SOS-Kinderdorf Bernburg

Gruppenbild auf der Rutsche:Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Das SOS-Kinderdorf Bernburg wurde 1992 aufgrund des großen seitens des Kreisjugendamtes konstatierten Bedarfs nach Beratung und Hilfen für Kinder, Jugendliche und Eltern gegründet.

Nach konzeptioneller Planung sind zunächst die Einrichtungsbestandteile Beratungsstelle, Kinder- und Familientreffpunkt, Jugendtreffpunkt Bernburg und sozialpädagogisch betreutes Wohnen entstanden. Im weiteren Verlauf wurde 1998 das Landjugendprojekt ins Leben gerufen. Innerhalb der nächsten sieben Jahre entstanden in 6 Orten der Verwaltungsgemeinschaft Alsleben, Güsten und Könnern jeweils ein Kinder- und Jugendtreffpunkt. In Plötzkau wurden im Jahr 2001 die Kindertagesstätte und der Hort neue Einrichtungsbestandteile des Beratungszentrums. Im Jahr 2002 wurden von der Gemeinde Beesenlaublingen die Kindertagesstätte und der Hort durch den SOS-Kinderdorf e.V. übernommen.

Kinder lachen miteinander Bild vergrößern

Man merkt, wie wohl sich die Kinder fühlen!

Aufgrund der räumlichen Nähe zur Sekundarschule Talstadt besteht seit 1992 eine Zusammenarbeit zwischen Sozialpädagog/innen und Lehrer/innen im Rahmen von Projekttagen und unterrichtsunterstützenden Übungen. Seit 2009 wurde diese Kooperation durch eine vertraglich geregelte Vernetzungsstruktur im Rahmen des ESF-Programms „Vermeidung von Schulversagen und Senkung des vorzeitigen Schulabbruchs“ intensiviert. Neben dieser Schule wird auch an den Schulstandorten Förderschule „Otto Dorn“ und dem Schulzentrum Könnern seit 2009 Schulsozialarbeit durch den SOS-Kinderdorf e. V. realisiert. Der Arbeitsansatz des SOS-Beratungszentrums begründet sich in einer systemisch-ganzheitlichen Sichtweise, die beinhaltet, dass  in der Begegnung mit anderen Menschen, eingebettet in den sozialen und kulturellen Kontext, deren Identität berücksichtigt und geachtet wird. Im pädagogischen Handeln wird bei den Stärken der Betroffenen angesetzt.


Die Angebote fördern das Eingebundensein der Klient/innen in soziale Bezugsgruppen, die Anerkennung und Selbstwertstärkung ermöglichen. Es wird Wert darauf gelegt, dass in den fallübergreifenden Arbeitsweisen stadtteilbezogene, ganzheitliche, mehrdimensionale, fähigkeitsorientierte und präventive Angebote enthalten sind. Im beraterisch-methodischen Vorgehen wird flexibel aktueller Bedarf aufgegriffen, um auf neue Situationen angemessen reagieren zu können. In diesem Zusammenhang ist besonders die „Geh-Struktur“ in der Sozialarbeit zu nennen. Diese beinhaltet nicht nur fest eingebettete stadtteilorientierte Hilfen, sondern auch Problemschwerpunkte aus dem unmittelbaren Lebensumfeld der Kinder und Jugendlichen aufzusuchen und dort zu agieren.

Das Leistungsangebot umfasst u. a.:

  • Erziehungsberatung und Sozialberatung
  • Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit
  • Schulsozialarbeit
  • Elementarpädagogik