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Vielen Dank!

Zahlreiche Privatpersonen, Schulen und Unternehmen haben nach dem schweren Erdbeben auf Haiti reagiert und die Arbeit von SOS-Kinderdorf mit tollen Aktionen unterstützt. Anbei finden Sie eine kleine Auswahl.

Schwimmen für einen guten Zweck
1,2,3, los - das Sponsorenschwimmen im Coebad Die Schüler der Freiherr-vom-Stein-Realschule in Coesfeld waren von dem Schicksal der Erdbebenopfer in Haiti so bewegt, dass sie spontan überlegten, wie sie den Kindern helfen könnten. Gemeinsam mit den Verbindungslehrern planten die Schüler ein Sponsorenschwimmen im Coebad. Die Idee: Jeder Schüler findet Sponsoren, die für jede geschwommene Bahn einen gewissen Geldbetrag an SOS-Kinderdorf spenden. Die Resonanz war überwältigend: Das Schwimmbad half bei der Organisation, andere Schulen verzichteten auf ihre Schwimmzeiten und teilweise organisierten die Jungen und Mädchen 10 Sponsoren auf einmal. Über den Gesamtbetrag staunten Schüler, Lehrer, Eltern und Sponsoren: Insgesamt kamen bei der Schülerschwimmaktion 11.452,12 Euro zusammen, die die Schülerverwaltung an SOS-Kinderdorf überwies.

Dr. Oetker hilft auf Haiti
10 Tonnen Hilfsgüter werden ausgeladen und dann an die Bedürftigen verteilt Als Geschäftsführer Richard Oetker von dem schweren Beben auf Haiti hörte, beschloss die Führung der Dr. August Oetker KG spontan, die Kinder und Familien vor Ort zu unterstützen. Mit 250.000 Euro unterstützt Dr. Oetker das Nothilfe-Programm von SOS-Kinderdorf. Das Geld wird vor Ort eingesetzt, um die Kinder und Familien, die durch die Katastrophe alles verloren haben, mit Essen, Trinken und lebensnotwendigen Medikamenten zu versorgen.

Doppelt hilft doppelt!
Prof. Klaus Hekking (rechts) überreicht den Spendenscheck Viele SRH-Mitarbeiter an allen 50 Standorten in Deutschland sind dem Spendenaufruf der Geschäftsführung gefolgt und haben Geld für Haiti gesammelt. Am Ende kamen mehr als 30.000 Euro zusammen. Die Konzernspitze des Bildungs- und Gesundheits-Unternehmens hat diese Spendensumme dann verdoppelt, so dass sich Hans-Peter Fromm, Einrichtungsleiter des SOS-Kinderdorfs Pfalz, über einen Spendenscheck in Höhe von 62.000 Euro freuen durfte. Mit dem Geld werden die beiden SOS-Kinderdörfer in Haiti unterstützt, in denen derzeit unzählige obdach- und elternlose Kinder Zuflucht finden.

Spendenaufrufe mit großer Resonanz

Zwei Mädchen freuen sich über eine warme Mahlzeit Viele SOS-Unternehmenspartner haben in ihren Firmen zu spontanen Spendenaktion aufgerufen oder für das SOS-Nothilfe-Programm gespendet. Durch eine Sammlung unter der Belegschaft der Tegut Gutberlet Stiftung & Co kamen 1.273,92 Euro zusammen. Die Angestellten der Zuwa Zumpe GmbH haben 800 Euro für Haiti gespendet. Von diesem Engagement war die Geschäftsführung so begeistert, dass sie spontan auf 1.600 Euro verdoppelte. Vielen Dank!

MAN spendet LKW

Der MAN Truck in Haiti Am Morgen des 16. Februar 2010 kam bei SOS-Kinderdorf auf Haiti ein LKW von MAN mit Hilfsgütern beladen an. Der LKW ist mit einem Kofferaufbau sowie einer Ladebordwand ausgestattet und damit speziell auf die Bedürfnisse von SOS-Kinderdorf abgestimmt. "Mit dem Fahrzeug wollen wir gezielte, unbürokratische Hilfe leisten und so zu einem raschen Wiederaufbau in den Erdbebengebieten beitragen", erklärt Dr.-Ing. Georg Pachta-Reyhofen, Vorstandssprecher der MAN SE.



Kinder erlaufen 9000 Euro

Scheckübergabe der Schülerinnen an SOS-Kinderdorf Aktion der Zellertal-Schule für Erdbebenopfer in Haiti
Weil das Erdbeben in Haiti und dessen Auswirkungen längst Gesprächsthema im Unterricht war, kamen zwei Schülerinnen der Klasse 4a, Kaja Reich und Nele Huber, auf die Idee, einen Spendenlauf zu veranstalten. Ihr Anliegen war es, vor allem Kindern in Haiti zu helfen, indem mit den Spenden etwa deren Häuser repariert oder neu gebaut und sie mit Nahrungsmitteln sowie Trinkwasser versorgt werden können. So begannen die Schüler aller Klassen, Spendenwillige zu suchen, die ihnen einen bestimmten Betrag für jede gelaufene Turnhallenrunde zusicherten.
Für das Zusammentragen der Spenden stellte die „Donnersberger Initiative für Menschen in Not“ ein gebührenfreies Konto der Sparkasse Donnersberg zur Verfügung. Sie rundete die knapp 9000 Euro dann auch auf. Übergeben wurde der Scheck dann an Hans-Peter Fromm, den Leiter des SOS-Kinderdorfs Pfalz. Bei der Übergabe des Spendenschecks berichtete Fromm der vollständig versammelten Schülerschaft von den SOS-Kinderdörfern in Deutschland und Haiti und von den Vorhaben, die mit dem gesammelten Geld verwirklicht werden können. (aus: Zeitung Rheinpfalz Donnersbergkreis)