Sunganani bedeutet "füreinander sorgen"

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Sunganani ist erst einen Monat alt, als er im SOS-Kinderdorf Blantyre in Malawi aufgenommen wird und dort ein neues Zuhause, eine Familie und eine Mutter findet. Seine leiblichen Eltern waren wenige Tage zuvor bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Die SOS-Kinderdorfmutter schmunzelt, als sie den Namen des kleinen Jungen hört. "Wie passend", sagt sie, "Sunganani bedeutet 'füreinander sorgen'". Dann stellt sie das neue Familienmitglied seinen neuen Brüdern und Schwestern vor. 

Etwas ganz Besonderes

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In Sungananis Familie leben schon mehrere Kinder verschiedenen Alters. Sie bestaunen das Baby und streicheln ihm liebevoll über den Kopf. Dann kommt auch der Dorfleiter Ken Sakala zu Besuch. "Ein Baby aufzunehmen, ist für eine SOS-Kinderdorfmutter immer etwas ganz Besonderes", sagt er. "Das gibt ihr die Chance, den gesamten Werdegang des Kindes mitzuerleben. Außerdem ist die Integration sehr kleiner Kinder in die SOS-Kinderdorf-Familie oft einfacher. Die meisten älteren Kinder brauchen Zeit, um sich in ihrer neuen Umgebung und in ihrer Familie einzuleben. Viele müssen neue, teilweise grundlegende Regeln lernen. Einige bekommen zum ersten Mal genügend gesunde Nahrung. Wahrscheinlich erfahren die meisten auch zum ersten Mal Liebe und Zuneigung."

SOS-Kinderdorf hilft in Malawi

Malawi gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Seit 1986 hilft SOS-Kinderdorf den Menschen dort. Als Antwort auf die HIV-Ausbreitung in Afrika initiierte SOS-Kinderdorf 2002 ein Familienförderprogramm in Malawi. Mittlerweile gibt es in Malawi zwei SOS-Kinderdörfer, eine SOS-Jugendeinrichtung sowie mehrere Kindergärten und Hermann-Gmeiner-Schulen. Um Jugendlichen die Chance zu geben, irgendwann ein selbstständiges Leben zu führen und ihre Familien zu ernähren, baute SOS-Kinderdorf in Lilongwe ein Berufsausbildungszentrum: Nach der dort absolvierten Ausbildung können die jungen Frauen und Männer sich mit einem kleinen Geschäft oder einem Dienstleistungsbetrieb selbstständig machen.

Unser gemeinsames Ziel:

Kinder in den ärmsten Regionen der Weltdürfen in eine lebenswerte Zukunft starten

Wie wir das schaffen?

Das Beste fürs Kind: "Die Mutter, die Geschwister, das Haus und das Dorf", so einfach beschrieb SOS-Gründer Hermann Gmeiner vor mehr als sechs Jahrzehnten die Grundbedürfnisse und die Grundrechte eines jeden Kindes. Diese vier Säulen sind bis heute die Grundlage der SOS-Kinderdorf-Arbeit weltweit.

  • Weltweit sind in SOS-Kinderdörfern bereits über 59.000 Kinder aufgewachsen. Die meisten von ihnen hat SOS-Kinderdorf bis zum Erwachsenenalter begleitet.

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