Veranstaltungsreihe "SOS-Kinderdorf im Gespräch“

Veranstaltungsreihe "SOS-Kinderdorf im Gespräch": Die Teilnehmer

Auf dem Podium diskutierten Christian Wulff, Bundespräsident a.D., Prof. Dr. Wolfgang Kuhn, Sprecher des Vorstands der Südwestbank AG, und Brigitte Vöster-Alber, Geschäftsführende Gesellschafterin GEZE GmbH. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Journalisten Dr. Rainer Erlinger.

Veranstaltungsreihe „SOS-Kinderdorf im Gespräch“

Am Mittwochabend lud die Südwestbank in Stuttgart gemeinsam mit SOS-Kinderdorf im Rahmen der Veranstaltungsreihe „SOS-Kinderdorf im Gespräch…“ zu einer Gesprächsrunde zum Thema Respekt ein. Auf dem Podium diskutierten Christian Wulff, Bundespräsident a.D., Prof. Dr. Wolfgang Kuhn, Sprecher des Vorstands der Südwestbank AG, und Brigitte Vöster-Alber, Geschäftsführende Gesellschafterin GEZE GmbH. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Journalisten Dr. Rainer Erlinger.

Die Gesprächsrunde eröffnete Erlinger dann auch mit der Frage, wie die Teilnehmer der Diskussionsrunde selbst ihren Kindern Respekt vermitteln. Die Diskutanten gaben Einblicke, wie sie in der Familie mit Respekt umgehen und was sie in der Erziehung dabei für wichtig halten. Achtung und Respekt auch gegenüber fremden Kulturen, gegenüber Flüchtlingen, sowie die Frage, ob Respekt gegenüber Politik und Unternehmensführern generell auf dem Rückzug sei, wurden diskutiert. In der Gesprächsrunde ging es sowohl um Fragen, wie eine Gesellschaft organisiert sein muss, damit Respekt überhaupt möglich ist als auch um die Frage danach, wie sich Respekt im Alltag zeigt – beispielsweise in Form von Höflichkeiten wie Begrüßen oder das Aufhalten einer Tür. Mit respektvoller Haltung seien nahezu alle Herausforderungen in der globalen Welt zu bewältigen, dieses Resümee zog Christian Wulff.

Dr. Kay Vorwerk, Vorstandsvorsitzender von SOS-Kinderdorf e.V. erklärte, wie wichtig respektvoller Umgang im Alltag ist. Bild vergrößern

Dr. Kay Vorwerk, Vorstandsvorsitzender von SOS-Kinderdorf e.V. erklärte, wie wichtig respektvoller Umgang im Alltag ist.

Für SOS-Kinderdorf spielt das Thema Respekt in der täglichen Arbeit und in der Mitarbeit mit Kindern und Jugendlichen eine große Rolle. Bei seiner Begrüßung erläuterte Dr. Kay Vorwerk, Vorstandsvorsitzender von SOS-Kinderdorf e.V., wie wichtig Respekt gegenüber jedem einzelnen Kind und Jugendlichen ist, damit sie ihre Fähigkeiten entwickeln können und Verantwortung für sich und ihr Handeln übernehmen können. Gerade die Kinder und Jugendlichen, die zu SOS-Kinderdorf kommen, haben viel erlebt, sind enttäuscht worden. Doch der Respekt, den ihnen ganz besonders die Kinderdorfmütter und -väter gegenüber bringen, hilft ihnen ihr Selbstbewusstsein wieder aufzubauen.

Kindern und Jugendlichen eine Stimme geben

Der SOS-Kinderdorf e.V. setzt sich für positive Lebensbedingungen für alle Kinder und Jugendlichen ein. Dazu gehört, ihre Rechtsstellung zu stärken – insbesondere fordert SOS-Kinderdorf die verbrieften Beteiligungs-, Schutz- und Förderrechte für alle Kinder angemessen umzusetzen. Es ist eines der Kernanliegen der Organisation, Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, ihre Rechte zu erlangen und wahrzunehmen. Für SOS-Kinderdorf sind junge Menschen Experten in eigener Sache: Der Verein legt in seiner pädagogischen Arbeit großen Wert darauf, dass Kinder ihre Rechte kennen und sie an den sie betreffenden Entscheidungen beteiligt werden. Zu den Beteiligungsstrukturen in den SOS-Einrichtungen gehören etwa Kinderdorfräte, Kinder- und Jugendparlamente, Beteiligungsmentoren und vereinsweite Kinderkonferenzen und allem voran die Beteiligung im Alltag.
SOS-Kinderdorf ergreift Partei für Kinder, Jugendliche und Familien, insbesondere für sozial benachteiligte. So fordert der Verein seit langem die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz und setzt sich dafür ein, dass alle Kinder die gleichen Chancen erhalten, ihre Potentiale auszuschöpfen.

Die schönsten Bilder der Veranstaltung