderbetreuung bei.

Trotz Pandemie Kontakt zu Landsberger Familien

Da die anfänglich in der Frühförderstelle befindlichen Räume schnell zu knapp für das Angebot waren, zog der MiniMax 2011 zwei Häuser weiter in die Spöttingerstraße 2a. Ab dem Jahr bereicherte Alexandra Brown das Team und übernahm die Koordination. In ihrer Festrede wies sie darauf hin, dass die Corona-Pandemie den Familientreffpunkt zwar kalt erwischt habe, sich hier jedoch schnell die wahren Stärken der Einrichtung zeigten: „Zusammenhalten, trösten, helfen, um dann zu reagieren und zu agieren!“ Schnell entstand durch die große Familie der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer eine Kinderbetreuung für Mitarbeiterinnen der Frühförderung, die sich wieder den Kindern in Therapiestunden zuwenden konnten. Auch „Elterntalk“ entwickelte schnell ein Online-Format, um den Landsberger Eltern in diesen schweren Zeiten beizustehen. „Dass der Kontakt selbst in der Pandemie durch Kreativität zu den Familien gehalten und diese in schweren Zeiten unterstützt werden konnten, halte ich für etwas ganz Besonderes und Außergewöhnliches!“, lobte Einrichtungsleiter Andreas Brommont die Mitarbeitenden in seiner Rede. Gleichzeitig bedauerte er die fehlende finanzielle Unterstützung der Stadt Landsberg, die doch einen großen Nutzen von dieser Einrichtung habe. „Auch das zu sagen gehört zu einer Feierstunde dazu!“ Margarita Däubler aus dem Landsberger Stadtrat, die die Grußworte der Landsberger Bürgermeisterin Doris Baumgartl überbrachte, versprach „die Sache mit den Finanzen“ mitzunehmen. „Wenn es Ihre Angebote nicht gäbe, würde es vielen Familien schlechter gehen!“, so die Stadträtin.

Zauberer Louis von Eckstein überrascht mit Jubiläumstricks

Als Alternative zu einem Tag der offenen Tür hatte der MiniMax am Jubiläums-Nachmittag insgesamt 20 Familien zu einer Zaubervorstellung mit dem Magier Louis von Eckstein eingeladen. Die Karten wurden im Vorfeld verlost. Mit überraschenden Tricks wie verschwundenen Hasen, Zaubertüchern und mentalem Kartenzauber überraschte er seine Gäste.

Die Pandemie sei schuld daran, dass die „Motoren des Familientreffpunktes“, wie Alexandra Brown ihre ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer liebevoll nannte, nicht zur offiziellen Feierstunde dabei sein konnten. Doch für sie war die letzte Zaubervorstellung reserviert, mit anschließendem Pizza-Essen. „Man spürt förmlich den großen Zusammenhalt und die schöne Energie im Haus!“, lobte Eirichtungsleiter Andreas Brommont in einer kurzen Ansprache an die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bedankte sich für ihren großartigen Einsatz für die Einrichtung und die Landsberger Kinder und Eltern.

Eine besondere Überraschung gab es am Jubiläumstag für die ehrenamtliche Mitarbeiterin Kenaz Shatara. Sie erhielt für ihr freiwilliges Engagement bei der Leitung von Spielgruppen, der Kinderbetreuung von Deutschkursen und der Moderation von „Elterntalk“ einen Check über 3.500 Euro von SOS-Kinderdorf für den MiniMax. Dieser Scheck wurde ihr von der eigens aus München angereisten Vorstandsvorsitzenden des SOS-Kinderdorfs, Professor Dr. Sabina Schutter, überreicht.