Matthias Killing engagiert sich für Tierpädagogik

Matthias Killing

Matthias Killing unterstützt das SOS-Kinderdorf.

„Tiere haben eine integrative Kraft“, sagt der Sat.1-Moderator Matthias Killing und weiß, wovon er redet. Auf dem Land großgeworden, haben Natur und Tiere immer eine wichtige Rolle in seinem Leben gespielt.  Auch sein kleiner Sohn wächst mit einem Hund auf und Matthias Killing beobachtet mit Freude, wie die beiden Kumpel werden. Seit einiger Zeit engagiert sich der beliebte Moderator, den man vor allem aus dem Frühstücksfernsehen kennt, als Botschafter von SOS-Kinderdorf und unterstützt die Projekte im Bereich der tiergestützten Pädagogik.

In vielen SOS-Kinderdörfern helfen Tiere, das Vertrauen von Kindern, die besonders viel Leid erfahren haben, wieder zu gewinnen.  Durch ihr authentisches und wertfreies Verhalten schaffen sie eine Atmosphäre, in der die Kinder Selbstvertrauen entwickeln können. Pferde, Esel, Kühe, Schafe, Hunde, Katzen, Hühner, Gänse, Kaninchen und Meerschweinchen: als großer Tier-Freund ist Matthias von dem  Ansatz der tiergestützten Pädagogik sehr begeistert:  „Ich liebe Tiere und glaube fest an ihre soziale Komponente. Sie geben bedingungslose Liebe – wenn man sie auch liebt. Tiere sind warmherzig und geben den Kindern die Chance, früh Verantwortung zu übernehmen“, erklärt  der Moderator.

Du bist vor einigen Monaten Vater geworden. Wie hat sich Dein Leben seitdem verändert? 

Es hat sich sehr verändert, vor allem das Verantwortungsbewusstsein. Ein kleiner Mensch ist nun vollends auf uns Eltern angewiesen und wir dürfen ihn ins Leben begleiten. Das motiviert total und ist gleichzeitig eine riesige, spannende Aufgabe.

Welches Bild hast Du vor Augen, wenn Du an Deine Kindheit denkst?

Ich denke an eine sehr glückliche Kindheit in der Natur. Ich bin auf dem Land großgeworden und habe tausende Nachmittage im Wald verbracht. Buden bauen, Staudämme errichten am Bach, Indianer spielen. Wir hatten Pferde und einen Hund, so bin ich auch sehr früh sehr viel mit Tieren in Verbindung gekommen. Ich war als Kind eher draufgängerisch und laut. Kein Baum war zu hoch, keine Schulstunde spannend genug. Ich habe zu allem meinem Senf dazu gegeben. Ich glaube, als Schüler war ich nicht so einfach.

Was sind Deine schönsten Erinnerungen?

Die schönen Urlaube, die wir als Familie immer gemacht haben. Italien, Tunesien, Griechenland, Mallorca – das sind für mich unvergessene Momente, die mich als Kind total beeindruckt haben. Ich muss sagen, dass ich eine unbeschwerte, glückliche und entspannte Kindheit hatte. Im Nachhinein bin ich dafür sehr dankbar.

Welchen Wert, den Du von Deiner Familie erfahren hast, möchtest Du Deinem eigenen Sohn weitergeben?

Die Familie ist der Hafen, an den Du immer zurückkehren kannst. Das habe ich immer gespürt und weiß es bis heute. Und: Mein Sohn wird frei in seiner Entwicklung und Entscheidung sein. Er wird immer das machen dürfen, was er will. Ich werde ihn zum keinem Sport oder Instrument drängen. Er bekommt Wurzeln und Flügel. Das ist unser Ziel als Eltern.

Welche drei Wörter fallen Dir spontan zu SOS-Kinderdorf ein?

Heimat, Hoffnung und Chance.

Du hast neulich das SOS-Kinderdorf in Berlin-Moabit besucht. Was hat Dich am meisten beeindruckt?

Die unglaubliche Wärme, die in diesem Haus herrscht. Ich habe nur strahlende, motivierte Menschen erlebt, die genau wissen was sie tun – und die verstanden haben, worum es in dieser Welt geht: Unsern Kindern eine gesunde, heile Welt zu schaffen und dann auch zu hinterlassen.

Wenn Du nicht Moderator geworden wärest, wärest Du…

Ich wollte das schon immer machen. Hätte es nicht geklappt, wäre ich eventuell in den Tourismus gegangen. Reisen fasziniert mich bis heute: Mein erster Job mit 18 war Animateur auf einem Kreuzfahrtschiff – eine Zeit, die mich bis heute sehr geprägt hat.