Ein neues SOS-Kinderdorf in Hamburg

Abbildung eines Mädchens und einer Frau mit einem Jungen im Hintergrund

Ausbau des SOS-Kinderdorfs Hamburg

Seit über 40 Jahren ist SOS-Kinderdorf in Hamburg präsent: mit Beratung, praktischer Unterstützung, Hilfen zur Erziehung, Krisenintervention, Gruppenangeboten, systemischem Coaching für Eltern – das Spektrum unserer Ambulanten Hilfen in Dulsberg und Eimsbüttel ist so vielfältig wie die Bedürfnisse der Menschen, die zu uns kommen.

Vor allem in den Stadtstaaten, bei Kindern von Alleinerziehenden und bei Kindern mit Migrationshintergrund besteht großer Handlungsbedarf. Aus diesem  Grund investiert SOS-Kinderdorf in Hamburg: Das Projekt „Städtisches Kinderdorf“ soll sowohl Kindern, die aus verschiedenen Gründen nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können, ein neues Zuhause bieten als auch Unterstützung  für belastete Familien im Stadtteil Dulsberg  anbieten.

Vom Familienzentrum zum Kinderdorf

Das neue SOS-Familienzentrum in der Elsässerstraße wird die bestehenden Angebote des SOS-Kinderdorfs Hamburg ausbauen: Angebote für jeden, der ein offenes Ohr, einen Rat oder Beistand braucht. Neben der Hausaufgabenhilfe, frühen Hilfen für junge Eltern und Beratung bei der Erziehung wird es dort auch andere, jedem offen stehende Angebote geben wie einen subventionierten Mittagstisch und ein Kleidercafé für gebrauchte, aber hochwertige Kinderkleidung. In der unmittelbaren Umgebung des Familienzentrums wird ein neues Zuhause für bis zu 24 Kinder und Jugendliche aus Hamburg und Umgebung geschaffen. Dort sollen ab 2019 Kinder bei einer SOS-Kinderdorfmutter und weiteren Experten von SOS-Kinderdorf eine dauerhafte Heimat finden. Neben dem bereits seit Jahrzehnten etablierten SOS-Kinderdorf in Harksheide wird dieses städtische Angebot vor allem für jene Kinder und Jugendlichen bereit stehen, die ein neues Zuhause brauchen und trotzdem in ihrem gewohnten, städtischen Umfeld bleiben wollen.

 

Unterstützen Sie uns, das neue Familien- und Kinderdorfzentrum in Hamburg-Dulsberg ausbauen zu können!

  • Mit 700 Euro können Mal- und Bastelutensilien für den offenen Bereich beschafft werden.
  • Mit 2.200 Euro finanzieren Sie die Mietkosten des Familienzentrums für einen Monat
  • Mit 8.000 Euro ermöglichen Sie es, dass alle Räume frisch gestrichen werden.
  • Mit 25.000 Euro helfen Sie uns, alle Honorarkosten für die offenen Angebote ein Jahr lang abzudecken.

SOS-Kinderdorf: in Hamburg aktiv

Torsten Rebbe

Warum baut SOS-Kinderdorf sein Angebot in Hamburg aus?
Der Bedarf ist hoch, darum wachsen unsere Angebote stetig. Es gab bisher keinen stationären Bereich, also keine Möglichkeit, Kinder und Jugendliche langfristig ein neues Zuhause zu geben – das Angebot ist wichtig, damit wir in Hamburg alle Möglichkeiten der Hilfe aus einer Hand anbieten zu können. So besteht die Möglichkeit der fließenden Übergänge zwischen den verschiedenen Hilfeformen – vom niedrigschwelligen Einstieg in der offenen Arbeit bis zur Kinderdorffamilie als stationärem Angebot. So können wir den Menschen, die zu uns kommen, verlässliche und konstante Beziehungen bieten.

Warum ist SOS-Kinderdorf mittlerweile in viel mehr Großstädten aktiv als früher?

Das SOS-Familienzentrum Bild vergrößern

Das Familienzentrum Dulsberg ist ein Ort der Begegnung, Bildung und Hilfestellung für alle Kinder des Stadtteils und deren Familien.

Da immer mehr Menschen in Städten leben, sind wir mit den städtischen Kinderdörfern einfach dort aktiv, wo wir gebraucht werden. Wir folgen damit also der demografischen Entwicklung, denn wir sind der Meinung, dass es gut ist, Kinder dort unterzubringen, wo sie auch bisher ihre Freunde, Schule oder Sportverein haben. Bei manchen Kindern ist es vielleicht wichtig, eine solche Verbindung zu einem schlechten Einfluss zu trennen - da hätten wir dann z.B. das SOS_Kinderdorf Harksheide. Aber für viele Kinder ist es wichtig, diese Bezüge zu erhalten, und sie dort unterzubringen, wo sie herkommen: Also eine Hamburger Einrichtung für Hamburger Kinder.

Welche Angebote fehlen in Hamburg am Meisten?

Second-Hand-Shop Bild vergrößern

Im Second-Hand-Shop finden Familien und Alleinerziehende gut erhaltene Kinderkleidung und Spielsachen.

Hamburg fehlen nach wie vor Plätze für die stationäre Unterbringung. Eine familienähnliche Unterbringung wie in einer SOS-Kinderdorffamilie ist da besonders für die jüngeren Kinder wichtig und gefragt. Gleichzeitig kann es nie genug Präventionsangebote geben, um die Eltern zu erreichen, bevor Schlimmeres passiert - bevor sich Verhaltens- und Kommunikationsweisen so einschleifen, dass es ganz schwer wird, sie zu verändern. Hier ist unser Familienzentrum sehr aktiv. Schon in der Schwangerschaft können werdende Mütter zu uns kommen, können Fragen stellen, können Rat und Unterstützung erhalten.

Wie kann man SOS-Kinderdorf in Hamburg unterstützen?

Integration Bild vergrößern

Vielfalt, die verbindet: Auch feste aus anderen Kulturkreisen - wie das Opferfest - werden gemeinsam gefeiert.

Wir können jede Art von Hilfe gut gebrauchen. Man kann vorbei kommen und sich ehrenamtlich engagieren: von Wäsche im Kinderkleiderladen sortieren, Hausaufgabenhilfe anbieten, Kindern vorlesen oder einen Nähkurs im Familiencafé anbieten. Man kann aber auch Kinderkleidung spenden oder einfach Geld, denn gerade die offene, präventive Arbeit in unserem Familienzentrum wird von der Stadt Hamburg kaum noch gefördert. Hier können Sie uns mit Spenden direkt und unkompliziert helfen, und sich auch sicher sein, dass dies direkt bei den Müttern und Kindern ankommt.

Wann ziehen die ersten Kinder zu ihrer neuen SOS-Kinderdorfmutter?
Wenn alles gut läuft, dann können 2019 die ersten Familien ihre neuen Wohnungen beziehen.

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Mädchen aus der Kita-Gruppe

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