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Zwei Jungen in einem Spielzimmer eines Kindergarten
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Wir bauen: Ihre Spende für Kinder in Not

SOS-Kinderdorf baut, um Kindern und Jugendlichen Schutz und Geborgenheit zu geben. Denn nicht jedes Elternhaus ist ein Zuhause, in dem Kinder behütet aufwachsen können. Wir lassen Kinder nicht im Regen stehen. Helfen Sie uns dabei.

Tim, Jeremy und Sophie freuen sich, wenn die neuen SOS-Kinderdorfkinder einziehen.

Heute findet in Familienhaus zwei im Düsseldorfer Stadtteil Garath eine „Inspektion“ der ganz besonderen Art statt: Sophie (4), Tim (5) und Jeremy (5)* können es kaum erwarten, das Zuhause für ihre neuen Nachbarn von innen zu sehen. Fröhlich und gut behütet mit Bauarbeiterhelm streifen die Drei durch die leeren Zimmer. Natürlich in Begleitung ihrer Kinderdorfmutter Kathrin Luttkus, denn noch ist Familienhaus zwei eine Baustelle.

Wer will fleissige Handwerker sehen? Der muss nach Düsseldorf gehen! Bild vergrößern

Wer will fleissige Handwerker sehen? Der muss nach Düsseldorf gehen!

Wasserwaage und Zollstock sind interessant, aber noch spannender ist die Frage, die Tim und Jeremy haben: „Wo sind denn hier die Kinderzimmer?“  Ein Blick auf den Grundriss, den die Bauarbeiter an eine rohe Wand gehängt haben, verrät es. Johlend stürmen die kleinen Bau-Inspektoren in den ersten Stock. „Ich freue mich so auf die Neuen“, sagt Sophie. „Dann sind wir schon ganz viele Kinder und können uns immer draußen zum Spielen verabreden.“

So entsteht im Düsseldorfer Süden ein schönes Zuhause für eine weitere SOS-Kinderdorffamilie

Jeremy findet es auf der Baustelle spannend Bild vergrößern

Jeremy findet es auf der Baustelle besonders spannend

Ein bestehendes Einfamilienhaus mit Garten wurde gekauft und bedarfsgerecht saniert. Hier werden bald bis zu sechs Kinder mit ihrer Kinderdorfmutter wohnen. Es sind Kinder, deren Eltern sich aus verschiedensten Gründen nicht angemessen um sie kümmern können.  Denn nicht jedes Elternhaus ist ein Zuhause, in dem Kinder Geborgenheit erfahren. „Ich wünsche meinen neuen Kollegen auch so ein gemütliches Haus, wie wir es haben“, sagt Kathrin Luttkus. „Das ist wie ein Hafen trotz häufiger stürmischer See.  Eine vertraute Umgebung ist wichtig, damit Kinder und Jugendliche sich altersgerecht und gut entwickeln können. Mir sind meine Kinder sehr ans Herz gewachsen! Vor allem, weil sie so viel nachzuholen hatten und wir gemeinsam eine  beeindruckende Entwicklung geschafft haben.“

Ein Familienzentrum, in dem sich alle wohlfühlen

SOS-Kinderdorf in Düsseldorf: Neuer Wohnraum, damit mehr Kinder ein Zuhause bekommen können Bild vergrößern

Sophie, Tim und Jeremy können es kaum erwarten, bis die neuen Kinder einziehen.

