Soziale Einrichtungen bieten bedürftigen Familien Rat und Unterstützung

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In den SOS-Sozialzentren finden bedürftige Familien in aller Welt Rat und Unterstützung.

Soziale Einrichtungen wie die SOS-Sozialzentren erreichen mit ihren präventiven Angeboten sehr viele Menschen in der Umgebung. Die angebotenen Leistungen zielen darauf ab:

  • die speziellen Bedürfnisse von Kindern zu gewährleisten (z.B. in medizinischer und materieller Hinsicht, in Bildungsfragen)
  • die Ressourcen der Familien zu stärken, damit sie selbständig für die bestmögliche Betreuung und den Schutz der Kinder sorgen können (z.B. Sicherung einer verlässlichen Einkommensquelle, Erziehungsberatung)
  • benachteiligte Kinder und ihre Familien innerhalb ihrer Dorfgemeinschaft in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden besonders zu unterstützen

SOS-Familienstärkungsprogramme helfen Eltern, sich wieder aus eigener Kraft um ihre Kinder zu kümmern

In den SOS-Sozialzentren werden Familienstärkungsprogramme für bedürftige Familien durchgeführt. Das bedeutet, dass Kinder und Familien vor allem in medizinischer und materieller Hinsicht sowie in Bildungsfragen von den SOS-Mitarbeitern unterstützt werden. Beispielsweise finden von der Immunschwächekrankheit HIV betroffene Familien hier sowohl medizinische als auch psychologische Betreuung. Andere Familien werden gestärkt, indem ihnen bei der Sicherung einer verlässlichen Einkommensquelle geholfen wird. Die soziale Einrichtung hat es sich zum Ziel gesetzt, dass Familien langfristig ihr Leben aus eigener Kraft meistern können.

Weltweit nutzen junge Mütter und Familien Soziale Einrichtungen von SOS-Kinderdorf

Isabel aus Peru: "Die Mütter können in Ruhe arbeiten, sie brauchen sich um ihre Kinder keine Sorgen zu machen."
Isabel mit Sohn und Tochter vor ihrem Haus Bild vergrößern

Isabel arbeitet hart, um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Die alleinerziehende Isabel aus Lima arbeitet als Köchin im SOS-Sozialzentrum. So kennt sie das Familienstärkungsprogramm sowohl aus der Perspektive der Mutter, als auch aus der Perspektive einer Mitarbeiterin. Sie kann sehen, wie sehr den teilnehmenden Familien geholfen wird:

"Die Mütter können in Ruhe arbeiten, sie brauchen sich um ihre Kinder keine Sorgen zu machen. Hier werden die Kleinen gut betreut und gut ernährt. Ich koche ja selber, also weiß ich, dass das Essen gut und gesund ist. Zum Frühstück gibt es jeden Tag etwas anderes. Einmal bekommen die Kinder Avocado, einmal Marmelade, einmal Butter, einmal Oliven – soviel Abwechslung können sich daheim nur wenige leisten."

Nargis aus Indien: "Als Teil des Familienstärkungsprogramms fühle ich mich der großen SOS-Familie zugehörig."
Nargis näht, während ihr Sohn zuschaut. Bild vergrößern

Nargis (32) verlor ihren Mann durch einen Terroranschlag und stand auf der Straße. Durch das Familienstärkungsprogramm von SOS-Kinderdorf Indien erhält sie nun 1000 Rupien (US-Dollar 25) im Monat. Mit diesem Geld kann Nargis ihre Kinder zur Schule schicken.

Nichtsdestotrotz wollte die junge Frau unbedingt eine Berufsausbildung machen, die ihr Unabhängigkeit verschaffen sollte. Sie ließ sich im SOS-Kinderdorf Srinagar beraten und erhielt Unterstützung bei ihrer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Schneiderin und Stickerin.

"Mir fehlen die Worte, um SOS-Kinderdorf für seine großartige Unterstützung entsprechend danken zu können. Nachdem ich meinen Ehemann verloren hatte, war ich einsam und hilflos. Als Teil des Familienstärkungsprogramms fühle ich mich auch der großen SOS-Familie zugehörig."

Leocadie aus Benin: "Das Haus und die finanzielle Unterstützung bedeuten einen Neubeginn für mich und meine Kinder."
Pelagie, Valerie und Carina aus dem SOS-Familienstärkungsprogramm Bild vergrößern

Als eine der ersten Frauen wurde Leocadie aus Benin in Westafrika in das geförderte Wohnprogramm von SOS-Kinderdorf aufgenommen. Dank Spenden und der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher Helfer konnte die alleinerziehende Mutter mit ihren drei Kindern nach dem Tod ihres Mannes in ein neues Zuhause einziehen.

Mit Hilfe eines Micro-Kredits baute sich Leocadie ein eigenes kleines Geschäft auf. Nebenher besucht die junge Frau im Rahmen des SOS-Familienstärkungsprogramms einen Alphabetisierungskurs und einen Gesundheitskurs, in dem sie lernt, wie sie sich und ihre Kinder richtig ernährt und Virusinfektionen sowie ansteckende Krankheiten vermeidet.

"Ich möchte allen, die zum Erfolg dieses Projekts beigetragen haben, ein großes Dankeschön aussprechen. Das neue Haus und die finanzielle Unterstützung bedeuten einen Neubeginn für mich und meine Kinder."

SOS-Sozialzentren auf der ganzen Welt

Grafik SOS-Sozialzentren weltweit


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