Ein drittes Patenkind in Indonesien

SOS-Kinderdorf in Indonesien: Zweite Heimat für Kinder in Not

SOS-Kinderdorf in Indonesien: Zweite Heimat für Kinder in Not

Post aus Indonesien – Wenn der jährliche Brief über die Entwicklung ihres SOS-Patenkindes im Briefkasten liegt, ist die ganze Familie neugierig. „Seit meine Kinder Englisch in der Schule lernen, sind sie diejenigen, die den Brief vorlesen“, erzählt Angelika aus München. Ihr Patenkind Ignas ist ein aufgeweckter Junge, der sich beim Lernen zwar etwas schwertut, aber dank der Förderung im SOS-Kinderdorf sicher seinen Weg machen wird.

Leben in Indonesien

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Angelika lebte selbst einige Zeit in Indonesien. Mit ihren SOS-Patenschaften übernimmt sie Verantwortung für die Kinder dieses Landes.

Ignas ist schon das dritte Patenkind Angelikas aus Indonesien. Als junge Frau lebte und arbeitete sie mit ihrem Mann Frank zweieinhalb Jahre lang auf Java. Schon dort wuchs in beiden der Wunsch, eine Patenschaft für ein Kind in diesem Land zu übernehmen. „Da es ganz in der Nähe lag, besuchten wir das SOS-Kinderdorf Lembang – und waren überzeugt, dass unsere Hilfe hier an der richtigen Stelle ankommt“, erinnert sich die Münchnerin. Noch von Indonesien aus, schloss jeder der beiden eine Patenschaft für ein Kind ab. „Mir lagen vor allem Mädchen am Herzen, deshalb gab ich nicht nur das SOS-Kinderdorf Lembang, sondern auch den Wunsch nach einem Mädchen beim Abschluss der Patenschaft an“, erzählt Angelika. „Wir sind uns zwar bewusst, dass ein Teil unserer monatlichen Beiträge für die Verwaltung und Organisation von SOS-Kinderdorf eingesetzt wird, haben aber den Eindruck, dass das meiste unseres Geldes direkt bei den Kindern ankommt.“ Solange das Paar noch auf Java lebte, besuchten die beiden ihre Patenkinder häufiger und nahmen sie zu Ausflügen mit.

Automatische Verlängerung

Angelikas Patenkind Ignas im Kreis seiner SOS-Familie Bild vergrößern

Angelikas Patenkind Ignas im Kreis seiner SOS-Familie. 

Als ihr erstes Patenkind dem SOS-Kinderdorf entwachsen war, hatte Angelika selbst zwei Kinder bekommen. „Mit der Mitteilung, dass mein Patenkind nun selbstständig sei, schlug mir SOS-Kinderdorf gleich ein anderes Patenkind vor. Diesen Automatismus finde ich ganz praktisch, denn die Kinder in Indonesien möchte ich unbedingt weiter unterstützen! Und so laufen meine Patenschaftsbeiträge weiter, ohne dass ich mich groß darum kümmern muss - Als berufstätige Mutter hat man schließlich genug um die Ohren.“ Den Traum, mal wieder nach Indonesien zu reisen, teilen Angelika und Frank heute mit ihren Kindern: „Gerne werden wir ihnen dann auch das SOS-Kinderdorf in Lembang zeigen.

Unser gemeinsames Ziel:

Kinder in den ärmsten Regionen der Weltdürfen in eine lebenswerte Zukunft starten

Wie wir das schaffen?

Das Beste fürs Kind: "Die Mutter, die Geschwister, das Haus und das Dorf", so einfach beschrieb SOS-Gründer Hermann Gmeiner vor mehr als sechs Jahrzehnten die Grundbedürfnisse und die Grundrechte eines jeden Kindes. Diese vier Säulen sind bis heute die Grundlage der SOS-Kinderdorf-Arbeit weltweit.

  • Weltweit sind in SOS-Kinderdörfern bereits über 59.000 Kinder aufgewachsen. Die meisten von ihnen hat SOS-Kinderdorf bis zum Erwachsenenalter begleitet.

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