Seit zwei Jahren begleitet Luttkus ihre Kinder Sophie, Tim und Jeremy als Kinderdorfmutter. In Garath machte sie damit den Anfang für ein SOS-Kinderdorf, das in ein bestehendes städtisches Wohnquartier integriert sein wird. Es steht für einen neuen, einen urbanen Typ Kinderdorf. Weitere Wohnhäuser und ein SOS-Familienzentrum in Laufnähe der SOS-Familienhäuser sollen folgen. Auf das geplante SOS-Familienzentrum freut sich die Kinderdorfmutter ganz besonders: „Ich hoffe auf viele Angebote, weil meine Kinder sehr gern Sport machen und kreativ sind, zum Beispiel werken sie gerne.“  Das Familienzentrum soll aber natürlich nicht nur den Kinderdorffamilien, sondern allen Kindern, Jugendlichen und Eltern in der Umgebung offenstehen.
Im SOS-Familienzentrum wird Platz sein für vier Kita-Gruppen mit circa 70 Kindern, für ein Familiencafé, für Veranstaltungs- und Mehrzweckräume und für die vielfältigen Beratungsangebote, die SOS-Kinderdorf seit rund zehn Jahren in Garath unterhält – bisher an verschiedenen und an zum Teil provisorischen Standorten. Mit dem SOS-Familienzentrum soll die Kinder- und Jugendhilfe von SOS-Kinderdorf im Düsseldorfer Süden noch präsenter und greifbarer sein. Ein neues Herzstück, mitten in der Stadt – da, wo Eltern, Kinder und Jugendliche wohnen.
Jetzt freuen sich Kathrin Luttkus und Sophie, Tim und Jeremy erst einmal auf die neue SOS-Kinderdorffamilie. Gern erinnert sich Luttkus an die Zeit, als ihr eigenes Haus fertig wurde. „Uns haben damals so viele Spender geholfen. Wir haben eine unglaubliche Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft erfahren, als wir im Frühjahr 2014 gemeinsam Richtfest gefeiert haben. Endlich konnte ich den vielen Unterstützern direkt ‚danke‘ sagen. Danke, dass Sie geholfen haben, dass wir ein Dach über dem Kopf bekommen!“

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Baustellenbesichtigung: Die Kinder freuen sich auf ihr neues Zuhause

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Anny freut sich auf die neue Schule

SOS-Kinderdorf baut, damit alle Kinder dieser Welt eine Schule besuchen können. Zum Beispiel in Burundi.

Wenn Anny die Baustelle besucht, an der schon bald ihr neues Klassenzimmer stehen wird, bekommt die Zwölfjährige große leuchtende Augen: „Es ist toll, dass ich jetzt an der SOS-Schule in Rutana bis zur neunten Klasse bleiben und meinen Abschluss machen kann. Sogar ein Labor für Naturwissenschaften, eine richtige Bibliothek und eine Mehrzweckhalle werden wir bekommen!“

Bislang gab es in Rutana nur sechs Klassen. Wer weiterkommen wollte, musste sich einen Platz an einer der staatlichen Einrichtungen in der Gegend suchen. „Die sind längst nicht so gut ausgestattet wie die SOS-Kinderdorf-Schulen“, erklärt Anny. Wenn alles gutgeht, möchte sie im Anschluss eine Sekundarschule besuchen und später an der Universität Psychologie studieren. Bis dahin ist es zwar noch ein langer Weg. Aber das Mädchen aus Burundi hat gute Chancen, seine Träume zu verwirklichen. Davon ist Sonia, ihre SOS-Kinderdorfmutter, überzeugt. „Anny gibt nicht auf, wenn sie ein Ziel vor Augen hat“, sagt Sonia. Zusammen mit ihrem Bruder und ihrer Schwester lebt Anny in Haus zehn, das die Familie „la paix“, Frieden, getauft hat.

Die leiblichen Eltern von Anny sind getrennt und waren mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert. Anny und ihre beiden Geschwister sind Sozialwaisen. In ihrer SOS-Kinderdorffamilie erleben sie  Geborgenheit, Stabilität und schulische Förderung. „Immer, wenn ich meine leibliche Familie besuche, bin ich schockiert von den Lebensumständen hilfloser Kinder“, berichtet Anny. Statt zu lernen, müssten die betteln gehen oder lebten ziellos auf der Straße.

Anny geht das sehr zu Herzen. Sie überlegt sich, nach dem ersehnten Psychologie-Studium als Sozialarbeiterin arbeiten. Vorher hat sie noch einen Wunsch an alle Menschen, die SOS-Kinderdorf unterstützen: „Ich würde mich riesig freuen, wenn die Sponsoren der Erweiterung überlegen würden, meine Schule mit Klassencomputern und einem Internet-Anschluss auszustatten.“ Denn kein Mensch ist eine Insel, auch nicht Anny im SOS-Kinderdorf Rutana.

