Dr. Oetker – Gutes tun aus Tradition

"Wir wollen mit unserem Engagement einen Beitrag dazu leisten, dass Kinder in einem positiven und familiären Umfeld Glück und Geborgenheit finden"

Richard und Dr. h. c. August Oetker

Im Überblick: Dr. Oetker und SOS-Kinderdorf

Die Brüder Richard und Dr. h. c. August Oetker haben gesellschaftliches Engagement fest in ihrer Firmenphilosophie verankert. Bereits seit vielen Jahren unterstützt die Oetker-Gruppe daher auch zahlreiche SOS-Kinderdorf-Projekte und finanzierte unter anderem den Bau zweier SOS-Familienwohnhäuser im SOS-Kinderdorf Harksheide. Ebenso zur Stelle war das Familienunternehmen bei der verheerenden Erdbebenkatastrophe 2015 in Nepal – in Form einer großzügigen Spende von 100.000 Euro. Zudem bringen sich die Mitarbeiter von Dr. Oetker regelmäßig aktiv bei verschiedenen Hilfsaktionen ein.

Engagement: Ehrensache

Symbolische Schlüsselübergabe: Richard Oetker, Dr. Kay Vorwerk Geschäftsführer SOS-Kinderdorf Deutschland) , Elke Tesarczyk (Vo Bild vergrößern

Symbolische Schlüsselübergabe im SOS-Kinderdorf Harksheide

„Richard Oetker steht als Unternehmensführer für das Leitbild des ‚Good Citizen‘, des Bürgers, der sich zur Verantwortung für seine Heimat bekennt.“ Mit diesen Worten würdigte die Jury der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. das große humanitäre Engagement Richard Oetkers – und verlieh dem bekannten Unternehmer deshalb den Ehrenpreis 2013.

Der Beitrag von Dr. Oetker im Detail

Große Pläne – große Investitionen

Seit über 45 Jahren finden schutzbedürftige Kinder im SOS-Kinderdorf Harksheide bei Hamburg Wärme und Geborgenheit. Eine lange Zeit, die an den Einrichtungen ihre Spuren hinterlassen hat. Mit einer großzügigen Spende finanzierte Dr. Oetker nicht nur den kompletten Neubau zweier Familienhäuser, sondern sicherte auch den Unterhalt der beiden darin lebenden SOS-Familien.

Dr. Oetker ermöglichte den Umbau des "Haus Rosely" Bild vergrößern

Dr. Oetker ermöglichte den Umbau des "Haus Rosely"

Im SOS-Kinderdorf Bremen stellte das Traditionsunternehmen die Mittel für die Finanzierung einer Großküche bereit. Täglich kommen hier bis zu hundert Schüler am pädagogischen Mittagstisch zu einer frisch zubereiteten Mahlzeit mit anschließender Hausaufgabenbetreuung zusammen; eine gerade für Bremen besonders wertvolle Maßnahme, zumal die Hansestadt über keine offenen Ganztagsschulen verfügt.

In zwei weiteren SOS-Kinderdörfern weiß man das umfassende Engagement von Dr. Oetker ebenfalls zu schätzen: So freuten sich die Bewohner des „jüngsten“ SOS-Kinderdorfs Gera über neue Familienwohnungen – und im SOS-Kinderdorf Lippe wurde mit Hilfe von Dr. Oetker das Familienhaus „Rosely“ von Grund auf renoviert.

Schnelle Hilfe in der Not

Zur Stelle sein, wenn man gebraucht wird – unkompliziert und unbürokratisch: Dank der Soforthilfe von Dr. Oetker konnte SOS-Kinderdorf bereits unzähligen Menschen helfen, die weltweit unter Not, Krieg und Hunger leiden. So unterstützt Dr. Oetker derzeit die SOS-Nothilfe in Ecuador mit 100.000 Euro. SOS-Kinderdorf kümmert sich dort um Menschen, die nach dem verheerenden Erdbeben mit dem Notwendigsten versorgt werden müssen und besonders um Kinder, die von Ihren Eltern getrennt wurden.

