Helfen Sie den Kindern in Laos

zwei Mädchen aus Laos

Ein Kinderleben voller Not 

Die Not hat in Laos ein junges Gesicht. Jeder dritte Einwohner ist unter 14 Jahre alt, und viele davon legen sich regelmäßig hungrig zu Bett: Ein Drittel aller Kinder unter fünf Jahren leidet an chronischer Mangelernährung. Ihre Bildungschancen sind gering. Drei von zehn Einwohnern können weder lesen noch schreiben. Statt zur Schule zu gehen, müssen selbst Sechsjährige arbeiten, um das Überleben ihrer Familien zu sichern. Ein Drittel aller Kinder bricht die Grundschulausbildung ab, um den Eltern bei der schweren Tätigkeit auf den Baumwollfeldern oder beim Reisanbau zu helfen.

Khamla bereitet mit ihren jüngeren Geschwistern Essen zu. Bild vergrößern

Aufgrund dieser Missstände gehören die Versorgung von unterernährten Kindern und Bildungsangebote zu den Hauptaktivitäten von SOS-Kinderdorf. In speziellen Zentren werden unterernährte Kinder aufgepäppelt, bis sie stark genug sind, zu ihren Familien zurückzukehren. Weil es zu wenige Schulen gibt, hat SOS-Kinderdorf an seinen fünf Standorten im Land Grund- und weiterführende Schulen gebaut. Dort bekommen knapp 3000 Kinder und Jugendliche die Bildung, die für ihre Zukunft so entscheidend ist. 

Ein liebevolles Zuhause

Daneben hilft SOS-Kinderdorf vor allem auch jenen Kindern, denen es nicht nur an Essen und Bildung mangelt, sondern auch an der Wärme einer Familie und einem Zuhause voll Geborgenheit. Den Anfang machte 1995 das SOS-Kinderdorf in der Hauptstadt Vientiane. In den 14 Dorffamilien finden Kinder ein liebevolles, schützendes Zuhause. Für die Kleinen gibt es einen Kindergarten, der auch Kindern aus der Nachbarschaft offensteht. Das zweite laotische SOS-Kinderdorf wurde 1998 in der Stadt Pakse im Süden des Landes eröffnet. Auch dort finden Kinder, die ihre elterliche Betreuung verloren haben, eine lebenswerte Kindheit in einer der 14 Kinderdorffamilien. Heranwachsende werden nicht allein gelassen: Sie werden in speziellen Jugendprogrammen beim Erwachsenwerden und in ihrer beruflichen Ausbildung von SOS-Betreuern unterstützt und finden so ihren Platz im Leben jenseits von Armut und Hunger. 

„Ich möchte Ärztin werden“

Khamla erhält ein Zertifikat als beste Studentin in ihrer Stufe Bild vergrößern

Welche Chance das Engagement von SOS-Kinderdorf in Laos bietet, zeigt die Geschichte von Khamla, die als Waise mit sechs Jahren ins Kinderdorf Pakse kam: „Ihre Eltern waren aufgrund extremer Armut erkrankt und gestorben “, erinnert sich ihre SOS-Mutter an die erste Begegnung. „Natürlich war Khamla fürchterlich traurig, als sie zu uns kam. Deshalb widmete ich mich ihr in der ersten Zeit ganz besonders und bat sie immer wieder, gemeinsam mit mir zu kochen.“ Schnell fühlte sich das Mädchen heimisch, und heute ist die 13-Jährige dank der umfangreichen Förderung eine der Besten ihres Schuljahrgangs, die in der Freizeit gerne malt und sich vergnügt um ihre kleinen Geschwister kümmert. Ihr größter Traum? „Ich möchte Ärztin werden“, sagt Khamla. „Um für Arme zu sorgen, denen sonst niemand hilft.“

Schenken Sie den Kindern wie Khamla aus Laos einen Ausweg aus der Armut!

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SOS-Kinderdorf : Mit einer Dorfpatenschaft ermöglichen Sie den Kindern eine gute Schulbildung

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