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Aktuelles

Zusammen sind wir stark!

25. Februar 2021

Zwei Kinder als Schatten - Hand in Hand

Wir stehen für Gleichwertigkeit, Würde und Rechte jedes einzelnen Menschen und für ein gutes Miteinander aller

Es ist keine leichte Zeit in der wir aktuell leben. Vielen von uns macht sie Angst, sie verunsichert uns, strapaziert unsere Nerven und bringt uns zum Diskutieren. Das ist verständlich, wichtig und normal in einer plötzlich so gravierend veränderten Lebenswelt.

Im Kontakt mit den verschiedensten Menschen unserer Stadt fällt uns seit einigen Monaten jedoch eine Entwicklung auf, die uns besorgt und uns dazu bewegt, uns als Einrichtung klar zu positionieren.

Unsere Überzeugung: wir sind alle gleich viel wert und haben das gleiche Recht auf Hilfe

Wir engagieren uns seit über 20 Jahren mit Leidenschaft und Kompetenz für wohnungslose Jugendliche und junge Erwachsene in Freiburg. Warum wir das tun? Weil wir überzeugt sind davon, dass jeder einzelne Mensch auf dieser Welt gleich viel wert ist und ganz unabhängig von seiner Herkunft und seinen sonstigen Voraussetzungen im Fall der Fälle Hilfe erhalten muss.

Das gilt für einen obdachlosen Teenager ebenso, wie für:

  • eine in Not geratene Seniorin,
  • von Arbeitslosigkeit betroffene Menschen
  • oder jene, die dazu gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen, um zu überleben,
  • um nur einige Beispiele zu nennen.

Prinzipiell und ganz besonders in dieser Krisenzeit ist es wichtig, dass wir als Einrichtung laut aufmerksam machen auf diejenigen, für die wir uns in der Freiburger StraßenSchule besonders stark machen: wohnungslose junge Menschen.

Dies bedeutet keineswegs, dass andere Menschen weniger Bedarf oder weniger Recht auf Hilfe haben.

Es meint auch nicht, dass den Bürger*innen unserer Stadt und unseres Landes Jugendliche und junge Erwachsene auf der Straße egal sind. Im Gegenteil - wir sind sehr dankbar um eine große Anzahl an Interessierten, Spender*innen und Fördernden, die uns aufmerksam zuhören und uns unfassbar toll unterstützen. Unsere Hilfeangebote für Straßenjugendliche gäbe es nicht ohne diese Personen.

Unser Verständnis eines guten Miteinanders: Freiheit ja, aber nicht zum Schaden anderer

Die Freiheit dazu, in allen Dingen unseres Lebens selbst entscheiden zu können, ist uns auch in der Freiburger StraßenSchule ein hohes Gut. Wir setzen in unseren Projekten auf Augenhöhe, Eigeninitiative und die freie Entscheidung der wohnungslosen jungen Menschen, mit uns an ihrem weiteren Lebensweg zu arbeiten.

Die Freiheit jeder*jedes Einzelnen reicht nur so weit, wie wir anderen durch unsere Wünsche und unseren Willen keinen Schaden zufügen können, davon sind wir überzeugt.

Was das heißt? Es lohnt sich, die abstrakte Theorie zu verlassen und das eigene Gewissen am möglichst nahen Beispiel zu checken:

Welche Folgen kann mein Handeln haben z.B. für

  • meine*n beste* Freund*in,
  • meine*n Partner*in,
  •  mein Tier,
  •  meine Großeltern
  •   …?

Steht mein Bedürfnis in einer guten Relation dazu? Gibt es gute Alternativen oder einen günstigeren Zeitpunkt, das zu tun, was mir wichtig ist?...

Wir wünschen uns, dass wir zum Wohle aller zusammenhalten und mutig nach vorne schauen!
So wie wir es in der Freiburger StraßenSchule mit ihren unterschiedlichsten Besucher*innen und Unterstützer*innen seit jeher erlebt und gepflegt haben.

Weiterführende Links



Wir sind Mitglied im PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg, der für eine demokratische, offene und vielfältige Gesellschaft steht, an der alle Menschen gleichwürdig teilhaben und Schutz erfahren können - unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, sozialer oder ethnischer Herkunft, Alter, Religion oder Weltanschauung, sexueller Identität, materieller Situation, Behinderung, Beeinträchtigung, Pflegebedürftigkeit oder Krankheit