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Aktuelles Spendenprojekt

Wohngruppe für Menschen mit erhöhtem Hilfebedarf

Die Dorfgemeinschaft Hohenroth feierte im letzten Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Hier leben 162 Bewohner im Alter von 19 bis 76 Jahren. Die Bewohner sind stolz auf ein hohes Alter – und stolz erzählen sie auch, wie lange sie schon in der Dorfgemeinschaft leben. Einer von ihnen ist der 42-jähirge Volker. Er lebt wie zwei Drittel der Bewohner seit mehr als 20 Jahren in der Dorfgemeinschaft.

Die Bewohner haben in der Zeit, die sie in der Dorfgemeinschaft wohnen, Freunde, Partner und Bezugspersonen gefunden. In Hohenroth sind sie zu Hause und dort wollen sie auch bleiben.

„Das ist jetzt mein Zuhause und da bleibe ich bis lebenslang“, wünscht sich nicht nur Volker.

Um ihnen diesen Wunsch zu erfüllen und damit auch das Recht auf Selbstbestimmung im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention zu ermöglichen, ist es notwendig, das Angebotsspektrum zu erweitern.

Denn  mit dem steigenden Alter verändern sich auch die Anforderungen an den Tagesablauf, die Arbeitsfähigkeit lässt nach und der Hilfebedarf steigt. Das Hauseltern-Modell  ist auf diesen erhöhten Hilfebedarf nicht ausgerichtet. Und auch die Häuser, die vor 40 Jahren wie reguläre Familienhäuser gebaut wurden, haben mehrere Stockwerke und sind somit nicht altersgerecht.

Daher wurde am 17. Mai der Grundstein für ein neues Zentrum in der Dorfgemeinschaft Hohenroth gelegt. Das Zentrum bietet 24 Plätze für Menschen mit erhöhtem Hilfebedarf und ist vorerst nur für derzeitige Bewohner der Dorfgemeinschaft gedacht. Das Zentrum ist, dem Wunsch der Bewohner entsprechend, zentral in der Mitte der Dorfgemeinschaft gelegen. So können die Bewohner des neuen Zentrums optimal weiterhin am öffentlichen Leben der Dorfgemeinschaft teilhaben. Sie können das Café und den Naturkostladen, die Werkstätten und den Festsaal weiterhin selbständig besuchen und dort auch Menschen aus benachbarten Dörfern treffen. Nach Wunsch und Fähigkeit können sie auch weiterhin zeitweise in ihrem bisherigen Arbeitsbereich mitarbeiten und die Werkstätten selbständig aufsuchen.

All diese Möglichkeiten tragen dazu bei, dass die BewohnerInnen des Zentrums trotz eines erhöhten Hilfebedarfs weiterhin ein aktiver Teil der Gemeinschaft und Gesellschaft sind, der Kontakt zu ihren Freunden, PartnerInnen und Bezugspersonen bestehen bleibt und sie gemäß ihrem Wunsch weiterhin in ihrer Heimat Hohenroth leben können. 

Hohenroth ist kein Heim, sondern ein daheim.

So können Sie dieses Projekt unterstützen

Für SOS-Kinderdorf zu spenden, ist ganz einfach. Geben Sie im Online-Spendenformular einfach Ihren gewünschten Betrag ein und bestimmen Sie, in welchem Zeitabstand Sie uns unterstützen möchten. Wenn Sie speziell für dieses Projekt der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth spenden möchten, dann vermerken Sie dies bitte im abschließenden Freitextfeld mit „Spende Bauprojekt SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth“. Das Freitextfeld finden Sie in Schritt 3 des Spendenprozesses.

Ob monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich – auch ein kleiner Beitrag ist für uns sehr wertvoll, um benachteiligten jungen Menschen einen positiven Start ins Leben zu ermöglichen.

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So erreichen Sie uns

SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth
Einrichtungsleitung: Mario Kölbl

Hohenroth 4
97737 Gemünden am Main

Telefon: 09354 9099-0 *
Fax: 09354 9099-18
dg-hohenroth@sos-kinderdorf.de

* Unser Telefon ist besetzt:
Mo. – Do.: 8:00 – 16:30 Uhr
Fr.: 8:00 – 12:00 Uhr

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Dieses Projekt wird gefördert durch den Bezirk Unterfranken und den Freistaat Bayern

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