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Was passiert mit meinen Spenderdaten?
SOS schützt Spenderdaten
Eine Erfassung und Speicherung von persönlichen Informationen wie Name, Anschrift und weiteren persönlichen Angaben erfolgt bei SOS-Kinderdorf ausschließlich, wenn jemand zum Beispiel Informationsmaterial über unsere Arbeit anfordert, eine Spende an eine SOS-Einrichtung tätigt oder eine Patenschaft für ein von SOS-Kinderdorf betreutes Kind abschließt. Die sensiblen personenbezogenen Daten werden bei SOS-Kinderdorf auf einem besonders geschützten Server gespeichert und
nur dann an Dritte weitergegeben, wenn diese Dienstleistungen im Auftrag von SOS-Kinderdorf erbringen. Zudem werden sämtliche mit vertraulichen Daten befassten Mitarbeiter von SOS-Kinderdorf zur Einhaltung der Datenschutzbestimmungen verpflichtet. Gleiches gilt auch für Dritte, die im Auftrag von SOS-Kinderdorf Dienstleistungen erbringen. Andere Werbungstreibende erhalten in keinem Fall Adressen von SOS-Kinderdorf!
Neue Rechtslage seit 1. September 2009
Zum 1.9.2009 ist die Bundesdatenschutznovelle II in Kraft getreten. Für personalisierte postalische Werbung gilt nun die Einwilligung (»Opt-in«) des Adressaten als Voraussetzung für die Versendung von Werbebriefen. Das Gesetz sieht gleichzeitig sechs Ausnahmen vom Einwilligungsvorbehalt vor, von denen eine auch für den SOS-Kinderdorf e.V. gilt. Als steuerbegünstigte Hilfsorganisation darf der Verein weiterhin auch ohne vorherige Einwilligung des Empfängers für Spenden in Form von personalisierten Briefen werben. Wir bauen weiter auf das Verständnis in der Bevölkerung für unsere Werbemaßnahmen. Denn zur Finanzierung unserer Arbeit sind wir auf die Unterstützung vieler Menschen angewiesen. Deshalb müssen wir auch in Zukunft neue Freunde für die SOS-Kinderdorf-Idee gewinnen.
Versand von Werbebriefen
Ohne die überwältigende Zahl von Spendern, Paten, Stiftern und weiteren Förderern wäre die vielfältige Arbeit von SOS-Kinderdorf nicht finanzierbar. Weil aber jedes Jahr eine ganze Reihe von Spendern aus unterschiedlichsten Gründen ausscheidet, ist es eine der vorrangigen Aufgaben der Spenderwerbung, neue SOS-Freunde zu gewinnen. Ein geeignetes Mittel dazu ist der Versand von Werbebriefen. Um für die Aussendung von Werbebriefen die Adressen potentieller Spender zu erhalten, arbeitet der SOS-Kinderdorf e.V. mit Adressverlagen zusammen, die darauf spezialisiert sind, für die jeweiligen Auftraggeber die passenden Adressen bereit zu stellen. Diese werden von uns dann einmalig für die Werbesendung genutzt, aber nicht gespeichert. Um unerwünschte Werbung und damit verbundene Kosten zu vermeiden, gleicht SOS-Kinderdorf die Adressen, die zu Werbezwecken eingesetzt werden, stets mit der aktuellen sogenannten Robinson-Liste ab. In ihr sind alle Personen verzeichnet, die sich beim Deutschen Dialogmarketing Verband (www.ddv.de) angemeldet haben, um die Zusendung von Werbebriefen an die eigene Adresse einzuschränken.