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SOS-Mütterzentren

Mehrere Frauen kochen in der Küche und lachen Die Kaffeestube ist die zentrale Anlaufstelle eines jeden SOS-Mütterzentrums. Hier kann man Kontakte knüpfen, sich Rat holen oder ein preiswertes Mittagessen in Gesellschaft zu sich nehmen.

Orte der Begegnung

Mütterzentren sind aus der Idee heraus geboren, dass es heutzutage kaum noch Großfamilien gibt, in denen die Generationen unter einem Dach zusammenleben und sich gegenseitig unterstützen. Im Mütterzentrum soll man sich wie in einer Familie aufgehoben fühlen: miteinander verbunden und für andere da. "Hilfe zur Selbsthilfe" lautet das Motto in den SOS-Mütterzentren. Jede Besucherin, jeder Besucher ist dazu eingeladen, eigene Talente und Ideen einzubringen, denn davon lebt jedes Mütterzentrum.

Die SOS-Mitarbeiter schaffen die nötigen Strukturen für die Kurse und Veranstaltungen, bieten professionelle Beratung und helfen in vielen schwierigen Lebenslagen weiter. Ob als Kursleiterin, Kinderbetreuerin, Beraterin oder Dienstleisterin – die Möglichkeiten sich einzubringen, sind fast grenzenlos.

Junge und alte Menschen haben im Mütterzentrum gemeinsam Spaß Ein Ort für alle Generationen und Nationen – jeder ist willkommen.

Besonders diejenigen, die nicht im Mittelpunkt der Gesellschaft stehen, allein sind und auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Ob es die Migrantin ist, die im Sprachkurs Deutsch lernt und ihre Kinder derweil in guter Betreuung weiß, oder die Seniorin, die viel zu oft allein ist, hier aber jemanden zum Kartenspielen gefunden hat – für viele findet sich im SOS-Mütterzentrum das passende Angebot. Dauerhafte Einrichtungen wie Second-Hand-Läden oder Krabbelgruppen laden zum regelmäßigen Besuch ein. Auch dann, wenn kein Geld da ist. Und: Männer sind selbstverständlich ebenso willkommen.

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