Hintergrund-Informationen zu Burundi

Das kleine afrikanische Land am Tanganjika-See leidet unter dem Konflikt zwischen Hutu und Tutsi. Glücklicherweise können die fünf SOS-Kinderdörfer, die Schulen, Kindergärten und anderen SOS-Einrichtungen in Burundi den Kindern und ihren Familien trotz großer Wirren Inseln der Sicherheit bieten. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Denn ähnlich wie im Nachbarland Ruanda, ist Burundi vom Konflikt zwischen einer Tutsi-Minderheit und der Hutu-Mehrheit geprägt. Nach einem verheerenden Bürgerkrieg in den 90er Jahren und einem mit großer Hoffnung geschlossenen Friedensvertrag zur Jahrtausendwende kommt das kleine Land am Tanganjika-See auch im Jahr 2016 nicht zur Ruhe. Regierung und Oppositionsparteien bekämpfen sich mit Waffengewalt, immer wieder gibt es Massenverhaftungen und Tote bei Straßenkämpfen.

Heute ist Burundi eines der ärmsten Länder der Erde. Auf dem Entwicklungs-Index der Vereinten Nationen liegt das Land auf Platz 178 von 187 bewerteten Staaten. Zwei Drittel der Bevölkerung leben von weniger als 1,25 Dollar pro Tag. Die medizinische Versorgung ist landesweit unzureichend. Hunger, Aids und armutsbedingte Krankheiten wie Tuberkulose sind weit verbreitet.

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Darlene kann zur Schule gehen!

SOS-Kinderdorf baut, damit alle Kinder dieser Welt eine Schule besuchen können. Zum Beispiel in Burundi.

Vergangenen Sommer hat die zwölfjährige Darlène die fünfte Klasse der SOS-Grundschule abgeschlossen. Mit Bestnoten, wie sie es sich selbst und ihrer Kinderdorfmutter Marguerite fest versprochen hat. Darlène wohnt in Haus elf des SOS-Kinderdorfs Bujumbura, zusammen mit anderen Geschwistern und mit ihrem leiblichen Bruder Guy.

Das Mädchen hat einen Traum, und vieles spricht dafür, dass es ihn auch verwirklichen wird: Nach dem Besuch der SOS-Hermann-Gmeiner-Sekundarschule in Bujumbura möchte es nach Ghana gehen und dort studieren. Am „International College of Tema“ in Ghana erhalten besonders begabte junge Menschen aus afrikanischen SOS-Kinderdörfern die Gelegenheit, unter besten Studienbedingungen einen Universitätsabschluss zu machen.

Darlène hat ihre Mutter verloren, doch zum Vater hält sie engen Kontakt. Oft besucht der sie sogar im SOS-Kinderdorf. In ihrer leiblichen Familie war Darlène das vierte von sieben Geschwistern, der Vater konnte sich trotz guten Willens nicht ausreichend um die Kinder kümmern. Vor allem hätte er die Talente seiner begabten Tochter nicht so fördern können, wie es jetzt im Kinderdorf geschieht.

Dafür ist sie ihm sehr dankbar: „Ich liebe meinen Vater. Wenn ich mit meinem Studium fertig bin und einen Job habe, möchte ich ihm ein schönes Zuhause bauen. Das Haus, in dem er jetzt lebt, ist aus selbstgemachten Lehmsteinen gebaut. Während der Regenzeit regnet es rein.“  Und dann blitzt der Schalk aus ihren Augen: „Außerdem würde ich ihm schöne Anziehsachen kaufen, denn einmal im Leben will ich sehen, wie er mit einer Krawatte aussieht.“

Hintergrundinfos zu Burundi

Das kleine afrikanische Land am Tanganjika-See leidet unter dem Konflikt zwischen Hutu und Tutsi. Glücklicherweise können die fünf SOS-Kinderdörfer, die Schulen, Kindergärten und anderen SOS-Einrichtungen in Burundi den Kindern und ihren Familien trotz großer Wirren Inseln der Sicherheit bieten. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Denn ähnlich wie im Nachbarland Ruanda, ist Burundi vom Konflikt zwischen einer Tutsi-Minderheit und der Hutu-Mehrheit geprägt. Nach einem verheerenden Bürgerkrieg in den 90er Jahren und einem mit großer Hoffnung geschlossenen Friedensvertrag zur Jahrtausendwende kommt das kleine Land am Tanganjika-See auch im Jahr 2016 nicht zur Ruhe. Regierung und Oppositionsparteien bekämpfen sich mit Waffengewalt, immer wieder gibt es Massenverhaftungen und Tote bei Straßenkämpfen.

