SOS-Kinderdörfer

SOS-Kinderdorfmutter mit zwei Kindern auf einer bank

Alle SOS-Kinderdörfer in Deutschland

Mit einem Kinderdorf fing alles an und auch heute noch sind die SOS-Kinderdörfer das bekannteste SOS-Angebot. Jedes SOS-Kinderdorf basiert auf den grundlegenden Ideen von Hermann Gmeiner: Eine Kinderdorfmutter – oder auch ein SOS-Kinderdorfvater – bildet den Kern jeder Kinderdorffamilie. Sie fördert die Kinder, schenkt ihnen Geborgenheit und Zuwendung. Fünf bis sechs Kinder, leibliche und Kinderdorfgeschwister, bewohnen ein Familienhaus, in dem sich alle zu Hause fühlen. Die Familienhäuser bilden ein Dorf, das den Kindern und Jugendlichen eine vertraute Umgebung und eine lebendige Gemeinschaft bietet.

Positiv in die Zukunft schauen

"Die Kinder haben heute andere Rucksäcke zu tragen als zu Hermann Gmeiners Zeiten", formuliert es ein Einrichtungsleiter eines SOS-Kinderdorfs. Viele der Kinder und Jugendlichen, die heute ins SOS-Kinderdorf kommen, sind traumatisiert und haben prägende negative Erfahrungen gemacht. Therapeuten und Erzieher unterstützen die SOS-Kinderdorfmutter dabei, diesen belasteten Kindern ein Umfeld zu schaffen, in der sie das Erlebte verarbeiten können und Geborgenheit erleben als Voraussetzung dafür, dass sie wieder positiv in die Zukunft schauen können.

Aus dem Bedarf heraus sind in und um die SOS-Kinderdörfer zusätzliche Einrichtungen wie SOS-Kindertagesstätten, Jugendwohngruppen, Familienzentren und sogar SOS-Mehrgenerationenhäuser entstanden, die das Angebot sinnvoll ergänzen. Blondes Mädchen und farbiger Junge mit Hund

SOS-Kinderdorf geht in die Stadt

Das SOS-Kinderdorf Berlin-Moabit – mitten im Kiez – bietet als offenes Haus vielfältige Formen der Unterstützung. Besonders Familien mit Migrationshintergrund und Kinder aus sozial benachteiligten Familien werden hier betreut. Weitere Kinderdörfer im städtischen Umfeld sind geplant bzw. befinden sich im Aufbau.