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Der schönste Sommer meiner Kindheit
Manche Sommer bleiben einfach unvergessen: Da gab es den Urlaub auf dem Bauernhof in Tirol, die Ferientage im Freibad und endlich den langersehnten Hund. Sieben prominente SOS-Botschafter haben uns von ihrem schönsten Sommer erzählt.
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SOS-Botschafterin Diana Amft
"Ein ganz besonderer Sommer war, als meine Freundinnen und ich mit den Pferden aus der Nachbarschaft ausreiten durften. Wir saßen manchmal auch zu zweit auf einem Pferd, haben ein Wettrennen gemacht oder sind auch mal durch einen Bach geritten. Und anschließend haben wir auf einer Wiese gepicknickt. Ich fand es immer toll, den Sommer mit anderen Kindern zu verbringen und draußen zu spielen."
© SOS-Kinderdorf -
SOS-Botschafterin Frauke Ludowig
"Zu meinen schönsten Sommererlebnissen zählt der erste Ausflug mit Mann und Kind in die Berge. Unsere erste Tochter war gerade geboren und lag zufrieden in ihrem Kinderwagen, als mein Mann und ich beschlossen, den nächsten Gipfelsturm zu Dritt vorzunehmen. Wir lieben die Berge, und da sollte unsere Tochter Nele doch auch frühzeitig in den Genuss kommen. Nach einem mehrstündigen Aufstieg mit Kinderwagen waren wir nahezu überzeugt, dass wir damit auch noch ein paar Jährchen hätten warten können, denn der Wagen hieß zwar Jeep, verhielt sich aber nicht so. Am Ende erreichten wir halb wandernd, halb den Kinderwagen schleppend aber alle drei den Gipfel, waren sichtlich ermattet, aber selten so glücklich und zufrieden."
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SOS-Botschafter Horst Kummeth
„Als ich acht Jahre alt war, verbrachten meine Eltern mit meiner Schwester Gitti und mir einen Urlaub in Tirol. Ich arbeitete auf dem benachbarten Bauernhof mit, durfte ausmisten, Heu einfahren und die Schweine füttern. Ich genoss diese drei Wochen und stand jeden Morgen bereits um fünf auf. Damals entschloss ich mich, Landwirt zu werden und nicht älter zu werden. Und wie man sieht, ist genau das eingetreten."
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SOS-Botschafter Max Nagl
„Ich war schon als kleiner Junge sehr motorsportbegeistert – bereits im Alter von fünf Jahren habe ich mit Motocross angefangen – und im schönsten Sommer in meiner Kindheit durfte dies natürlich auch nicht fehlen: Als ich sechs Jahre alt war, war ich zusammen mit meiner Familie in Italien auf einer Motocross-Strecke. Mein Papa, der im Rollstuhl sitzt, hatte für sich ein Quad dabei, damit er immer mobil war, um mir beim Fahren zuzuschauen. Am Abend habe ich dann alle meine Freunde geholt, weil ich unbedingt ausprobieren wollte, wie viele Leute auf ein einziges Quad passen. Wir hatten viel Spaß dabei, lange und akrobatisch verschiedene Sitzpositionen auszuprobieren – am Ende waren wir insgesamt zehn Leute auf einem kleinen Quad, und ich konnte dann damit sogar noch fahren.“
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SOS-Botschafter Paul Breitner
„Die schönsten Sommer in meiner Kindheit verbinde ich mit meiner Erinnerung an die vier Jahre in der Volksschule Kolbermoor (bei Rosenheim). Sommer, die wir – unsere Klassenbande – im dortigen Freibad verbrachten. Wochen, in denen wir dort stundenlang Fußball spielten, ins Wasser sprangen oder uns in der nahegelegenen Mangfall mit ein paar gefangenen Forellen das eine oder andere „Fuchzgerl“ Taschengeld verdienten. Dazu am späten Nachmittag das Abschiedsritual: Meine Tante hatte für jeden aus der Bande ein Butterbrot mit Schnittlauch bereit." (Sommer 1957 bis 1961)
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SOS-Botschafterin Susann Atwell
"Ich war so acht Jahre alt. Mit meinen Eltern und Großeltern war ich in Norwegen: Den ganzen Tag angeln, reiten, in der Natur sein. Das Wetter war wunderbar. Das Größte für mich damals: Zwei kleine Katzenbabys, die mir immer hinterher liefen. Ich fühlte mich wie Pippi Langstrumpf. Es war der perfekte Sommer für mich – die Bilder sind immer noch sehr präsent in meinem Kopf."
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SOS-Botschafterin Janine Kunze
"Ganz besonders erinnere ich mich an jenen Sommer - ich bin gerade zarte 14 Jahre alt geworden und gemeinsamen mit meinen Eltern und meinen Geschwistern in den italienischen Dolomiten -, wo ich mich ganz doll in einen Italiener verliebt habe (und er sich auch zum Glück in mich). Wir hatten eine tolle Zeit und wir waren beide total traurig als der Tag der Abreise da war. Ich habe ihn danach natürlich nie wiedergesehen, aber denke heute noch mit einem Schmunzeln an diesen Sommer."
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