Heute ist Burundi eines der ärmsten Länder der Erde. Auf dem Entwicklungs-Index der Vereinten Nationen liegt das Land auf Platz 178 von 187 bewerteten Staaten. Zwei Drittel der Bevölkerung leben von weniger als 1,25 Dollar pro Tag. Die medizinische Versorgung ist landesweit unzureichend. Hunger, Aids und armutsbedingte Krankheiten wie Tuberkulose sind weit verbreitet.

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Damit Kinder in Not ein schützendes Dach über dem Kopf und ein Zuhause voller Geborgenheit haben, erweitert SOS-Kinderdorf in Deutschland und weltweit sein Angebot: Helfen Sie mit!

Auch 2017 haben wir Großes vor. Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr - mit Ihrer Hilfe!

Zwei neue Häuser in SOS-Hof-Bockum
Betreute bei der Salaternte: Die Betreuten finden ein Zuhause und eine Arbeit, die sie erfüllt Bild vergrößern

SOS-Hof Bockum ist eine ganz besondere Einrichtung: mit dem Ziel, das Selbstbewusstsein und die Selbständigkeit zu fördern, finden Menschen mit Behinderungen in den Hausgemeinschaften nicht nur einen Platz zum Leben, sondern in angegliederten Werkstätten auch eine Arbeit, die sie erfüllt. Die Landwirtschaft, Gärtnerei und Käserei sind nach BIOLAND-Richtlinien anerkannt.

Die Strukturen helfen den Betreuten, sich vom Elternhaus zu lösen, Wege zur Selbstständigkeit zu beschreiten und Entwicklungsschritte nachzuholen, die sie in der Vergangenheit nicht vollzogen haben. Entsprechend groß ist die Nachfrage.

Um neue Plätze zu schaffen entstehen in Amelinghausen:

  • Ein Haus für eine Wohngruppe mit fünf Bewohnern, in dem es auch ein Büro für die Betreuer der Wohngruppen sowie einen Treffpunkt gibt.
  • Ein zweites Haus mit fünf Appartements für Bewohner, die ambulant betreut werden.

Helfen Sie uns dabei, Menschen mit geistiger Behinderung passenden Wohnraum zur Verfügung zu stellen!

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Schwarzwald: das Haus platzt aus allen Nähten
SOS-Kinderdorfmädchen umarmt SOS-Kinderdorfmutter Bild vergrößern

Das SOS-Kinderdorf Schwarzwald ist das zweitälteste SOS-Kinderdorf in Deutschland. Seit 1958 finden hier Kinder und Jugendliche, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern wohnen können, in sieben SOS-Kinderdorffamilien und zwei Jugendwohngruppen ein neues Zuhause. Darüber hinaus unterstützt das SOS-Kinderdorf junge Menschen und Familien in schwierigen Lebenssituationen durch präventive Angebote und flexible Hilfen in der Region.
In Haus 14 lebt derzeit eine Kinderdorffamilie mit fünf Jungen und Mädchen. Doch das Haus ist für die Familie viel zu klein. Um adäquaten Wohnraum zu schaffen, laufen die Planungen auf Hochtouren: Mit "Haus 17" entsteht derzeit ein Neubau, damit die Familie zusammenbleiben kann und endlich genügend Platz hat.

Helfen auch Sie, traumatisierten Kindern und Jugendlichen ein schönes Zuhause zu bieten, damit sie sich im SOS-Kinderdorf rasch wohlfühlen!

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Ein neues Zuhause für Kinder in Bremen
Gemeinsam schmeckt es im SOS-Kinderdorf-Zentrum Bremen besser! Bild vergrößern

Von den 70ern in die Neuzeit: Um Wohnraum für sechs neue SOS-Kinderdorfkinder zu schaffen, muss ein altes Haus in Bremen komplett umgebaut und renoviert werden.

Aus den zwei einzelnen Wohneinheiten soll ein gemeinsames Zuhause für die neuen Bewohner entstehen. Gemütliche Kinderzimmer werden geplant, die Küche sowie die alten Bäder müssen erneuert werden und auch der Garten benötigt eine kinderfreundliche Generalüberholung.
Die ehemalige Werkhalle, die ebenfalls auf dem Gelände steht, wird sich in einen großzügigen Bewegungsraum mit Kletterwand verwandeln, so dass sich die Kleinen auch bei schlechtem Wetter austoben können. Ein Ort, an dem Kinder wieder Kind sein dürfen!
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