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Wir sind da, wenn man uns braucht!
Das war auch das Motto des Laufteams vom SOS-Beratungszentrum Prignitz als nach Läuferinnen und Läufern gefragt wurde, die in den frühen Morgenstunden beim 24-Stundenlauf für Frieden und Toleranz in Wittenberge laufen.
24 Stunden lang sollte stets ein Läufer auf dem 480 Meter langen Rundkurs im Clara-Zetkin-Park sein und so ein Zeichen für Frieden und Toleranz gesetzt werden. Während trotz regnerischem Wetter am Nachmittag noch reger Betrieb auf dem Rundkurs zu verzeichnen war – angeregt plaudernde Seniorengrüppchen, ungestüme Grundschüler, durch Ohrhörer abgekapselte Feierabendjogger drehten ihre Runde – wurde es nachts immer ruhiger auf der Strecke. Als um drei Uhr morgens Daniel Krause-Pongratz – Einrichtungsleiter des SOS-Beratungszentrums – zu laufen begann, war er für eine Stunde ganz alleine auf dem Parcours. Punkt 4 Uhr übernahmen dann Simone Rawald aus der Erziehungsberatung und Doreen Bachul aus dem Sozialraumteam den Stafettenstab für eine weitere Stunde. Die Freunde des gepflegten Frühsports fanden darüber hinaus Unterstützung durch einen prominenten ehemaligen Mitarbeiter des SOS-Beratungszentrums, den Landtagsabgeordneten Gordon Hoffmann und seinen Büroleiter Steffen Dahnke.
Da unschwer abzusehen war, dass ein Kraftakt zu solch früher Stunde alsbald nach einem kräftigen Frühstück verlangt, trafen sich die Läuferinnen und Läufer um 6 Uhr zum gemeinsamen Sektfrühstück im Beratungszentrum und man war sich einig, dass Frieden und Toleranz sich wie dieser Lauf verhalten: es ist anstrengend, man braucht Ausdauer, aber man fühlt sich gut dabei.