Mit einer Spende von 250.000 Euro ermöglichte das Unternehmen im Rahmen der aktuellen SOS-Flüchtlingsprojekte u.a. den Aufbau neuer Angebote für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

Als 2015 in Nepal die Erde bebte, zeigte Dr. Oetker ebenfalls große Hilfsbereitschaft – und förderte die Maßnahmen in den betroffenen Regionen mit 100.000 Euro. 2014 führten starke Regenfälle auf dem Balkan zu schwersten Überschwemmungen. Dr. Oetker unterstützte erneut die SOS Hilfsmaßnahmen for Ort mit einer Spende von 50.000 Euro. Ein Jahr zuvor stellte das Familienunternehmen 250.000 Euro für die Grundversorgung der SOS-Kinder und -Mitarbeiter auf den Philippinen bereit, deren Kinderdörfer durch den verheerenden Taifun Haiyan zerstört worden waren. Auch bei der Flutkatastrophe in Pakistan 2010, als Millionen Menschen ihr Zuhause verloren, zeigte Dr. Oetker großes Engagement: Eine umfassende Soforthilfe sicherte unter anderem rund 16.000 Nothilfepakete mit Nahrungsmittel, Zelten und Medikamenten. Ähnliche Unterstützung erfuhren im selben Jahr die Erdbebenopfer auf Haiti, wo dank des Bielefelder Unternehmens viele Kinder und Familien mit Essen, Trinken sowie lebensnotwendigen Medikamenten versorgt werden konnten.

 

Wie aus guten Ideen tolle Aktionen werden

Neben der Förderung von Großprojekten und der gezielten Nothilfe arbeiten Dr. Oetker und SOS-Kinderdorf noch in vielen anderen Bereichen zusammen. So beweisen die Mitarbeiter des Unternehmens regelmäßig, dass sie voll und ganz hinter dem gesellschaftlichen Engagement ihres Arbeitgebers stehen – beispielsweise beim „Weihnachtswunschbaum“ 2015 im SOS-Kinderdorf Lippe. Hier erfüllten Dr. Oetker Mitarbeiter die Wünsche des Kinderdorfes, das diese zuvor an einen Weihnachtsbaum hängen durfte. Auch der Firmenchef Dr. h. c. August Oetker und seine Ehefrau Nina-Maria zeigen „alle Jahre wieder“, wie sehr ihnen der Einsatz für schutzbedürftige Kinder am Herzen liegt: Seit 2008 backen sie gemeinsam mit SOS-Kindern in der Dr. Oetker Versuchsküche Plätzchen und andere Weihnachtsleckereien.

Für leuchtende Kinderaugen sorgten ebenso die „Kleine Backstube“ auf den Marktplatzveranstaltungen zum 60-jährigen Jubiläum von SOS-Kinderdorf Deutschland. Dort konnten die jungen Besucher ihrer Kreativität beim Kuchenverzieren freien Lauf lassen – und die Leckereien anschließend mit nach Hause nehmen. Nicht weniger bunt ging es auf der Dr. Oetker Blumenwiese am Standort Bielefeld zu: Unter dem Motto „Flower Power“ pflückten die Mitarbeiter eigens gepflanzte Sonnenblumen, Gladiolen und Co. Für jeden Strauß spendeten sie anschließend einen freiwilligen Betrag an SOS-Kinderdorf.

Dank der finanziellen Unterstützung durch Dr. Oetker konnten darüber hinaus zahlreiche weitere Aktionen in die Tat umgesetzt werden – von einer erholsamen Ostsee-Ferienwoche für eine Familie aus dem SOS-Kinderdorf Lippe über ein cooles Hip-Hop-Projekt für die Jugendlichen des SOS-Kinderdorfs Harksheide bis hin zum ADAC-Fahrsicherheitstraining für SOS-Mitarbeiter.