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So fing alles an...

Kleiner Junge aus dem SOS-Kinderdorf Saar steht auf einem Spielplatz-Holzhaus Hinter dem SOS-Kinderdorf Saar liegen bewegte Jahrzehnte. Was in dieser Zeit passiert ist? Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Ereignisse.

1957

Das Mettlacher Industriellen-Ehepaar, Luitwin und Beatrice von Boch, erfährt von der Idee der SOS-Kinderdörfer und initiiert den Bau eines SOS-Kinderdorfes im Saarland.

1959

An einem schönen Spätsommertag legt Hermann Gmeiner den Grundstein für das SOS-Kinderdorf Saar in Hilbringen. Die Idee, elternlosen Kindern in einer neuen Familie ein Zuhause zu geben, fällt im Saarland auf fruchtbaren Boden.

1966

14 Familienhäuser sind fertig, und das SOS-Kinderdorf ist mit 104 Kindern komplett belegt. Am 2.Oktober wird es feierlich eingeweiht: Über 1000 Besucher und Prominente aus Politik und Wirtschaft feiern mit.

1967

Aus Kindern werden Leute: einige ältere Jungen ziehen aus dem SOS-Kinderdorf in das erste SOS-Jugendhaus, um von dort zum Beispiel eine Ausbildung zu besuchen.

1974

Es hat sich viel verändert: Die Kinder, die ins SOS-Kinderdorf kommen, haben zunehmend sehr belastende Erfahrungen hinter sich. Sie brauchen neben mütterlicher Liebe vor allem fachkundige Erziehung.

1979

125 Kinder sind dem SOS-Kinderdorf bereits entwachsen und führen ihr eigenes Leben. Die meisten halten regelmäßig Kontakt zum Kinderdorf und ihren Kinderdorf-Müttern.

1985

Das SOS-Kinderdorf ist gewachsen: Zu den Kinderdorf-Familien haben sich zwei vietnamesische Flüchtlingsfamilien, eine Gastfamilie, in der Kinder kurz- bis mittelfristig betreut werden, und Jung-hilft-Alt gesellt.

1995

Das SOS-Kinderdorf hat sich zu einem Verbund sozialer Hilfen entwickelt. Neben dem Herzstück, den SOS-Kinderdorf-Familien, sind so genannte präventive Angebote hinzugekommen: Tagesbetreuung für Kinder aus der Umgebung sowie der Gemeinwesen-Treffpunkt in der Schalthaussiedlung.

1997

Das Angebot wird abgerundet durch eine Kinder- und Jugendwohngruppe, in der Kinder leben, die vorübergehend oder mittelfristig nicht in ihrem bisherigen Umfeld bleiben können.

1999

Seit November bietet die Sozialpädagogische Tagesgruppe Betreuung für Kinder und Entlastung für Familien aus der näheren Umgebung.

2003

Das SOS-Kinderdorf Saar übernimmt die Trägerschaft für die Nachmittagsbetreuung an der Erweiterten Realschule Merzig. Der Jugendberufshilfebereich 'Jung hilft Alt' bezieht einen Neubau am Seffersbach in der Merziger Innenstadt, in dem auch eine Kinderbetreuung und eine Begegnungsstätte für alle Generationen eingerichtet werden.

2007

Das SOS-Kinderdorf Saar übernimmt die Trägerschaft für die Nachmittagsbetreuung am Deutsch Luxemburgischen

Schengen Lyzeum in Perl.

2007

Der Bereich Jung hilft Alt wird vom Bundesministerium für Familien, Frauen, Senioren und Jugend als Mehrgenerationenhaus anerkannt.